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	<title>Schachbrett Muster</title>
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		<title>Special: Nightmarezz</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 01:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[FSK18]]></category>

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		<description><![CDATA[Cecils Alptraum (FSK: 18)
„Hallo Cecil, heute ist es ein halbes Jahr her seit du Wöchentlich zu mir in Therapie gehst.“, ertönte die Stimme des Psychiaters Walther hervor: „So ein braver Junge, du bist erst 10, aber kommst alleine zu mir mit dem Bus.“, er strich über die Wange des kleinen Junge.
„Papa konnte heute nicht&#8230;“, flüsterte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Cecils Alptraum (FSK: 18)</h6>
<p>„Hallo Cecil, heute ist es ein halbes Jahr her seit du Wöchentlich zu mir in Therapie gehst.“, ertönte die Stimme des Psychiaters Walther hervor: „So ein braver Junge, du bist erst 10, aber kommst alleine zu mir mit dem Bus.“, er strich über die Wange des kleinen Junge.<br />
„Papa konnte heute nicht&#8230;“, flüsterte Cecil und sah weg, die Hände von Walther schienen größer wie das Gesicht des kleinen Jungen: „Und isst du auch brav jeden Tag brav deine Portionen? Oder müssen wir dich wieder ins Ernährungscamp schicken?“<br />
Spontane Blässe unterstrich den geschockten Ausdruck von Cecil: „Nein! Ich esse jeden Tag ganz brav und doll viel.“, stotterte er nach mehreren Versuchen hervor.<br />
Walthers Hände ergriffen seine Hose und zogen Sie runter bis zu seinen Knien, ein erschreckter Laut entwich der Kehle des Kleinen, während er seinen Psychiater beängstigt ansah: „Du bist so süß und zart, fast wie ein Mädchen&#8230; mit einem Unterschied.“, er nahm Cecils Hand und führte die in seine Shorts: „Spürst du das?“, hauchte er in sein Ohr.<br />
Die Blässe des Jungen wurde langsam ungesund, er versuchte seine Hand zurückzuziehen aber der Griff von Walther war bestimmend: „Tu jetzt genau was ich dir sage.“, sein großer Mund summte ein schönes Lied, dass er nun jedesmal sang, während er diesen Blick Cecil schenkte.<br />
Und es schien als ob alles um das Kind und seiner Vertrauensperson schwarz wurde&#8230;</p>
<p>Zeitgefühl hatte der Junge schon lange keines mehr, es war kalt um seine nackten Beine, und die Tränen in seinem Gesicht klebten fürchterlich.<br />
Seine Tränen wegzuwischen war nicht möglich, denn Cecils Hände fühlten sich dreckig an: „Wasch dir die Hände und zieh dich an, ich fahr dich nach Hause.“, flüsterte Walther beruhigend dem Kind zu und strich seine Haare aus dem Gesicht.</p>
<p>Inzwischen war das Kind schon älter geworden, ganze 4 Jahre sind vergangen, doch an den Ereignissen hat sich nichts geändert.<br />
Da stand er nun, seine Beine zitterten, obwohl der Heizofen auf der höchsten Stufe war&#8230; es war zu wenig um seine Seele zu wärmen.<br />
Seine Augen blickten traurig, Tränen wollten schon lange keine mehr kommen.<br />
Walthers Gesicht hatte sich auch verändert, der damalige Vollbart der Cecils Gesicht zu zerkratzen schien &#8211; wenn seine Lippen näher kamen – wurde abrasiert.<br />
Als am Anfang nur die Augen von diesem Mann zu Cecil gerichtet waren, wurde im laufe der Zeit die Linse zu einer dazugehörigen Kamera hinzugefügt.<br />
In seinen Händen ein dicker langer Gegenstand&#8230; Heute würde etwas neues wieder passieren.<br />
„Es geht besser, wenn du ihn befeuchtest.“, hallten Walthers Worte in den Jungen.</p>
<p>Ich riss die Augen auf, befand mich in meinem großen Zimmer auf Kreta und mir war übel.<br />
So einen Traum hatte ich schon lange nicht mehr.<br />
Ich torkelte in die Küche um Wasser zu trinken.<br />
Abwechselnd schüttete ich mir das eiskalte Wasser über meinen Kopf dann wieder in den Mund und die Augen dabei fest zugedrückt&#8230; aber die großen gierigen Schlücke wurden zuviel&#8230;<br />
Und so wurde aus krampfhaften Husten, Übergeben, und aus dem Erbrechen wurden Zitteranfälle, welche mich auf die Knie zwangen.<br />
Heute Nacht würde ich keinen Schlaf finden.</p>
<h6>Tatsuhiro&#8217;s Alptraum</h6>
<p>„Ich hab mich in dich verliebt, T-chan.“, flüsterte das schwarzhaarige Mädchen mit den roten Augen: „So was dummes&#8230; also wirklich&#8230; verliebst dich in den Schulschläger&#8230;“, stotterte der Student mit der Brille und den kurzen schwarz-blauen Haaren.<br />
Und trotz dieser Aussage küsste er sie, der Kuss schenkte ihn eine noch nie dagewesene Befriedigung und er sollte niemals enden.</p>
<p>Genauso wie damals, vor 3 Jahren, küsste dieser T-chan das Mädchen, diesmal war er in einen Anzug mit Nadelstreifen, das Mädchen selbst trug nichts besonders, dass man nicht auch so im Alltag anhaben könnte: „Ich lebe nur, um dir zu sagen das ich dich liebe.“<br />
Sein Gesicht wurde rot, Miharu sah ihn mit geweiteten Augen an, ihr Lächeln wurde strahlender als er an ihren Finger einen Ring steckte: „T-chan&#8230;“, hauchte sie seinen Namen bevor sie ihre Arme um ihn legte: „Wie kann eine Frau da nur &#8216;Nein&#8217; sagen?“, der Junge sah sie schmollend an: „Würdest du etwa sonst &#8216;Nein&#8217; sagen?“.<br />
Die Arme um ihre Hüfte zog er sie zu sich: „Jetzt bist du verpflichtet mich bis an dein Lebensende zu ertragen.“, lächelte er glücklich: „Und du musst mich lieben wenn ich Falten habe, dick bin und deinen Namen alle 10 Minuten vergesse&#8230;“, sie kicherte und begann ihn zu küssen bevor er etwas erwidern konnte.<br />
Nach diesen innigen Kuss, zog Miharu ihr Handy raus und wählte die Nummer von der Mutter des Studenten: „Hallo ~ er hat mich endlich gefragt! Es soll roten Reis geben, wir sind in 20 Minuten zuhause.“, T-chan starrte sie erschrocken an und ihm entwich ein etwas zu lautes: „DU WUSSTEST WAS ICH VORHABE..?“, sie tippte auf seinen Anzug: „Also ich bitte dich, so dumm bin ich nicht.“ beide standen auf von der Stiege, auf der sie die ganze Zeit saßen.<br />
Es war die Stiege vor den Haus, am dem sie sich das erstemal getroffen hatten.<br />
Sie schenkte ihm dieses besonderes lächeln, dass er noch nie entdeckt hatte das sie es irgendwem anderen als ihm schenkte.<br />
Auf seinem Motorad steigend, ihre Arme fest um ihm und dann ging alles schneller als gedacht.<br />
Ein Krach, ein Hupen, explosionsartiger Schmerz durch den gesammten Körper des Studenten. Sein Motorradhelm lag vor ihm, DER Motorradhelm dem er Miharu immer gab zum Schutz.<br />
Nun war dieser kaputt, und Miharu lag regungslos vor ihm, mit den Gesicht nach unten, Schnee fiel vom Himmel und er selber, der auf der Schnauze des Lieferwagens lag, konnte garnicht so schnell aufstehen wie sein Gehirn reagierte.<br />
Ein Schrei ihres Namen, es kamen keinen Tränen, es sind nie Tränen gekommen.<br />
Ihr Genick gebrochen, ihr wunderschönes Gesicht entstellt von den Splittern des Helmes.<br />
Und ihm? Ihm ist bis auf ein paar Schürfwunden nichts passiert, nichts&#8230; garnichts&#8230; selbst seine Brille war noch ganz&#8230;</p>
<p>Ich starre auf einmal an die Decke meines Zimmers, in dem ich war.<br />
Neben mir lag ein Umschlag mit Geld, ein gebrauchtes Kondom und der Freier der sich gerade am Anziehen war.<br />
Meine Hand hielt automatisch zu den Verlobungsring den ich an einer Goldkette um den Hals hatte.<br />
Wieso konnten diesen Träume nicht aufhören&#8230;<br />
Miharu&#8230;<br />
Der Freier ging, und meine Hand griff unters Bett. Eine einfache Handfeuerwaffe.<br />
Ich führte sie an meine Schläfe und drückte mit der freien Hand den Verlobungsring.<br />
„Ich wurde geboren um dir zu sagen das ich dich Liebe, aber&#8230; jetzt&#8230; bist du nicht mehr da.“, hauchte ich und drückte ab. Wieder nichts, der Schuss ging nicht ab, sie war gefüllt, immer und immer wieder drückte ich.<br />
Tränen kamen immer noch keine genau wie keine Kugel aus der Pistole.<br />
Als ich auf die Nachtischlampe zielte ging ein Schuss los. Wie immer.<br />
Ich sollte nicht sterben.<br />
Jedenfalls nicht heute&#8230; morgen würde ich es wieder probieren&#8230;</p>
<h6>Zooé&#8217;s Alptraum</h6>
<p>Auf den Gesicht des Kindes waren Tränen zu sehen, sein rechter Handrücken blutete und zitterte stark, denn davor wurde eine Gabel zufest reingestochen.<br />
Die Wange geschwollen, Lippen leicht aufgerissen, hochstarrend zu seiner Mutter deren Handrücken ebenfalls blutete.<br />
Er war nie der Sohn gewesen, der seine Strafen akzeptierte, zeitgleich wie seine eigene Mutter stoch er mit einer anderen Gabel in die Hand seiner Mutter.<br />
Manieren beibringen schien bei ihn hoffnungslos.<br />
Sein Vater hielt die Mutter zurück die auf ihren kleinen 6 jährigen Sohn losgehen wollte.<br />
Ihre Schreie hörte er schon lange nicht mehr, die Worte die besagten das die Welt besser wäre ohne ihn.<br />
Eine Welt ohne diesen Jungen wäre eine glückliche Welt.<br />
Und wie jeden Tag, begleitete sein Vater ihn in sein großes leeres Zimmer, das in den großen Gartenhaus einige 100 Meter weg von der Familienvilla war.<br />
Dabei war er abgeschottet von den Bediensteten und jeglichen anderen Menschenkontakt. Sein Vater versuchte ihn zu beruhigen und die Worte seiner Mutter aus seinem Kopf zu bekommen.<br />
Doch sie hatten sich eingebrannt, und hinterliesen in ihn eine große Leere.<br />
Immer wenn sein Vater ging, dauerte es nicht lange und sein großer Bruder schlich sich rein. Er war schon 13 Jahre, und im gegensatz zu den Jüngeren der Liebling seiner Mutter.<br />
Selbst sein Vater, war ihn nicht halb so wichtig wie dieser Mensch vor ihn&#8230;</p>
<p>Ein Jahr später schlug sich die wichtigste Person in dem Leben des kleinen Jungen sich gefährlich den Kopf an. Sein Charakter änderte sich, sein auftreten.<br />
Und nur wenige Jahre danach, nach dem er Hausarrest für eine ganzen Woche erhielt, kam sein großer Bruder ihn besuchen. Schon 150 Kilo schwer seit den damaligen Vorfall. Es war ein heisser Tag, und so liefen beide nur mit Badeshorts schon seit mehreren Tagen herum.<br />
Der Atem seines Bruders ging unwahrscheinlich schnell und schwer, sein Blick hatte was animalisches und seine Hände – wovon eine davon eine Pistole enthielt &#8211; zitterten während er auf seinen kleinen 12 Jährigen Bruder zuging.</p>
<p>Ihm sind schon mehrmals die Sinne entschwunden während sein Bruder ihn schändete.<br />
Durch die vielen momente wo alles vor seinen Augen verschwamm vor Schmerzen und Luftmangel – denn Tränen und seine dadurch verstopfte Nase, ließen nur zu das er durch den Mund atmet.<br />
Aber selbst das war ihm nicht vergönnt, denn in dem Mund des Jungen war der Lauf von der Handfeuerwaffe gerichtet.<br />
Seine Kehle schmerzte, jauchzend und sogar winselnd nahm er seine letzte Kräfte + Mut und riss seinen Bruder eine handvoll Haare aus.<br />
Er beruhigte sich schlagartig, starrte hinab zu seinen kleinen Bruder, blaue Flecken, die Tränen und der Ausdruck in seinem Gesicht waren erschreckend. Er konnte sich selber in den großen Augen des Kleinen spiegeln.<br />
Alles war still &#8211; selbst die Grillen im Garten weigerten sich zu zirpen, als der Lauf der Waffe in den Mund des Besitzers selbst gedrückt wurde. Selbstmord, vor seinen kleinen Bruder, auf seinen kleinen Bruder!<br />
Er war zu schwer als das sich der kleine Junge selbst befreien konnte, und so verharrte er.<br />
Und in diesen moment schwor sich der kleine Junge, das er nie wieder zulassen wird das seine Seele wieder stirbt.<br />
Nie mehr&#8230; soll ein Mensch ihn je wieder so nahe stehen können&#8230; um ihn so dermaßen schwer zu verletzen.<br />
Bedienstete die den Schuss gehört hatten kamen hergerannt, und retteten den kleinen Jungen&#8230; zumindest das&#8230; was von ihn übrig geblieben war.</p>
<p>Ich öffnete meine Augen, die Sonne schien in die Glasfassaden hinter mir und liesen mich blenden.<br />
An den Armen abstützend sah ich mich um, ich war Zuhause, in meinen eigenen 4 Wänden.<br />
Ganz alleine in den großen Bett.<br />
Nirgendwo eine Person die mir was bedeutet&#8230;<br />
Genau so wie ich ins Bett gegangen bin&#8230;</p>
<h6>Alptraum Michael </h6>
<p>Es wurde nie ein Geheimniss daraus gemacht, das der kleine 5-jährige Junge nicht der Sohn seines Vaters war. Schelte gab es schon für jede Kleinigkeit, und so wurde er ein sehr depressives Kind.<br />
Auf den Wunsch seiner älteren Brüder hin, wurde er in einen öffentlichen Kindergarten gesteckt. Dort traf er einen kleinen Jungen der über alles schlechte immer nur mit einen lächeln stand. Ceres, so der Name des kleinen Jungen, zeigte ihn wie schön das Leben sein kann wenn man über alles einfach mit einen Lächeln stand.<br />
Als sein Vater ihn wieder schlug rannte er von Zuhause weg, er wollte einfach nur weg, weg von den beschuldigen, weg von schmerzen, weg von den Blicken seines Vaters die ihn sogar in seine Träumen verfolgte.<br />
Doch er kam nur bis zur anderen Straßenseite bevor ihn die Bediensteten einfangen, sein Vater zog ihn diesmal garnicht in den Keller – wie er es sonst immer tat – diesmal zog er die Hose des Jungen vor den Bediensteten, seinen Brüdern und seiner Mutter runter, und zog im Eifer des Gefechts – denn der Kleine wehrte sich diesmal – seinen Nietengürtel.<br />
Ein Schlag, der zweite, der Dritte&#8230; der nächste Schlag traf ihn fast zu tief und lies ihn vor schmerzen aufschreien. Sein ältester Bruder – Juanes, stürtzte sich auf seinen Vater und schlug ihn bewusstlos.<br />
Juanes wurde enterbt und von der Familie ausgestoßen&#8230; jeglichen finanziellen Mitteln musste er sich erkämpfen. Und das nur weil der kleine Junge von zuhause weg gerannt war.</p>
<p>Es vergingen nur wenige Monate, nach seinen 7. Geburtstag als das nächste schreckliche in den Leben des &#8216;Bastards&#8217; passieren sollte.<br />
Zu Ceres zuhause, wenige Tage vor Weihnachten, spielten beide unbekümmert &#8216;Verstecken&#8217;.<br />
Doch als er ihn suchte im Garten wurde er von zwei Männern gepackt.<br />
Der Tag seiner Entführung.<br />
Ceres hatte sich immer noch versteckt und wartete sicher das er kam. Aber er kam nicht.<br />
Er wehrte sich, tritt mit Händen und füßen, biss den alten Mann der ihn festhielt in den Unterarm. Immer und immer wieder. Die großen, groben Hände des Entführers griffen um seinen Hals und drückten zu, gerade als sein Genick wie ein trockener verstaubter Ast abknicken wollte, hörte er einen Schuss.<br />
Warmes Blut landete in seinen Gesicht, und lies seine eigene Schmerzen vergessen. Der Marmorboden gab nur den laut von Blut das auf ihn herabtropfte von sich. Unter hinter ihn stand Ceres, mit der Dienstwaffe seines Dads.<br />
Ceres sein Blick war seltsam, fremd, als hätte er gefallen daran. Der zweite Mann stürtzte sich mit einen gellenden Schrei der in den ohren des Jungen etwas zu explodieren schien auf Ceres.<br />
Doch nur ein zweiter Schuss ertönte, mit letzter Kraft griff der erstere von beiden den Fuß des Jungen, und ein dritter Schuss ertönte.<br />
„So kräftige Menschen, erwachsene&#8230; die durch einen kleinen Druck auf einer Waffe zu boden fallen&#8230;“, flüsterte Ceres mit einen seltsamen Kichern, bevor sie die Waffe fallen lies.<br />
Das Bild verschwamm vor seinen Augen, Tränen blockierten jeglichen gedanken in ihm.<br />
Es ging alles so schnell, eben erst wollte er Ceres hinter den großen Eichenbaum suchen, und schon lagen zwei Menschen vor ihn auf den Boden, er selber getränkt im Blut der Opfer.</p>
<p>Das war der Tag, an dem er ein 2. Ich bekam.<br />
Der Tag, an dem Umbra geboren war.</p>
<p>Nur schwer öffnete ich meine Augen, stemmte mich hoch und betrachtete das vollgeschwitzte Bett, mein Körper glänzte in der Morgensonne und mein Gesicht war schon rot durch das schwere Atmen.<br />
Diesen Traum hatte ich schon lange nicht mehr&#8230; aber es tat umso mehr&#8230;</p>
<h6>Alptraum Ceres</h6>
<p>„MICKEY MICKEY!“, rief das 10 Jährige Mädchen und rannte zu den Jungen der vom Dach des  Einfamilienhauses gestürzt war. Der Junge stand vorsichtig auf, seine Knie waren aufgeschorft, sein Arm ausgerenkt, vor ihm lagen seine selbstgemachten Flügel aus echten Taubenfedern.<br />
„Mir ist nichts passiert.“, sagte Mickey, steckte sich seine Ledertasche in den Mund um draufzubeissen während er sich selber den Arm wieder einrenkte.<br />
Verzweifelt sah sie ihren besten Freund an. Die Orte von denen er sprang um fliegen zu können wurden immer gefährlicherer. Aus Steine wurden Fenster, aus Fenster wurden Bäume und nun ein Dach&#8230;<br />
Mickey kroch wieder die Regenrinne hoch auf das Dach, gab ihr ein Zeichen es gleich zu machen und beide standen nun auf den Dach.<br />
Der Himmel erstreckte sich, so schön und Blau, weisse Wolken zierten ihn und sahen aus wie riesengroße Zuckerwatte.<br />
Ein Wind zersauste das Haar der Beiden, Mickey streckte seine Arme aus und das Mädchen legte ihren Arm etwas übers Gesicht damit die Sonne sie nicht so blendete: „Ich liebe den Himmel, ich liebe die Wolken, ich liebe es wie er aussieht am Morgen, am Abend, ich liebe es wenn er Dunkel ist oder wenn er Klar ist. Der Himmel ist meine Heimat, Ceres, ich will fliegen, fliegen wie Ikarus selbst wenn es denselben Preis fordern wird.“<br />
Sie verstand damals nicht, was er meinte, und flüsterte lächelnd nur: „Ich liebe auch den Himmel, und den Wind.“</p>
<p>Nur ein Jahr danach durfte sie erfahren was er meinte.<br />
Beide hatten von der Schule einen Ausflug in die Berge&#8230; Mickey hatte sich wieder flügel gebastelt und stah am Rand der Klippe, ein starker Wind ging.<br />
„TUS NICHT! MICKEY TUS NIIIIICHT!“, sie schrie und tobte, rannte auf ihn zu, wollte ihn aufhalten, die Sonne im Hintergrund liesen nur seine Silhuette erkennen, und das er sie anlächelte bevor er sprang.<br />
Ikarus&#8230; Mickey war Ikarus&#8230; Mickey war berreit zu sterben um zu fliegen.<br />
Dieser Junge liebte die Freiheit, liebte den Wind, den Himmel und die Wolken.<br />
Er war ein Vogel, geboren im falschen Körper.<br />
Tränen zierten ihr Gesicht als sie an dem Rand der Klippe nach unten sah.<br />
Regungslos lag er da, mindestens 65 Meter in die tiefe gestürtzt. Immer wieder an verschiedenen Steinen, Äste aufgeschlagen bis er unten lag. Blut, eine Blutspur war zu verfolgen wo er hinflog. Sie zitterte am ganzen Leib, konnte es nicht verstehen, konnte nicht verstehen warum Gott Mickey nicht als Vogel leben lies, konnte nicht verstehen warum er sterben musste.<br />
Verstand nicht warum er lächelte, so glücklich hatte er noch nie ausgesehen. Sie liebte den Wind doch auch, sie liebte den Himmel doch auch, SIE WILL AUCH FLIEGEN.<br />
Ihren Kopf hin und her wild schüttelnd, zitteranfälle verschwanden als aus den Druck, der Situation und den Stress sie übergeben ließen.<br />
Ihre Haare wurden liebevoll zurück gestreichelt, hinter ihr stand der Grünhaarige Todesengel und seine Freundin. Sie krallte sich in sein Oberteil und schrie noch mehr.<br />
Sie hatte zugesehen, hatte nicht gehandelt, sie war nichts Wert, unnützer Abfall, unmöglich jemand wie sie als Freundin zu haben.<br />
Das war es was sie schreien wollte. Aber stattdessen schrie sie die beiden an ihn wieder lebendig zu machen, bettelte das er wieder leben soll, und ehe sie sich bewusst war was sie schrie verhalte es an den Klippen und scheuchte ein paar Raben aus ihren Versteck.<br />
Odin, so der Name des Engels, obwohl sie sich schon langsam bewusst war das die beiden keine Engeln sind, irgendetwas anderes, aber sie hatten Magie, waren mächtig und hatten mit den Tod zu schaffen.<br />
Genug um Mickey wieder zurück ins leben zu holen. Und sie taten es.<br />
Danach war Mickey für ein halbes im Krankenhaus, vernarbter Körper, und ein Versprechen.<br />
Nie mehr versuchen zu fliegen – für sie.</p>
<p>Ich starrte Mickey an der in seinen Ikarus Kostüm vor mir stand, das Weihnachtsfest wird ein Disaster werden&#8230; ich schlug mit meiner Faust in sein Gesicht und rannte weg.<br />
Musste mich übergeben, wollte sterben&#8230;<br />
Hielt den Anblick nicht aus, doch da spürte ich Zooés Hände die mich beruhigend streichelten.</p>
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		<title>Charakter Woche Tatsuhiro</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 00:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An ihrer Seite
Ich saß mit Ceres zu diesen kalten Wintertag direkt an ihren Lieblings-Kinderspielplatz.
Unsicher saß ich auf der Bank, sie selbst auf meinen Schoß – Begründung: Die Bank ist ihr zu kalt.
„Hiro-san?“, ich riss mich aus meine Gedanken und gab ein fragendes Geräusch von mir: „Du wirkst so nachdenklich.“, gab sie von sich und wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>An ihrer Seite</h6>
<p>Ich saß mit Ceres zu diesen kalten Wintertag direkt an ihren Lieblings-Kinderspielplatz.<br />
Unsicher saß ich auf der Bank, sie selbst auf meinen Schoß – Begründung: Die Bank ist ihr zu kalt.<br />
„Hiro-san?“, ich riss mich aus meine Gedanken und gab ein fragendes Geräusch von mir: „Du wirkst so nachdenklich.“, gab sie von sich und wir betrachteten den von Raureif überdeckten menschenleeren Spielplatz.<br />
„Naja, um es genau zu sagen, verwundert es mich wie ihr alle so eine Einheit sein könnt, ihr alle liebt den Himmel und den Wind, schmeckt die Freiheit auf eurer Zunge und könnt eure Zukunft selbst entscheiden, ich frage mich was ich in dieser Gruppe wohl für eine Rolle hätte.“, Ceres drehte sich zu mir und kniff mir unsanft in die Wangen: „Hör auf alles so zu sehen als ob es ein PC Spiel wäre, das hier ist die Realität!“, nach langen jammern das es wehtut was sie tut ließ sie los und lehnte sich mit den Rücken gegen mich: „Hiro-san, erzähl mal was von dir, von deiner Familie und so.“<br />
Kurz nickend legte ich meinen Kopf in den Nacken und sah in den von Nebel bedeckten Himmel: „Vor zwei Jahren, starb meine Verlobte Miharu in Tokyo, wir hatten einen schweren Motorradunfall.“, Ceres sog erschrocken die Luft ein ließ mich aber weiter erzählen: „Daraufhin wurde ich auf bitten meiner Mutter nach Griechenland zu meinen Vater geschickt, etwas Abstand von allen zu gewinnen.“, meine Arme wurden von ihr um sich gelegt so das ich sie drückte kurz: „Seit dem lebe ich bei meinen Vater und meinen Halbbruder.“<br />
An meine Brust gelehnt fragte sie mich über meine Familie, ich erzählte ihr von den Arbeitsunfall der meine Mutter hatte und sie somit ihren rechten Arm verlor, erzählte ihr wie mein Vater eine geheime zweitfamilie hat wie er die Zeche meistens prellt und meine Mutter deswegen in einer sehr gefährlichen Gegend wohnt. Erzählte ihr von Matthew, meinen Halbbruder der ein Arschloch auf zwei Beinen ist.<br />
„Hiro-san, du machst verbotene Sachen neben deinen Studium oder?“, hauchte sie und drehte sich auf meinen Schoß so das sie ihren Kopf in meinen Hals vergrub: „Mitleid brauch ich keines, ich bin selber Schuld an dem Chaos das ich angerichtet habe, und dieses lebenslängliche Urteil zu dienen hab ich dadurch verdient.“<br />
Sie drückte ihre Hände fest in meine Oberarme: „Aber das schöne, an der Gnade ist doch, das sie nicht nach Gerechtigkeit geht, ja?“<br />
Ich sah sie erschrocken an, drückte sie dann etwas fester an mich und grinste kurz: „Da hast du Recht.“<br />
Das schöne an der Gnade ist&#8230; das sie nicht nach Gerechtigkeit geht&#8230;<br />
„Du musst nichts tun, ausser an meiner Seite zu bleiben, hör auf zu denken Tatsuhiro, wirklich, das einzige was du zutun hast ist mir zu vertrauen, um den Rest kümmere ich mich!“, sie drückte sich fester an mich, und während die ersten dicken Schneeflocken in diesen dichten Nebel auf uns herabrieselten wusste ich einfach nicht, ob das nun Mitleid war von Ceres, oder Worte die von einer Person gesprochen werden die meiner Miharu so ähnlich ist&#8230;</p>
<h6>Bevor ich nach Kreta kam</h6>
<p>Die meisten Ausländer die an Japan denken, denken an das Sushi, an die Filme oder Technik die hier produziert wird, aber nie verschwendet jemand einen Gedanken an die dunklen Seiten.<br />
Wenn ich so zurückblicke, erscheint mir das hier in Griechenland passiert unwirklicher als dass da unten.<br />
Dort wo ich lebte, wusste ich nie ob es noch zu Tokyo gehört oder nicht, mit den Zug brauchst du ewig und es ist wirklich ganz am Rand gelegen.<br />
Lief man von aussen vorbei war es kaum zu unterscheiden von den anderen Gegenden die für die Unterschicht gedacht war.<br />
Dort wo ich mit meiner Mutter alleine lebe, gelten keine Gesetze. Es sind 3 Wohnblöcke, eng aneinder gepfercht, alleine sein ist ein Ding der unmöglichkeit, die Wände sind so dünn das du alles mitbekommst was deine Nachbarn machen.<br />
Auf der einen Seite ist es furchtbar anstrengend wenn man dich darauf ansprichst das du dir diese Nacht selbst nachhelfen musstest. Auf der anderen Seite sind wir desshalb wie eine große Familie. Der Vermieter Shimaki-san, war ein verrückter alter Mann.<br />
Sehr beharrt, sein enges Ärmelfreies dreckgelbes Shirt konnte seinen Bierbauch kaum überdecken, selbst hatte er immer eine Zigarre im Mund und eine Schrottflinte.<br />
Wenn man in Japan drogen will, hat man es unwillkürlich und sofort mit der Yakuza zutun, aus diesen Grund wird jeder der nur dabei erwischt wird an Drogen zu denken aus der Wohnung geschmissen.<br />
Ich bezweifle es ernsthaft das er nicht mitbekommen hat wie ich nach Miharus Tod den Drogen und den Suff verfallen bin.<br />
Aber meine Mutter, Misaki, war ein herzensguter Mensch, sie wird von allen geliebt und ist das Nesthäckchen der Gegend, wer ihr was antut, erklärt drei Wohnblöcken mit den verrücktesten Menschen den Krieg.<br />
Und obwohl es so war, gab es für mich keinen größeren Traum als mit ihr von dieser Gegend zu verschwinden.<br />
Wenn ich nicht in der Universität war, saß ich am Computer und erledigte Hackeraufträge für kleinkriminelle. Nichts großes, meistens nur irgendwelche Rachsüchtigen die einen anderen was auswischen wollten.<br />
Accounts hacken, den Computer lahmlegen, kleinzeug für das ich nicht schlecht verdiente.<br />
Doch für jemanden der Unigebühren bezahlen, seine Sucht befriedigen, für das Essen auf den Tisch sorgen musste und noch genug Geld sparen wollte um seine eigene Mutter in eine bessere Gegend zu bringen.<br />
War es einfach zu wenig.<br />
Am Vormittag war ich Takimoto, der Student, der Rowdy der bei der kleinsten Schulprügelei dabei war, am Nachmittag war ich der liebende Sohn Tatsuhiro der seiner Mutter essen kocht und sich um den Haushalt kümmert, am Abend war ich der Host der auf den Namen &#8216;Hiro&#8217; hörte und seinen Körper an Frauen verkaufte – schneller wie die anderen Hosts und in der Nacht ein kleiner Hacker der auf den Namen M0t1-san reagierte.<br />
Wer von diesen Rollen war ich nun? Vier Rollen in einen einzigen Leben zu spielen.<br />
Schlaf holte ich mir in den Nächten in der niemand was von mir wollte, oder in der Mittagspause in der Uni.<br />
Und dennoch, es half nichts, es half einfach nichts.<br />
Wieder wurde meine Zimmertüre aufgerissen, Shimaki-san mit seiner Schrottflinte, die auf mich gerichtet war: „Ta-kun! Ich hab jemand neues gehört, wer ist hier?“, ein Selbstgespräch, ich führte nichts weiter als ein kleines Selbstgespräch, laut genug für diesen Block aus Pappe.<br />
Er würde kein Erdbeben standhalten.<br />
Mit der Hand wedelnd und am Computer sitzend zog er wieder von dannen, kurze Zeit darauf spürte ich die Hand meiner Mutter auf meinen Schultern: „Ich hab es mit deinen Vater geklärt, du kannst nun nach Kreta, ist das nicht toll?“<br />
Sie lächelte ihr liebes lächeln, strich über meine tiefen Augenringe und umarmte mich fest, man würde es glatt kaumen wie gut sie einen mit nur einen einzigen Arm an sich drücken konnte.<br />
Und obwohl ich die Tränen von ihr spürte die von ihren Wangen auf meinen Kopf fielen, nickte ich leise und legte auch meine Arme um sie.<br />
Nie werde ich es schaffen mich zu lösen, von diesen Leben das Miharu zurück gelassen hat.<br />
Nicht so, und solange ich diesen Schritt nicht geschafft habe, würde meine Mutter egal wo wir uns befanden, stets mich erneut erinnern wie sehr ich versagte in diesen Spiel das man leben nennt.</p>
<h6>Der Tag an dem sich alles änderte</h6>
<p>Am Flughafen abgeholt, stand mein Vater, der Mann der eine geheime zweitfamilie hatte, und daneben stand auch das Ergebniss davon, mein 17-jähriger Halbbruder Matthew.<br />
Blonde Haare, Blaue Augen, und ein Arschloch wie es im Buche steht. Bekommt an jeden Finger ein Mädchen behandelt diese aber wie Dreck.<br />
Früher als ich noch zu meinen Vater musste, da er sonst nichts zahlen musste, war jede Sekunde die ich auf Matthew aufpassen musste eine Strafe.<br />
Kein einziges Wort wurde gesprochen während der Fahrt, naja wahrscheinlich deswegen weil Matthew über mich herzog: „Was ist denn das für eine hässliche Brille die du anhast? Und mensch schonmal was von Friseur gehört? Tolle Erfindung, ich werde dich absofort &#8216;hässliche Brillenschlange&#8217; nennen. Ach das dauert mir zulange, Tatsuhiro reicht vollkommen.“<br />
Die ganzen 40 Minuten fahrt quasselte er und quasselte er und quasselte er.</p>
<p>Zuhause war ein riesen Chaos, seine Frau empfing mich herzlich, anscheinend hatte mein Vater händchen dafür nette, kluge und hübsche Frauen zu finden. Jenseits das was er selber ist. Seine zurückgegeelten dreckbraunen Haaren, dieser hässliche Vollbart und seine Augen die auf mich herabsahen als wäre ICH der Bastard hier.<br />
„Mach dich nützlich wenn du hier bist und hilf im Haushalt.“, seine ersten Worte, vor den Hallo oder sonstiges. Die Frau setzte was zu sagen an, aber wurde mit einen Blick abgewürgt und so schwieg sie: „Ich habs vernommen.“, Matthew lachte auf einmal: „Heisst das er muss meinen Dreck wegräumen den ich mache?“, er trampelte mit den dreckigen Schuhen auf den Boden lachend, zog sich aus bis auf die Boxershorts und warf sie in alle Himmelsrichtungen.<br />
„MATTHEW!“, rief seine Mutter zornig und wollte ihn Ohrfeigen aber mein Vater kam ihn zuvor: „Halt die Klappe Matt.“, es dauerte einige Sekunden, dann sah er mich wieder an: „Das heisst ich muss deiner Mutter keinen Unterhalt zahlen solange du hier bist.“<br />
Unterhalt zahlen&#8230;unterhalt zahlen: „Das letzte mal als du Unterhalt bezahlt hast war vor 8 Jahren.“, zischte ich zwischen zusammen gepressten Zähnen hervor.<br />
„Werd nicht frech, wenn es dir so wichtig ist werde ich weiter zahlen, als gegenleistung für deine Arbeit hier und nun fang schonmal an den Dreck wegzuräumen.“, er deutete auf den eben gemachten Dreck von Matthew und das was so schon da war, wieder wollte seine Frau was sagen aber sein Blick war wohl das einzige Kommunikationsmittel zwischen den beiden.<br />
„Und was ist wenn ich es nicht tue?“, ich ballte meine Hände zu Fäuste, erst geht er meiner Mutter fremd als ich 3 Jahre alt war, taucht mit einen fremden Balg auf als ich 5 Jahre alt war und dann tat er all die Zeit so als wäre meine Mutter die Schuldige.<br />
Und nun, dachte er, er könne einfach mich&#8230;<br />
„Ich kann mein Angebot wieder zurück nehmen.“, wieder emotionslos, Matthew erfreute sich an die Stimmung der beiden, er sah in mir schon immer Konkurrenz für &#8216;Papas Lieblings&#8217; und nie als einen Bruder, dann kicherte er los: „Wieso geht denn deine Mom nicht arbeiten, nur weil sie einen Arm hat bekommt sie noch lange kein Mitleid, selber schuld wenn sie so faul ist.“<br />
Ehe mein Gehirn irgendeine reaktion auf diesen Satz verarbeiten konnte, war meine Faust schon lange gegen seine Nase geprallt: „HALT DIE KLAPPE DU VERFLUCHTES ARSCHLOCH!“, ich trat in seinen Magen als die Faust meines Vaters mich traf: „SPINNST DU?! NUN HAST DU ES DIR VERSAUT MEIN LIEBER! DU BIST EBEN DOCH NICHTS WEITER ALS EIN SCHWARZES SCHAF!“, schrie er lauthals doch ich sprang auf ihn und schlug ihn ins Gesicht, immer und immer wieder: „DU HAST KEINE AHNUNG WAS WIR DURCHMACHEN MUSSTEN WEGEN DIR! DU HAST KEINE AHNUNG WIE SEHR DICH MISAKI GELIEBT HAT! UND WENN HIER WER EIN SCHWARZES SCHAF IST DANN WOHL MATTHEW! UND JETZT SEHEN WIR UNS DAS ERSTEMAL NACH ACHT JAHREN UND DEINE ERSTEN WORTE SIND ICH SOLL MICH NÜTZLICH MACHEN??“, ich schrie, ich wusste nicht was ich schrie, aber es übertönte seine schmerzensschreie und die schreie seiner Frau während ich auf ihn einprügelte.<br />
„IN UNSERER WOHNUNG LEBEN RATTEN! IN UNSERER GEGEND TRAUEN SICH NICHT EINMAL POLIZISTEN!! BEVOR ICH ALT GENUG WAR FÜR EINEN JOB MUSSTE MAMA MEHRERE JOBS MACHEN!! UND DORT VERLOR SIE DANN IHREN RECHTEN ARM!! DU BIST ALLES SCHULD! DU ALLEINE!! DU SCHWEIN!! DU VERDAMMTES SCHWEIN!!“<br />
Tränen flossen keine, obwohl sie immer zu kamen schienen wenn ich mir vorstellte was für Reden ich ihm an den Kopf warf.<br />
Ich hatte nicht vor aufzuhören, ich wollte nicht aufhören, niemals, jeder Schlag fühlte sich an wie eine Befreiung, aber als Matthew mir etwas über meinen Kopf schlug wurde alles schwarz.<br />
Das letzte was ich vernahm war das Sirenen von der Polizei</p>
<h6>Das Glück küsst auch die Armen</h6>
<p>Ewig saß ich bei der Polizei, ohne jemand der verständniss auch nur heuchelte für meine Tat, nicht das sie meinen Vater auch unterstützten, aber&#8230;<br />
Dann kam er, der Chef persönlich. Eine durchaus stattliche Erscheinung wenn er sich rasieren würde, groß, riesengroß, mit seinen Zahnstocher im Mund.<br />
Immer hatte er&#8230; diesen Zahnstocher im Mund musste ich feststellen.<br />
Und betete jedesmal inbrünstig das es nicht DERSELBE Zahnstocher wie beim letztenmal war.<br />
„Ich hab mich bei meinen Kollegen in Tokyo erkundigt, du bist öfters bei ihnen wegen Prostitution und Schlägereien in der Universität. Wie kann ein Student so derart absinken?“, waren seine Worte, damals kamen sie mir wie Gift und Galle vor, aber später durfte ich die Liebe bemerken mit der sie ausgesprochen wurden. Die liebe zu seiner Arbeit und dem was sie repräsentiert.<br />
Er hörte mir meine Geschichte an, von Anfang bis Ende, es dauerte seite Zeit aber dann schwiegen wir beide.<br />
Nach guten 20 Minuten nahm er den Zahnstocher aus den Mund, legte sich seine Jacke um die er davor um die Schultern hatte und sah mich an: „Schoneinmal wer beschützt, Tatsuhiro?“, ich sah auf und nahm den Eiswürfelsack vom Hinterkopf den ich davor daraufgehalten hatte: „Wie meinen?“<br />
Er sah kurz verwundert auf: „Ich bin selber Vater, und ich helfe dir wegzukommen. Ich kenne jemand in dessen WG du Mietfrei wohnen kannst. Aber als Gegenleistung sollst du auf meine Tochter aufpassen. Nichts im Leben umsonst, aber das weisst du ja.“<br />
Ungläubig sah ich ihn an: „Ihre Tochter? Für was braucht sie einen Bodyguard?“, er lachte und steckte erneut seinen Zahnstocher in den Mund bevor er zu antworten begann: „Ehrlich gesagt, kann ich durch meine Arbeit nur alle zwei Wochenenden nach Hause. Sie hat zwar Freunde und kann super kochen, aber ich wäre trotzdem erleichtert wenn in dieser Zeit jemand auf sie aufpassen würde der Verantwortung hat.“<br />
Ich raufte mir die Haare, irritierend was gerade vor sich ging.<br />
Musste ich, damit &#8216;das Glück&#8217; wieder meinen Namen kennt, einfach nur meinen Vater und Matthew verprügelten?</p>
<p>Und tatsächlich, der Polizeipräsident hatte Wort gehalten, nur das mit seiner Tochter warf alles geplante über den haufen.</p>
<p>Zum dritten Mal rannte ich durch das Café.<br />
Wo war seine Tochter? Er meinte sie würde MICH erkennen.<br />
Aber&#8230;<br />
Schließlich tippte ich einen Schuljungen auf die Schulter: „War hier ein Mädchen das auf wem zu warten schien?“, er sah mich lange an dann grinste er schelmisch: „Ceres Ira Minerva?“, stützte seinen Kopf an der rechten Hand ab und lachte schließlich.<br />
„Du&#8230; bist Ceres? Ich hätte schwören können er hatte was von Tochter gesagt nicht Androgynen Jungen.“, das lachen wurde zu einen kurzen kichern und dann legte er sein Kinn auf beide Händen: „Ich bin schon ein Mädchen, ich gebe mich nur als Junge aus.“, kurzes Nicken dann saß ich mich gegenüber von ihr hin.<br />
„Mein Dad hat mir alles erzählt, naja, nur das du mein Bodyguard bist, natürlich wird mehr dahinter stecken, aber ich bezweifle mal das er seiner Tochter einen Vergewaltiger oder Massenmörder an den Hals hetzt so&#8230;“, sie streckte ihre Hand aus und lächelte: „Dann bin ich wohl sowas wie dein Boss. ♥“<br />
Ich nehm ihre Hand zögernd, und aus diesen noch etwas gestellten Lächeln wurde plözlich ein richtiges als sich unsere Hände trafen: „Ich mag Menschen mit starken Händedruck ♥, daran erkennst du das potenzial.“<br />
Ein offensichtliches zusammenzucken von mir lies sich fragend schauen: „Du&#8230; hast nur dasselbe gerade gesagt&#8230; wie eine&#8230;“<br />
Freundin&#8230; Verlobte&#8230; Lebenssinn?<br />
Sie legte ihren Finger auf meine Lippen und hatte immernoch dieses lächeln auf: „Du musst mir nicht alles erzählen heute, aber nach und nach werde ich dich mit Fragen belästigen.“<br />
Verlegen drehte ich mein Gesicht zur seite: „Du bist viel zu Naiv und vertrauenseelig. Kein Wunder das dein Vater&#8230;“<br />
„Dafür bist du ja jetzt da!“, lachte sie und begann ihren Kakao mit Schlagsahne zu trinken.<br />
„Du&#8230; hast da was.“, nahm mit meinen Ringfinger die Sahne von ihrer Nase, dabei schielte sie kurz und mein Herz reagierte das erstemal seit einen Jahr wieder auf einen anderen Menschen.</p>
<h6>Der Superkoch</h6>
<p>Mein Kopf tat mir weh, an den Wochenenden in den Ceres ihr Vater nich da war, sie aber von der Privatschule kam wohnte ich in ihren Elternhaus.<br />
Kaum geschlafen also, da Ceres an diesen Wochenenden dann immer bis früh am Morgen ihre Ego-Shooter spielen wollte.<br />
„Ceres?“, blickte mich kurz um in diesen wunderschönen hellen Haus.<br />
So riesengroß.<br />
Es schepperte in der Küche und ich sah wie Ceres vom Herd zum Kühlschrank rannte, zurück zum Tisch, dort kaum geschnitten zurück in die Pfanne.<br />
Essen für eine großfamilie wurde gekocht.<br />
War das Ceres ihre Art alles zu verkraften?<br />
Sie hatte ihren Vater so lieb, und auch ihr Vater hatte sie lieb, es war nicht so das er ein schlechter Vater war, in der Zeit wo er da war machte er fast alles immer richtig&#8230; Aber&#8230;<br />
Ich packte sie an der Schulter und zerrte sie weg: „Also wirklich was machst du mit den Fleisch?“, sie zog einen Schmollmund und wedelte mit einen Kochlöffel: „Bis jetzt hat sich noch niemand beschwehrt das mein Essen schlecht schmeckt! Eher das Gegenteil!“, ich wuschelte ihre Haare hin und her und krempelte die Ärmel hoch: „Lass mich das machen&#8230;“</p>
<p>Tatsächlich kamen am Nachmittag all ihre Freunde, selbst dieser schweigende, farbenblinde Künstler – Hab den Namen vergessen – wurde von Mike mitgeschleift.<br />
„Ich freue mich schon auf dein Essen Ceres.“, verkündete Odin und streichelte sich über den Bauch: „Auch wenn ich danach immer um meine Figur fürchte.“<br />
Sie lachten alle und begannen scherze darüber zu machen wie sie Odin bald rollen müssten während Ceres und ich das Essen dass ich letzten Endes fast alleine gemacht hatte zu servieren begannen: „Ja, Ceres, du kannst wirklich gut kochen, ich bin froh das du doch Koch  werden willst und kein Polizist.“, lächelte Lisa Ceres an die sich nun auch hinsetzte und ich den Rest auf den Tisch noch stellte.<br />
Haare zurückgebunden und mit Schürze brachte ich letzten Endes den Nachtisch.<br />
Da lagen sie, vollgefressen, selbst Zoé musste ihre Hüfthosen öffnen und Andrej war der einzige neben Ceres der ganz zufrieden mit sich und seiner Welt aussah.<br />
„So und wie fandet ihr das Essen?“, strahlte Ceres die gesammte Meute an.<br />
Und da kamen sie, die Lobeshymnen:<br />
„Dein bestes Essen bisher!“<br />
„Das hast du wirklich toll gemacht! ♥“<br />
„Ceres du bist so gut geworden in so kurzer Zeit.“</p>
<p>Sie rückte vom Stuhl und nahm plötzlich meinen Unterarm in ihre Arme: „Das hat alles Tatsuhiro hier gekocht ♥ ist er nicht SU-PER, ich werde bei ihn jetzt in die Lehre gehen.“, ich hatte dem letzte Teil weder zugestimmt noch wusste ich was davon, etwas verlegen von den Blicken der anderen die mich nun fixierten rissen sie sich regelrecht aus den Stühlen und umzingelten mich.<br />
Woher ich so gut kochen kann, ob ich das Beruf will, Fernsehkoch, in Wettshows, Restaurantkritiker&#8230;<br />
Am Ende klatschten alle und Ceres drückte sich fester an meinen Arm mit ihren Lächeln: „Und das beste ist, als mein Bodyguard darf er nicht von meiner Seite weichen ~“</p>
<p>Ich darf nicht von ihrer Seite weichen..?<br />
Und wieder bemerkte ich, wie langsam die unendliche Liebe zu Miharu nicht mehr schmerzte und abgelöst wurde durch ein tiefes inneres Verständniss für Ceres&#8230;</p>
<h6>2 Glücks und ein Todesfall</h6>
<p>„Das ist die Wahrheit?“, hauchte Zoé verständnisslos, ich selbst, betrunken genug um ihr meine Geschichte von Anfang an zu erzählen.<br />
Die Zeit als ich noch zu klein war um zu verstehen wieso Mama von Vater abgehauen ist, die Zeit als ich alleine Zuhause war schon von Klein auf, wie ich mit ihr gestritten hatte weil sie von ihm weg ist.<br />
Die Nächte in der ich sie sah wie sie heimlich vor Liebeskummer weinte.<br />
Wie sie mich damals einmal erwischt hatte wie ich ihr zusah beim weinen, meine versuche sie zu trösten.<br />
Als sie kurz darauf ihren Arm verlor, und alles schlimmer wurde.<br />
Meine Gedanken, das ich schuld bin an allem.<br />
Wenn Mutter nicht schwanger wäre gewesen zu mir, dann wäre sie nie, sie hätte nie.<br />
Die Gedanken mit dem ich mich jede Nacht in den Schlaf geweint hatte, bis ich endlich verstand das an allem nur mein Vater schuld war.<br />
Betrunken genug, um diese Geschichte zu erzählen, ohne eine einzige Träne zu vergießen.<br />
Sechs Monate sind nun vergangen seit ich dies gemacht hatte, hielt es für einen traum, denn Zoé behandelte mich wie immer – ganz normal und erwähnte auch nichts dergleichen.<br />
Doch ich durfte erfahren das dies nur ihre Art war, mich zu unterstützen: „Ich hab alles geregelt.“, verkündete sie die Botschaft während wir bei den Familienhaus von Ceres waren, im großen strahlendweissen Wohnzimmer.<br />
„Wie darf ich das verstehen?“, noch beschäftigt mit Ceres ihrer Jeans die zu flicken war, nur Gott weiss wie sie die so zum zereissen bringen konnte.<br />
Aber es war ihre Lieblingshose also flickte ich sie.<br />
„Du kannst im selben Hotel wohnen wo ich wohne mit deiner Mutter.“, recht emotionslos als sie mir zusah wie ich mir vor Schock mit der Nähnadel in den Finger stoch: „Du wohnst direkt unter Lukretia dann, meiner Haushältin, sie wird euch auch helfen wenn ihr Probleme habt, natürlich nur solange bis ihr selber auf eigenen Beinen steht.“<br />
Ich sah sie an als hätte sie einen schlechten Witz gemacht, sie verschränkte die Beine und Arme und lehnte sich dabei zurück: „Flugkarte für ihr ist auch schon reserviert, das einzige was du tun musst sie zu überzeugen hierher zu kommen.“<br />
Nach diesen Satz warf Ceres Jeans zu Boden und sah Zoé zornig an: „ICH BRAUCHE KEIN MITLEID! ICH SCHAFF DAS AUCH ALLEINE! FÜR WAS HÄLTST DU DICH IN DAS LEBEN ANDERER EINZUMISCHEN?!“, sie sah mich lange an, ihr sonst so kühler Blick wurde etwas traurig: „Was letzten Endes zählt Tatsuhiro, ist das Ergebniss, deine Mutter wäre in sicherheit, und du müsstest nicht mehr in der Zeit wo Ceres in Schulwohnung ist zur prostitution gehen.“<br />
Die Kaputze runtergezogen bis zu der Nase grummelte ich daher, doch Zoé schwingte sich gekonnt aus den Sessel und zog mir meine Kaputze runter: „Wenn es aber dir soviel dran liegt deinen Körper zu verkaufen, dann kannst du ja einmal in der Woche Sex mit mir haben, als&#8230; sagen wir als Miete.“, sie lachte so das ich nicht wusste ob das ernst gemeint war oder nicht.<br />
Aber mein Zorn verflog sich, Zoé war ein Mädchen mit dem ich mich auf anhieb verstand, wir hatten dieselben Ansichten der Welt, der Menschen des Lebens und wir konnten beide Mike auf den Tod nicht ausstehen.<br />
„Danke.“, flüsterte ich schließlich und sie strich mir durch die Haare: „Und hör auf diese Kaputze im höchsten Sommer anzuhaben, so bekommst du Läuse und verlierst deine dichten schwarze Haare.“, sie verzog das Gesicht passend dazu und tat so als würde die Kaputze stinken: „Hey moment, die riecht ja garnicht&#8230;“, sie lachte und zog sie sich nun selber an.<br />
„Lass das!“, zischte ich und sie sprang gekonnt ein paar Schritte zurück: „Hol sie doooch~“<br />
So begann eine Hetzjagd bis ich bemerkte das sie am Stolpern war: „PASS AUF!“, schrie ich, warf mich hin so das sie auf mir lag: „Gott, bist du kindisch.“, sie sah mich lange an mit der Kaputze und grinste schelmisch: „Also sag deiner Mutter bescheid, davor gebe ich die Kaputze nicht her und mache weiter so kindisches Zeug.“<br />
Ich rappelte mich genervt hoch, mit ihr auf den Schoß und zog mein Handy aus der Hosentasche: „Jaja.“<br />
Ein Anruf, eine Stimme, es war jemand Fremdes,  er klang bestürtzt und atmete etwas schwer: „Hallo? Mit wem spreche ich“, er keuchte regelrecht in das Handy meiner Mutter: „Takimoto, kann ich bitte meine Mam sprechen?“, ich wartete noch kurz, hörte wie sie anfingen zu tuscheln, schließlich krampfte ich mich in mein Handy: „Was ist passiert?“, lange war es still, dann antwortete der Fremde: „Ein Erdbeben ließ das gesammte einstürzen, deine Mutter&#8230; sie ist tot&#8230;“<br />
Das war der Tag, an dem die Erde aufhörte sich zu drehen.</p>
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		<title>Charakter Woche: Michael</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 00:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wahrheit über das Weihnachtsfest
Es war kurz bevor das Weihnachtsfest an der Schule losging, ich hatte mein Kostüm bereitgestellt.
Nichts großes, oder gar aufwendiges, schlichtweg eine Sergant Uniform die ich extra von Ceres ihren Dad ausgeliehen hatte. Denn wir waren gut gleichgroß.
Da ich mit Andrej das Wohnhaus auf der Insel teilte war es immer sehr ruhig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Die Wahrheit über das Weihnachtsfest</h6>
<p>Es war kurz bevor das Weihnachtsfest an der Schule losging, ich hatte mein Kostüm bereitgestellt.<br />
Nichts großes, oder gar aufwendiges, schlichtweg eine Sergant Uniform die ich extra von Ceres ihren Dad ausgeliehen hatte. Denn wir waren gut gleichgroß.<br />
Da ich mit Andrej das Wohnhaus auf der Insel teilte war es immer sehr ruhig, jedes Geräusch wirkte fast schon störend.<br />
„Michael?“, ertönte Andrej seine Stimme, leise, durch die 3 Jahre in der wir schon das Wohnhaus teilten konnte ich heraus hören wann er unsicher war und wann nicht.<br />
Ich blickte ihn fragend an und begann mein Oberteil auszuziehen, wenn ich nicht bald anfange mich zu richten würde ich von Odin eine Predigt bekommen.<br />
„Erén sagte ich sollte dir das geben.“, er reichte mir ein Karton und blieb neben mir stehen.<br />
Andrej war dieser Typ Mensch, solange du nicht sagst das es dir nicht passt was er macht, macht er es auch, und wenn du ihn nicht sagst das er rausgehen soll aus den Zimmer, dann bleibt er im Zimmer.<br />
„WAS ZU&#8212;-“, entfuhr es mir und ich starrte das Ikarus Kostüm an in der Box, Andrej betatschte neugierig die falschen Flügeln, ich drehte mich zu ihn und packte ihn an der Schulter: „Hat er noch etwas gesagt?“<br />
Sein öffnete sich als wolle er etwas sagen, dann sah er wieder zum Kostüm: „Ein Brief.“, er deutete zu ein zusammen gefaltetes Stückpapier, das sooft in sich selbst gefaltet wurde bis es schlichtweg nicht mehr klappte. Verheddert in den Flügeln so das ich es auf den ersten Blick nicht sah.<br />
Ich ließ seine Schultern los und faltete das Stück Papier auseinander, ich schluckte laut, versuchte ein zittern zu unterdrücken.<br />
„Na dann&#8230; sieht so aus als müsste ich doch ein anderes Kostüm anziehen&#8230;“, mein Herz raste und ich war mir nicht sicher ob – wenn Ceres das sehen sollte – er mir jemals wieder vergeben werden würde.<br />
Aber&#8230; ich musste.</p>
<p>Odins Gesicht als er vor der Türe stand um mich abzuholen wäre echt lustig gewesen, wenn es nicht gleichzeitig so furchtbar tragisch gewesen wäre.<br />
Reflektartig schlug er zu Boden, sah selbst erschrocken seine Faust an und drehte sich dann um, Wortlos, keine Rede, und doch.<br />
Dieses Schweigen sprach tausend Bände. Und auch als Ceres kam hatte ich keine Zeit zu sehen was dieser für ein Kostüm trug da erst der heisse Punsch in meinen Gesicht landete von Zoé bevor Ceres mir genau wie Odin eine mit der Faust verpasste bevor dieser wegrannte.<br />
Odin: „Das hast du verdient&#8230;“, hauchte er und ging in die Sporthalle.<br />
Ich hatte keine Lust mehr zu gehen, aber, ich war gezwungen worden, hinter mir ertönte lachen und dann wurde meine Schulter getätschelt: „Du hast es echt getan&#8230;“, lächelte mich Erén an.<br />
Nun traf meine Faust die von Erén, aber dieser bewegte sich nicht wirklich, nur sein Gesicht drehte sich etwas und das war es auch schon.<br />
Als hätte ich leicht geohrfeigt aber nicht mehr.<br />
„Versprochen ist versprochen, ich sorg dafür das Zooé seine Kräfte behalten kann, wäre doch langweilig wenn nur du wieder &#8217;switchen&#8217; kannst, hab ich recht?“, hinter Erén stand Thisseas, der wo eigentlich immer am meisten amüsiert war über meine Fehltritte schien eher genervt zu sein: „Die Idee fand ich gut, aber wieso musste Ceres mitleiden?“, sprach dieser während er an einen Baum lehnte und sich genervt seine Stirnfranzen zurückstrich.<br />
„Naja, Ceres hasst ihn bestimmt dafür, aber dafür hat ja Ceres nun weiterhin Zooé, immerhin sind die beiden soooo verliebt, stimmts Mike? Und du würdest ALLES tun für deinen Kindheitsfreund&#8230;“<br />
Thisseas packte Erén am Kragen und schleifte ihn weg, murmelte etwas in einer fremden Sprache und ließen mich so stehen.<br />
Neben einen anderen Baum stand Andrej, wie lange er wohl schon zugehört hatte?<br />
Er ging zu mir und zeigte zum Sportsaal: „Ich hole mein Sketchbuch.“, was er eigentlich sagte war; &#8216;Ich hole mein Sketchbuch, warte auf mich dann gehen wir gemeinsam nach Hause&#8217;.<br />
Ich nickte und saß mich auf einer Mauer hin, betrachtete das Fest von draussen als Tatsuhiro mir entgegen kam. Obwohl er am verlaufe des Abends von Odin k.O geschlagen wurde, konnte ich ihm seinen abwertenden Blick nicht verzeihen.<br />
Auch wenn alle Recht hatten&#8230;</p>
<h6>Wahre Gefühle</h6>
<p>Es ist mir nicht möglich, mich an einen Tag zu erinnern, an dem mir Ceres nicht beistand.<br />
Nach dem fehlschlag bei der Klippe, kam Ceres jeden Tag, von früh bis spät, lernte mir die Dinge die in der Schule kamen, unterstützten mich bei meinen schmerzhaften Gehversuche. Fuhr mein Rollstuhl hinten.<br />
Und als ich entlassen wurde, kam er mir entgegen, in Mädchen Kleidung, mein Atem blieb stehen und ich fühlte mich so jämmerlich.<br />
Ceres war ein Mädchen, und ich hatte es nicht bemerkt.<br />
Was soll ich tun? Was soll ich sagen? Wie wird sie mir das jemals verzeihen?<br />
All diese fragen kamen in meinen Kopf, ich war nur 13 Jahre alt, dennoch, ich schäme mich bis heute noch das ich nichts weiteres tun konnte bis auf: „Ceres, stehst du auf Crossdress?“<br />
So zutun als würde ich es nicht bemerken. Feigling. Idiot. Du hast Ceres nicht verdient, rief Umbra aus den tiefsten Ecken hervor. Teilweiße verdrängte ich es mein bester Freund eine beste Freundin war. Und ich wirklich hin und wieder dachte sie ist ein Junge.<br />
Wenige Monate danach, fand ich ihr Lieblingscomic: &#8216;Love police&#8217; heisst es, und ich fand es schon immer süß das sie an diese ganzen Helden glaubte die auf ein Stück Papier gemalt worden sind.<br />
Und eines Tages, war sie sehr traurig, es war kurz bevor in die AK eingeladen wurde. Während ich ihr immer alles erzählte, war sie dagegen schon immer eine Pandora Büchse.<br />
Klar, ich wusste 7 Jahre nicht das sie ein Mädchen ist aber&#8230;<br />
Ich wollte herrausfinden was sie bedrückt, also entschloss ich kurzerhand mich ais die Männliche Rolle zu verkleiden, ich kannte Ceres gutgenug um zu wissen das sie es glauben würde.<br />
Gut genug, um&#8230; mit ihr zu spielen? Abartig, Abschaum, was bin ich doch für ein abstoßender Mensch&#8230;<br />
Und als ich in ihren Zimmer mitten in der Nacht stand, hatte sie es mir erwartet geglaubt, ihre großen Augen sahen mich erst ungläubig dann begeistert an: „Ich glaub es nicht! Du bist es!“, im Dunklen konnte sie nur die Silhuette meiner erkennen, meine Narben waren abgedeckt und selbst der Wind setzte eine passende Stimmung zu der Situation.<br />
„Ich hab wichtige Fragen, erlaube mir bitte nur fünf Fragen bevor du verschwindest.“, sie öffnete ein Bauch, in deren vielen Seiten ein tiefes Loch geschnitten wurden, in diesen loch befanden sich einige Briefe, einen davon zog sie raus und verstaute das Buch wieder im Regal: „Also,“,eröffnete Ceres, ihre Augen glänzten und meine Brust schmerzte, sie schmerzte so sehr das ich vergaß warum ich eigentlich das alles tat.<br />
Um rauszufinden warum sie so traurig ist, aber, Umbras Stimme schrie, hämmerte, immer lauter immer schneller. Mein Herzschlag passte sich seinen Gebrüll in meinen Kopf so das ich den großen Vorhang hinter mir runter rieß und auf Ceres warf. Als diese den Vorhang erschrocken von sich nahm war ich schon aus den Fenster gesprungen.<br />
Nichts alltägliches. Ich verschwand beinahe täglich von Zuhause und kletterte hoch zu ihren Balkon um bei ihr zu schlafen, ich wusste wie ich springen und mich abrollen musste so das ich maximal nur ein paar Schürfwunden bekam.<br />
Verlierer, Idiot, Lügner du bist abscheulich, niederträchtig, unsympathisch, verwerflich, ekelerregend, widerwärtig, unerträglich, abstoßend, ekelhaft, brüllte Umbra.<br />
Vor lauter Geschrei meines zweiten Ichs bekam ich nicht mit wie Ceres inzwischen ebenfalls vom Balkon gesprungen war und mich von hinten spontan umarmte: „Lauf nicht weg, ich muss es wissen, bitte bitte.“<br />
Das Meer vor uns rauschte auf einmal ganz leise, der Wind schüttelte die Äste und ich meinte zu vernehmen wie sich mein Herzschlag den von Ceres anpasste: „Die erste Frage wäre, ob ich meinen ersten Kuss wirklich verlieren werde von jemanden der denkt ich sei ein Junge?“, gegen Ende wurde es ein flüstern.<br />
Nein Ceres, du wirst größer, und hübscher, deine Haare wachsen schnell und du hast so große schöne Augen, wenn du lächelst sehe ich hinter dir immer ein Blumenmeer, und ich bin mir sicher, das du eines Tages jemanden finden wirst der das auch sieht, jemand, der nicht solche Spielchen treibt.<br />
All das und mehr lagen auf meinen Lippen, stattdessen drehte ich mich langsam, legte eine Hand über ihre Augen und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn.<br />
Seltsamerweiße, schien sie zu verstehen was ich sagen wollte, denn ein schmunzeln zierte ihr Gesicht.<br />
Ich zog meinen Schal der zum Kostüm gehörte aus und band ihr die Augen zu bevor ich so schnell wie mich meine Beine tragen konnten verschwand.</p>
<p>Am nächsten Tag hatte ich beobachtet wie Ceres in der großen Pause mit Andrej über das sprach was letzte Nacht passiert war, sie wedelte dabei wild mit den Armen als würde er sie nicht hören wenn sie keinen entsprechenden Körpereinsatz dabei zeigt.<br />
„Bring zuende was du angefangen hast.“, ertönte Lisas Stimme hinter mir, ihr Blick sprach Bände: „Du hast mich gesehen?“<br />
Sie nickte und ihre Gesichtszüge wurden von der strengen &#8216;Alphamutter&#8217; zu der besorgten &#8216;Big Sis&#8221; die sie für Ceres schon immer war: „Ich verstehe nicht warum du das getan hast, aber wenn du heute nacht nicht kommst, wirst du ihr erneut wehtun.“, ich legte meine Hand auf Lisas Haare und steichelte vorsichtig ihr Haar: „Du denkst immer nur an die anderen, das mag ich so an dir. Du bist zwar ein wandelnder Tollpatsch, und lebst sogar etwas hinter den Mond was bestimmte Personen betrifft, aber du bist schon immer die gewesen die uns alle wieder einen Tritt in den Hintern verpasste wenn wir nicht mehr weiter gingen.“, Lisas Wangen wurden rot und ich sah wieder zu Ceres die – aus welchen Grund auch immer – sich ganz sicher war das die &#8216;Love police&#8217; wieder kommen wird.<br />
„Ich&#8230; schaff es nicht bei jedem,“, hörte ich Lisa hauchen und drehte mich wieder zu ihr während meine Hand noch auf ihren Kopf war: „Egal wie oft ich ihn trete, einen Schritt vorwärts zu gehen, er geht immer wieder diesen Schritt zurück, es ist als würdest du einen Strassenköter wegtreten aber er kommt immer wieder betteln. Egal wie oft ich trete er geht und geht nicht weg.“, aus Lisas Augenwinkeln kamen Tränen und ich nahm sie schnell in den Arm, drückte sie etwas und murmelte in ihr Haar: „Odin wird es früher oder später verstehen warum du so handelst, und wenn es soweit ist wird er dir alles verzeihen, ganz bestimmt.“<br />
Versuchte nicht zu Ceres hinüber zu sehen, aus meinen Augenwinkeln ich erkennen konnte das ihr Körpereinsatz beim erzählen verschwunden ist und sie zu mir sah.</p>
<p>Wie es mir Lisa befohlen hatte kam ich in dieser Nacht erneut im Kostüm, sie als die weibliche Heldin verkleidet, desweiteren sorgte sie – nur die Götter wissen wie – das meine und ihre Stimme anders klang.<br />
Keine Menschen&#8230; das Odin und sie keine Menschen sind weiss ich&#8230; aber was waren sie dann?<br />
Tatsächlich wartete Ceres in ihren Bett, die Beine angezogen, in ihrer kleinen Hand hielt sie den Brief von Gestern: „Du bist gekommen, ehrlich gesagt dachte ich nicht, aber egal du bist da und sogar mit deiner Partnerin!“, strahlte sie mich an und ging ein paar Schritte auf mich zu: „Die nächste Frage ist: Wie kann ich Odin-oniichan und Lisa helfen zusammen zu kommen?“, wir beide ließen uns nichts anmerken.<br />
„Hier ist Zeit und Geduld gefragt, und vor allem, nicht alles ist immer so wie es scheint.“, sprach ich, diese fremde Stimme erschreckte mich selber, noch mehr wie die Rufe von Umbra die durch Lisas seelischen Beistand immer leiser wurden.<br />
Ceres ihr Blick wurde entäuscht, dann saß sie sich aufs Bett und betrachtete die anderen noch restlichen drei Fragen an.<br />
Ich wollte nur wissen was sie bedrückt, ich will doch nicht&#8230; ich war mir wirklich sicher sie hatte Liebeskummer aber anscheinend waren es nur die allgemeine Dinge.<br />
„Was&#8230; soll ich tun wenn Mickey wieder probiert zu fliegen?“, sie starrte auf das Blatt regelrecht und ich zuckte kurz zusammen: „Das ist keine Frage die zu meinen Fachgebiet steht, aber, sollte er es wirklich wieder probieren&#8230;“, ja&#8230; was dann?<br />
Ich öffnete die Lippen doch bevor ich was sagen konnte wurde ich mit der Kamera von ihr geblitzt: „Ich hab einen Schulfreund versprochen ein Foto vo-“, sie lächelte das Bild an im dunkeln, lag die Kamera auf ihr Nachtkästchen und sah zur Decke: „Oh man da habt ihr mich echt reingelegt.“, sie fing an herzlich zu lachen und sprang dann auf: „Auf diesen Schock hin muss ich uns erstmal einen Mitternachtssnack machen, was willst du denn Lisa?“<br />
Lisa nahm die Kamera und zeigte mir das Beweisfoto was für ein schlechter Freund ich war.<br />
Beide gingen aus den Zimmer und begannen über nichts besonderes zu reden, als wäre das alles nie passiert.<br />
Gab es eigentlich irgendetwas, mit dem du erreichen konntest das dich Ceres hasst nachdem du in ihr Herz gelandet bist? Irgendwie?<br />
Die Digicam ausgeschalten bemerkte ich das Ceres ihren Brief verloren hatte, ich hob ihn und laß was drinnen stand:</p>
<p>Was ich fragen werde über die Liebe wenn ich die Chance habe:<br />
Wie wird mein erster Kuss aussehen?<br />
Wie schaff ich es das Odin und Lisa zusammen kommen?<br />
Wie kann ich den stechenden Schmerz abschalten wenn ich sehe wie Mickey ein Mädchen küsst oder umarmt?<br />
Wie bring ich mich dazu aufzuhören ein Mädchen sein zu wollen nur für Mickey.<br />
Wie soll ich Mickey sagen das ich ihn liebe?</p>
<p>Du bist abscheulich, niederträchtig, unsympathisch, verwerflich, ekelerregend, widerwärtig, unerträglichabstoßendekelhaftinakzeptabelWIDERLICHLÄSTIGPEINLICHBESCHÄMENDPENETRANTSTÖREND VERSTOSSENSWERTER ABSCHAUM!<br />
Ich fiel auf die Knie, vernahm nicht den Lärm der Küche und Lisas lachen das mit Ceres ihren im leeren großen Haus hallte.<br />
Vernahm nicht die sanfte Meeresbriese die vom Balkon bis in ihr Zimmer gebracht wurde. Der Vollmond der so klar scheinte oder gar die einfache Tatsache das ich beim hinfallen mir unsanft die Knie aufgeschorft habe.<br />
Ich vernahm nur die Stimme Umbras und dieser gellend heisse Schmerz unter meinen Brustkorb, diese Messerklinge die immer wieder reingerammt wurde Synchron mit meinen Herzschlag.<br />
Aas, Naturkatastrophe, Abfall Produkt, Bastard, Bestie, Betriebsunfall, Hirntoter, Atomarer Unfall, Brechmittel, Fehlgeburt, Kanalratte, Vollidiot, Schandfleck, Blindgänger, elender Gefühlslegastheniker&#8230;<br />
Es hörte nicht auf.<br />
Ich lag den Brief dahin zurück wo sie ihn fallen gelassen hatte.<br />
Für Ceres ihr eigenes Wohl, darf ich niemals mit ihr zusammen kommen.</p>
<p>Lisa hatte Ceres erzählt das sie es beim ersten mal war, so erfuhr Ceres nicht das sie mir praktisch selbst gebeichtet hat das sie ein Mädchen ist.<br />
Dennoch.<br />
Ceres war wieder wie immer, alles war wie immer.<br />
Keine Spur von dieser abgrundtiefer Trauer die ich bei ihr bemerkt hatte die letzten Tage.<br />
Aber was kann ich schon dazu sagen?<br />
Ich bin nichts weiter als ein Gefühlslegastheniker&#8230; Verlierer, Idiot, Lügner, Naturkatastrophe, Abfall Produkt, niederträchtig, unsympathisch, verwerflich, ekelerregend, widerwärtig, unerträglich, abstoßend, ekelhaft, Aas, Bastard, Bestie, Schandfleck, Blindgänger, Hirntoter, Atomarer Unfall, Brechmittel, Fehlgeburt, Kanalratte, Vollidiot und ein Betriebsunfall&#8230;</p>
<h6>Der falsche Internetbekannte</h6>
<p>Seit den ersten Tag in der AK konnte ich schon zwischen diesen Realitäten switchen. Es war im vorletzten Jahr der AK.<br />
Cecil hatte schon immer Probleme sich Freunde zu machen. Zumindest Freunde die ihn akzeptieren als das was er war, ein Hasenliebhaber der nicht an Frauen interessiert ist.<br />
Wenn ich so recht überlege, hab ich mit ihm nie geklärt das ich weiss das er ein Junge ist&#8230;<br />
Zooé meinte ich soll auch bei Cecil zuhause sein wenn dieser Mysteriöser Internetfreund auftaucht um sich mit Cecil zu treffen, denn sollte es ein Pädophiler alter Mann sein würde er einen Zeugen brauchen das alles was Zooé macht Notwehr war.<br />
Also saßen wir beide auf der Couch während es draussen dunkel war, etwas unsicher wuselte Cecil nervös umher, in seinen süßen kleinen Anzug den er extra gekauft hatte.<br />
„Wie der Streber vom Dienst siehst du aus, zieh deine normalen Sachen an.“, antwortete Zooé, sichtlich genervt davon das Cecil seine Nervösität langsam auf uns zu übertriegen schien.<br />
Aber sein süßes erfreutes Lächeln konnte uns einfach nicht lange sarkastisch werden lassen.<br />
Selbst Zooé war wieder ruhig und blickte etwas, wirklich nur sehr sehr sehr schwach, verlegen zur Seite als Cecil uns anlächelte.<br />
„Keine Sorge, dein Freund mag dich doch so wie du bist nicht? Und wenn du ihm wirklich die Blumen schenkst wird er denken du willst ein Date mit ihn.“, lachte ich und deutete auf den Strauß Rosen der Cecil extra gekauft hatte.<br />
Er selbst wurde knallrot und nickte: „Du hast Recht&#8230; ich zieh mir lieber die Schuluniform an&#8230;“, er rannte los und Zooé schüttelte nur seinen Kopf genervt.<br />
Gerade als ich Cecil der wieder zurückkam an der Hand packen wollte um ihn auf die Couch zu ziehen klingelte es, Cecil flog regelrecht zur Haustür während wir auf der Couch noch wahren.<br />
Ein lachen ertönte, brüllen vor lachen, Geräusche von Fotos und Zooé war schneller richtung Tür gerannt als das ich die Geräusche eindeuten konnte.<br />
Vor der Türe standen 2 Schüler, einer hatte sich die Haare Pink gefärbt und hochgestellt, der andere war einfach ein X-Beliebiger – Im dutzend Billiger würde hier gut passen – in jeder Schule mehrmal siehst.<br />
Vor ihnen eine etwa 120cm große Ken Puppe von Barbie, ein Schild um den Hals mit den Namen des anonymen Internetfreundes.<br />
„Wuahaha, du bist wirklich darauf reingefallen. Wie bescheuert muss man sein, küss ihn! Los küss ihn doch endlich ahahahaha!“, rief der Pinkhaarige und Cecil starrte die Puppe an und fing an zu lachen.<br />
„Oh man, da habt ihr mich aber dran bekommen, ich dachte echt ich habe einen neuen Freund gefunden, und wenn ich daran denke was ich euch alles anvertraut habe&#8230;“, er lachte weiter und Zooé sein Blick erstarrte.<br />
Während er lachte liefen große Tränen von seinen Augen, ich packte ihn an der Schulter zog ihn zu mir und legte meine Hände über seine Augen: „Ich hab nichts gesehen.“, zog Cecil ins Haus und die Türe zu.<br />
Draussen hörte ich nur noch das Geräusch von Knochen die der Kraft von Zooé nicht standhielten.<br />
Cecil selber lachte weiter, die Tränen hörten aber nicht auf: „Cecil&#8230;“, ich ließ ihn vorsichtig los während er anfing – wie auch Ceres, nach einen großen Emotionalen Schock – in Englisch zu reden: „Why should I hide? Why should I be ashamed?“, zitterte er und ich strich ihm die Tränen vom Gesicht vorsichtig.<br />
Zooé kam rein und wischte das Blut auf seinen Händen in dem T-Shirt des Jungen der die Handykamera hatte, nun oben ohne dastand und einen Blick eines Traumatisierten hatte.<br />
Der Pinke selbst war bewusstlos und ich konnte vor lauter Blut im Gesicht nicht einmal mehr sagen ob er lebt.<br />
Er warf das T-Shirt gegen den Zitternden Lakaie des Pinkhaarigen und zog Cecil in seine Arme.<br />
Flüsterte leise in sein Ohr und presste so fest es ging ihn an sich, als würde Zooé gerade selber gegen etwas in ihn ankämpfen.<br />
Cecil sein Gesicht wurde wieder gefasst, und nach einigen endlosen Sekunden umarmte er Zooé ebenfalls fest.<br />
Nicht zum ersten Mal wurde ich Zeuge, was es für Zooé bedeutet wenn du seine Freunde quälst.<br />
Und nicht zum ersten Mal wurde ich Zeuge, wie eng die beiden sich standen ohne jemals die drei Worte ausgesprochen zu haben&#8230;<br />
Mir wurde bewusst das ich 3 Tage hatte um wieder in meine Realität zu kommen, um zu verhindern das Ceres dasselbe passierte&#8230;<br />
Gerade als ich aufgeben wollte dass ich es noch rechtzeitig Nachhause schaffe landete ich wieder in meiner Realität.<br />
Noch konnte ich Ceres vor dieser Schmach retten, ich war zwar noch gute 20 Minuten Fussweg von ihr Zuhause weg dennoch rannte ich.<br />
Es war nicht das erstemal, dass sich das Training im Fussball Club auszahlte, nach weniger als 3 Minuten sah ich die Mädchen die einer großen Tasche richtung Ceres ihren Zuhause gingen: „Hallo meine Damen ♥.“, fing ich sie ab und legte meine Arme ihnen um die Schulter, sie sahen mich an als wäre ich Gespenst: „M-Mike!“, stotterte die mit den pinken Haaren und ich drückte beide etwas näher zu mir: „Psst, ihr Süßen, ich muss euch dringend etwas beichten.“, ich lächelte sie an und sie gingen mit ihren Ohren ganz nah an meinen Mund: „Wenn ihr Ceres jemals wieder einen Streich spielen werdet, dann werde ich dafür sorgen das ihr von der AK fliegt, verstanden? ♥“<br />
Meine Finger auf die Lippen gelegt zwinkerte ich beide an und nahm mit der anderen Hand die Tasche: „Das ist beschlagnahmt.“, sie nickten wie blass und rannten auf einmal weg.<br />
Der Joker das Sonnyboy Mike auch fies sein kann war hiermit wohl ausgespielt.</p>
<p>Ich stand vor Ceres ihrer Tür und klingelte: „Ceres?“, sie stand vor mir in einen weissen Kleid, einen passenden Sonnenhut und eine sehr weibliche Frisur: „Mickey?!“, rief sie erschrocken und bevor sie reagierte reagierte Zoé und knallte die Türe mir vor die Nase zu.<br />
Sie tuschelten – etwas zu laut – darüber ob ich wohl dieser Mysteriöse Internet Freund war.<br />
Was sollte ich sagen?<br />
Doch bevor ich reagieren konnte wurde die Türe aufgerissen und Ceres hatte ihre übliche Jungs Kleidung an.<br />
„Also, ich wollte nur&#8212;“, sie packte mich am Unterarm und lächelte: „Gehen wir Mickey.“, sagte sie nur und Zoé die wie auch in der anderen Realität anwesend war winkte uns hinterher.<br />
„Ceres? Ich muss dir dringend etwas sagen.“, eigentlich, hatte ich es ja nicht geplant, aber ich hatte auf einmal diesen Drang alles loszuwerden was mich belastet.<br />
Ihr zu sagen was in den letzten drei Jahren passiert ist, ihr zu sagen das ich weiss das sie ein Mädchen ist, und zu sagen das ich mich in Cecil&#8230;<br />
Sie sah mich fragend an und wir gingen den langen leeren Weg entlang, die Mauer und das Meer unser ständiger Begleiter.<br />
„Ich mag am liebsten die Cirrus und die Cumulus.“, antwortete sie auf meinen Satz nur und kletterte auf die Mauer, streckte die Arme aus und stolzierte so den Weg entlang.<br />
„Ja stimmt, das sind besonders schöne Wolkengattungen, meine Favoriten kennst du ja.“, lachte ich und verschränkte die Arme unterm gehen hinter den Kopf während wir beide zum Himmel schauten: „Die Altocumulus und Cirrocumulus ♥“<br />
Ein Wind kam auf und ich sah zu Ceres hoch: „Ceres!“, ich sprang mit einen einzigen Satz die Mauer hoch und stand vor ihr, ihre Wangen färbten sich rot und blickten mir erschrocken in die Augen: „Ceres&#8230;“, wiederholte ich ihren Namen leise und umarmte sie so fest es ging: „Bitte hör mir zu was ich dir jetzt sage. Ich weiss das du-“, mein Herz rasste während ich ihren Kopf an meine Brust druckte, sie musste es quasi hören wie nervös ich war.<br />
Durfte ich Ceres mit dieser Tatsache belasten? Hatte ich nicht schon genug angestellt? Was war denn nun eigentlich selbstsüchtiger, es zu sagen oder es geheim zu halten?<br />
Einmal ausgesprochene Worte können nie mehr zurück genommen werden.<br />
„Ich weiss das du&#8230;“, sprach ich erneut leise aus, strich durch ihre Haare und lies mich von Wind um uns einfach unterbrechen.<br />
„Egal was passieren wird, und egal ob du mich hassen wirst eines Tages,“, sie wollte zu etwas ansetzen aber ich legte meinen Zeigefinger auf ihren Lippen und brachte sie zum schweigen: „Ich möchte das du weisst&#8230;“<br />
Ich hauchte Worte, leise, sehr leise, der Wind lies meine Worte ins ungehörte versickern, das Meeresrauschen und die Geräuschen der Grillen um uns halfen ihn dabei.<br />
„Mickey? Ich liebe den Wind.“, lächelte sie, als wüsste sie das ich etwas schönes gesagt habe und sie freute sich als hätte sie es sogar gehört.<br />
„Ich liebe den Wind auch, und den Himmel, die Wolken.“, lies sie langsam los und nahm ihre Hand: „Mickey? Wenn wir die Schule fertig haben, werden wir fliegen. Ich weiss auch wie.“, sie weitete ihre Arme auch den dessen Hand ich hielt und nahm einen tiefen Atemzug: „Und nun, lass uns einen Spielplatz suchen den wir Unsicher machen.“, fing sie an zu grinsen sprang runter von der Mauer zog mich mit und rannte so schnell ihre Beine sie trugen konnten mit mir im Schlepptau ohne Ziel mit.</p>
<h6>Meine zwei Brüder und Sam</h6>
<p>Mit einer Tasche in Form eines Pandakopfes als Geschenkes gingen wir in die Kinderabeteilung es örtlichen Krankenhauses.<br />
Hinter den automatischen Glastüren war sie, meine kleine Schwester Samantha, umzingelt von Juanes und Sean meinen älteren Brüdern.<br />
Während Juanes schon Professor in Geologie war, war Sean erst ein Student in Psychologie&#8230;<br />
Und obwohl wir alle 3 so unterschiedlich waren, hatten wir eines gemeinsam.<br />
„Michael!“, rief Sam riss sich aus den Umarmungen meiner Brüder und rannte zu mir freudig und sprang mir in die Arme.<br />
Unsere Welt drehte sich um Samantha.<br />
„Hey meine Kleine, schau nur was ich gefunden habe.“, ich reichte ihr die Tasche und Ceres die mich begleitet hatte strich Samantha über ihre Haare: „Hey Sam, sind die Ärzte lieb zu dir gewesen?“<br />
Seit ich zurückdenken kann war Sam in diesen Krankenhaus, eine Entwicklungsstörung. Würde nur die politische Karriere meines Dads beeinflussen meinte Mutter.<br />
Doch vor wenigen Monaten hatten die Ärzte eingesehen das Sam nur etwas anders war, aber nicht gestört&#8230;<br />
„Alles gute zum Geburtstag, kleine.“, ich drückte sie fest an mich und Juanes mit Sean warf erst einen eifersüchtigen Blick, dann aber liebevoll und irgendwie landeten wir 4 ins Gruppenkuscheln während Ceres anfing zu lachen und uns die anderen Eltern ansahen als wären wir die zurückgebliebenen.<br />
„Und wieviele Rechenwege hast du in der Zwischenzeit rausgefunden um auf &#8216;42&#8242; zu kommen?“, fragte Ceres und löste Sam aus den Griff des Massenknuddels und zog sie selbst in die Arme: „172.“, antwortete Sam und wirkte zufrieden mit sich und der Welt.<br />
Sie hatte Ceres so lieb, es war einfach zu niedlich.<br />
Eine Hand nahm Sean, die andere Juanes, Ceres lief hinter Sam und ich etwas vor während wir über das Krankenhaus Gelände spazierten: „Und Samantha? Hast du dir schon überlegt was wir machen wenn du aus den Krankenhaus darfst?“, fragte Juanes ihr und betrachtete das dichte Blätterdach über uns.<br />
Es verging einige Zeit und Sam antwortete kurz und knapp: „Nähen!“, Sean grinste und alle blicke fielen zu Ceres.<br />
Sam wollte schon immer nähen, durfte aber spitzige Sachen nicht ohne beaufsichtigung nehmen, da aber ich und meine Brüder linke Hände hatten fiel diese Arbeit auf Ceres, die inzwischen schon selbst diesen Tick hatte, von Personen die sie wirklich gerne hat eine kleine Puppe zum kuscheln anzufertigen. Oder gar Schlüsselanhänger.<br />
„Was schaut ihr alle so? Ihr dürft Sam ruhig mehr zutrauen, ist ja nicht so als würde sie die Nähnadel sich in die Kehle rammen.“, antwortete sie etwas genervt und meine Brüder zuckten zusammen: „Und hört auf so zutun als würde Sam ein kleinkind sein, sie ist 14 Jahre und weiss alles was auch 14 jährige wissen. Sie ist ein ganz normales Mädchen.“, sie riss regelrecht Sam aus den griffen erneut und drückte ihren Kopf gegen ihre Brust: „Sam ist so niedlich ~“, hauchte sie und wieder hatte Sam diesen unheimlichen niedlichen Blick oben wenn man sie umarmte.<br />
Sam war das Nesthäckchen der Familie, niemand wollte das sie jemals leidet und alle packten sie in Zuckerwatte ein.<br />
Wäre wohl Ceres nicht, dann wäre Sam ein Mädchen das verwöhnt wäre, und bei der kleinsten Kleinigkeit anfangen würde zu weinen.<br />
Naja, eigentlich tat Ceres nichts anderes wie hin und wieder uns Bruderschwarm einen unsanften Tritt ins Knie zu geben wenn wir es mit etwas übertrieben.<br />
Im Gras lag ein einsamer und verlassener Ball den ich vorsichtig Samantha vor die Füße tritt: „Wie wäre es mit einer Runde Fussball? Ihr drei gegen mich und Ceres.“, ich tippte mit den Daumen siegessicher auf meine Brust und Juanes nahm den noch vom Gras nassen Ball in die Hände: „Natürlich, immerhin muss euch beide ja wen runterholen vom Outer Space.“, Sam klatschte in die Hände freudig und wir legten unsere Sachen auf eine leere Sitzbank bevor es begann.</p>
<p>Es war kein besonderer Tag für jemanden aussenstehenden, aber für mich, der absolut keine Beziehung zu seinen Eltern aufbauen kann, ist es umso schöner wenn man ein wunderbares Verhältnis zu seinen Geschwistern hat. Das man lachen kann über kleine Dinge und einfach weiss das sie für einen da sind.<br />
Denn Geschwister sind eines der wenigen Dinge wo ich weiss das ich sie immer haben werde.</p>
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		<title>Charakter Woche: Zoé</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 00:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Charakter Wochen]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine erste große Liebe
Kreta, der wohl langweiligste Ort der Welt.
Und ausgerechnet hier mussten wir wegen Papas Job für zwei Wochen bleiben.
Ich weiß nicht wieso ich damals hier lang lief, und wieso ich zu dieser Schule ging, zu diesen Zeitpunkt, mit diesen Interesse und zu IHM.
Wenn ich zurückblicke, bin ich der festen Überzeugung es war Schicksal.
Kunstausstellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Meine erste große Liebe</h6>
<p>Kreta, der wohl langweiligste Ort der Welt.<br />
Und ausgerechnet hier mussten wir wegen Papas Job für zwei Wochen bleiben.<br />
Ich weiß nicht wieso ich damals hier lang lief, und wieso ich zu dieser Schule ging, zu diesen Zeitpunkt, mit diesen Interesse und zu IHM.<br />
Wenn ich zurückblicke, bin ich der festen Überzeugung es war Schicksal.</p>
<p>Kunstausstellung einer öffentlichen Schule, eine Riesen Menschenmenge versperrte die Sicht zu einem Bild das mehrere Menschen in Tränen ausbrechen ließen.<br />
Durchgekämpft sah ich ihn, undefinierbares Gesicht, undefinierbare Aura, undefinierbares Schönes Bild.<br />
Ein abgetrennter Flügel auf einen alten vermoderten Boden, daneben eine Sonnenblume und die Silhouette einer Frauengestalt. Fremde, unnatürliche Farben wurden genommen, Farbmischungen auf die ich niemals gekommen wäre.<br />
„Andrej Noah Dupont, meine lieben Besucher. Unser begabtester Schüler. Und wisst ihr was? Er ist Farbenblind!“, hinter seinen Pokergesicht sah man keinerlei Regung, als die Menschenmenge erschrocken die Luft einzog. Man begann zu bieten auf das Bild, 20 Euro, 50 Euro, 200 Euro.<br />
Die Zahlen vermehrten sich in Windeseile auf 4 Stellige zahlen. Andrej selbst hatte noch den Pinsel in der Hand. Als nach 6250€ kein Angebot mehr kam, sah ich wie er zum Terpentin griff.<br />
Er&#8230; hatte er etwa vor dieses Bild?!<br />
„6500 EURO!“, schrie ich und hielt schnell seine Hand davor ab das Terpentin über das Bild zu schütten.<br />
Der Mann im Anzug, schon um die 60 gab bei 8000 € schließlich auf. Andrej war stark, ich hatte wirklich Schwierigkeiten, gerade als er mit der anderen Hand das Terpentin nehmen wollte ging ich an sein Ohr: „Ich nehme dir das Bild nicht weg. Versprochen.“, flüsterte ich hinein und nahm ihn das Mittel aus der Hand.<br />
„Können sie mir eine Rechnung geben oder so etwas? Ich hab nur meine Kreditkarte dabei.“, der Direktor strahlte mich an und nickte wild: „So etwas können wir bestimmt auftreiben!“, alle Lehrer nickten und jeder versuchte eine Möglichkeit zu finden wie ich zu einer Rechnung komme.<br />
Meine Hände immer noch an ihm lächelte ich: „Ich heiße Zoé Siera Chirac. ♥“, mein verführerischstes lächeln aufgesetzt und ein zwinkern ließen immer noch keine Regung zeigen. Selbst als ich mich zu ihn beugte damit er eine schöne Aussicht auf meine Brust hat ließen ihn nur auf das Bild oder meine Augen sehen: „Andrej, ja?“, ich glitt mit meinen Fingern zu seinen Hals hinauf bis zum Kinn.<br />
Pah, es gab noch keinen Homosexuellen der nicht zumindest etwas rot wurde wenn ich ihn anmachte.<br />
Ich hob sein Kinn und ging nah mit meinen Lippen an seinen: „Also für 8000 Euro nur damit du das Bild nicht hergeben musst, hab ich wohl etwas verdient.“<br />
Ein Kuss, kurz, knapp, verspielt, anscheinend sogar sein erster denn er tat absolut nichts.<br />
Als ich wieder zurückging zitterte er am ganzen Leib, wirkte durch den Wind, als hätte ich ihn gefoltert. Sein Gesichtsausdruck neutral. Nichtssagend, aber er schlotterte.<br />
Die Menschenmenge flüsterte wild, starrte mich und ihn an, tuschelten über allerlei Dinge die wohl als nächste Schlagzeile in einen Klatschspalten enden könnte.<br />
Der Direktor wedelte wild mit seinen Armen herum um die Aufmerksamkeit wieder zu bekommen: „Andrej, unser talentierter Farbenblinder Künstler,“, wie oft wollte er noch erwähnen das Andrej farbenblind war? Marketing Gag? Schon richtig genervt von dieser Tatsache sprach der Direktor weiter: „Bekam ein Stipendium für die AK-Universität!“<br />
Ein Raunen ging durch die Menge, ignorierend Andrej der nach wie vor unter Schock stand, unmöglich zu malen mit der zitternden Hand.<br />
Ich strich ihn kurz, bekam ein schlechtes Gewissen, hatte noch nie erlebt das sich jemand so sträubte mit einer Frau zusammen zu sein: „Es tut mir Leid, ich tus nie wieder, ja?“, ich ging in die Knie und zog mein Blackberry heraus.<br />
AK-Universität, man kann sich nicht rein-kaufen und die Schule sucht sich seine Schüler selber aus&#8230; einzige Möglichkeit ist man kennt wen im Verwaltungsrat.<br />
Mein Papa wird wohl wen kennen, flüsterte ich murmelnd zu mir selbst und saß mich neben Andrej ins Gras, ignorierend die Blicke die alle auf uns warfen.</p>
<h6>Wie ich Ceres kennenlernte</h6>
<p>Kochen. Etwas das ich kann, aber ich bin einfach scharfes gewöhnt. Das sich da mal Mitesser den Magen auspumpen gehen mussten war nichts neues für mich.<br />
Doch als ich sah das Andrej von diesen&#8230; ich weiß nicht einmal was ES war, ein Mädchen? Ein Junge? Wahrscheinlich ein Junge, oder? Aber das Gesicht war irgendwie weiblich.<br />
Ceres, hieß es.<br />
Als ich sah das Andrej von Ceres immer zu Mittag bekam wollte ich unbedingt kochen lernen, zumindest so würzen das Andrej beim essen meiner Mahlzeit nicht im Krankenhaus landete.<br />
Wie ich dieses etwas nicht ausstehen konnte.</p>
<p>An den Schulspinnt angelangt bemerkte ich den Duft von verbrannten.<br />
Erneut.<br />
Ich öffnete den Spinnt, all meine Unterlagen verbrannt.<br />
Nichts neues, eine alltägliche Szene in meinen Leben.<br />
Die Jungs liebten mich, die Mädchen hassten mich. Und sie ließen keine Gelegenheit aus es mich spüren zu lassen&#8230; nur heute&#8230;<br />
Heute sah ich das sie noch wem hassten.<br />
Ceres wurde in eine Ecke gedrängt, eine Gruppe von Schülerinnen packten ES von hinten und die anderen Schüler ignorierten dieses Szenario.<br />
Und das nur weil die Anführerin eine Tochter vom Verwaltungsmitglied war.<br />
„Wir wollen es nun wissen, ob du ein Junge oder Mädchen bist!“, sie begannen zu kicherten und zogen ES langsam aus.<br />
Die Jacke, den Pullunder, die Krawatte und dann begannen sie auf zuknöpfen das Hemd.<br />
„Was macht ihr da?“, die Hand der Anführerin fest im Griff: „Schöne Fingernägel hast du da.“, ich konnte mich in diesen polierten Acrylnägeln sogar spiegeln.<br />
Ignorierte die Blicke ihrer Lakeien die aufhörten ES auszuziehen: „Danke übrigens das du meinen Spind immer so schön abbrennst&#8230;“, mit diesen Satz zeigte ich ihr die Schere die ich bereitgestellt hatte in der anderen Hand, sie zappelte und versuchte ihre Hand aus meinen Griff zu befreien, doch es war unnütz und sie würde sich dabei die Finger selber brechen: „Was hast du vor du Freak?!“, schrie sie fast schon.<br />
„Sag du es mir.“, hauchte ich und legte die Schere so tief es ging beim Nagel an: „Wenn du denkst du kommst nur mit einer Verwarnung davon, hast du dich geirrt.“, ich warf die Schere einen der Schüler vor die Füße und ehe sie sich versah landete mein Knie in ihren Magen.<br />
Noch einmal und ein drittes mal. Dann lies ich ihre Hand los: „Ceres steht unter meinen Schutz, also wenn du Ceres was tust, tust du auch mir was an.“, sie zeigte mir ihren Mittelfinger und schrie durch den ganzen Gang ein: „FUCK YOU!“, bevor sie mit ihren Gehirnlosen Assistentinnen weg rannte.</p>
<p>Keine Ahnung warum ich Ceres geholfen hatte, ich war schon immer so. Nahm die Außenseiter in Schutz und wurde dann selber zum Außenseiter. So war es schon immer, dieses Muster war ich gewöhnt. Und es würde nicht lange dauern und Ceres würde mich auch mobben.<br />
„Danke.“, hauchte ES und begann sich schnell anzuziehen.<br />
Ein gekonnter Blick und ich sah das Band mit der ES sich die Brust abdrückte: „Das war was persönliches, du warst nur der Auslöser.“, Ceres war also eine SIE.</p>
<p>„Ich verrate es niemanden.“, und dann sah ich es.<br />
Ceres lächelte mich an, ein unglaublich süßes und aufrichtiges lächeln, ein strahlen jenseits allen was ich je bekommen hatte.</p>
<p>Unwissend das vor mir nun bald meine beste Freundin stehen würde&#8230;<br />
Ich will sie beschützen, ich will das sie mir gehört.<br />
Ceres soll diesen Gigolo von Mike vergessen, dieser Geistig umnachtete Mensch.</p>
<p>Nicht nur unsterblich verliebt, sondern nun auch meine erste Freundin.<br />
Danke&#8230; danke&#8230; danke an alle Wesen die dafür sorgten das ich diesen Weg ging&#8230;</p>
<h6>Andrejs Mutter</h6>
<p>Wie jede Mittagspause beobachtete ich wie Ceres ihre Lunchboxen verteilte, der Schülersprecherin Elisabeth, diesen Grünhaarigen Markenfanatiker, Andrej und auch&#8230; diesen Sonnyboy Michael.<br />
„Ceres?“, immer wenn ich sie Anspreche gibt sie kurze knappe Antworten und rennt weg.<br />
Sie war wohl einer der schnellsten Schüler die mich mieden nachdem ich ihnen geholfen hatten.<br />
Nichts neues.<br />
Sie schreckte aus ihren Gespräch mit den Gigolo auf und starrte mich an als würde ich ein Fleischermesser schwingen: „Du bist doch Präsident des Koch Clubs, ich wollte dich fragen ob du mir helfen kannst zu lernen wie man richtig würzt ♥.“, ich versuchte zu lächeln so gut es ging, denn wenn dir jemand ausweicht und dich auch noch SO ansieht&#8230;<br />
„Ehm, ein, andermal, irgendwann, ich muss gehen, Ciao!“, Ceres rannte aus der Klasse regelrecht und ich blickte ihr traurig hinterher.<br />
Dabei schien sie anders zu sein wie die anderen Schülerinnen&#8230;<br />
„Sie hat Angst vor Mädchen. Bleib einfach hartnäckig dann gibt sie auf.“, ertönte die Stimme des Schulschwarms.<br />
Ich drehte mich zu ihn und sah ihn lange an, er und sein strahlendes Lächeln das jedes Mädchen auf quietschen ließ: „Ich hasse dich trotzdem.“<br />
„Ich weiß.“, antwortete er niedergeschlagen und widmete sich wieder den grünhaarigen Schüler.</p>
<p>Wochenende, endlich wieder in Kreta, wenn es einen Ort gab der langweiliger war als Kreta, dann die Insel der Schule.<br />
Im Supermarkt betrachtete ich die verschiedenen Kochbücher und griff gleichzeitig mit einer älteren Dame zu einen Buch&#8230;<br />
Unwissend wie es passiert ist, hatte sie sich bereit gestellt sich mir würzen beizubringen.<br />
Doch Zuhause angekommen bekam ich fast eine Herzattacke, Andrej lief in Zivil mir entgegen, während die Dame sagte: „Darf ich vorstellen das ist&#8212;“<br />
„Andrej!“, entwich es mir, meine Wangen wurden rot und meine Beine waren kurz vorm Nachgeben meines eigenen Gewichts: „Ich gebe mir Mühe! Das es dir schmeckt! Ja?!“, ich strahlte ihn unwissend an und er nickte und ging die Stiegen hoch.<br />
Da oben ist das Zimmer von Andrej, DAS Zimmer von Andrej, aber aus diesen Gedanken wurde ich gerissen als mich seine Mutter umarmte: „Andrej hat eine Freundin! Und auch noch so eine Süße, ich glaubs ja nicht das ihr euch kennt!!“, sie presste mich an ihre Brust und ließ mir kaum Platz fürs Atmen.<br />
Stattdessen ein grausamer Flashback&#8230;<br />
Ich fing an zu schreien und stoß seine Mutter weg von mir, hatte Tränen in den Augen und zitterte schwer.<br />
Selbst Andrej der noch die Stiegen hoch ging hatte sich umgedreht.<br />
„E&#8230;es tut mir so Leid! Ich&#8230; ich mag nur keine Umarmungen&#8230;“, zitterte ich, meine Stimme ein Abbild ihrer selbst.<br />
Und erst jetzt wurde ich mir bewusst das ich in einer fremden Wohnung war.<br />
Ich.<br />
In einer fremden Wohnung.<br />
Nicht in meiner Wohnung.<br />
Mir wurde für einen kurzen Augenblick schwindelig und wurde von Andrej der runter ging aufgefangen.<br />
„Hab mich gleich wieder&#8230;“, flüsterte ich, lag in Andrejs Armen, doch ich konnte es nicht genießen.<br />
Ich.<br />
Zoé Siera.<br />
Das Mädchen das panische Angst hat vor fremden Wohnungen.<br />
Die wohl einzige Person die Angst hat in Wohnungen anderer Menschen zu sein.</p>
<p>Unfähig irgendwie auf meine Erscheinung zu achten oder was gerade wohl seine Mutter von mir denkt versuchte ich wieder meine Kräfte zu sammeln&#8230;</p>
<h6>Ich liebe dich.</h6>
<p>Zoé Siera Chirac, 18 Jahre alt, geboren in Paris.<br />
Hatte schon immer sich unwohl gefühlt in fremden Wohnungen.<br />
Keine Begründung oder Erlebniss, sie mochte es einfach nicht.<br />
Als anerkannter Fan von Japanischen Video Games, Animes und Mangas, wusste sie das man diesen Modus, in dem sie fällt wenn sie in einer fremden Wohnung ist. OOC nennt.<br />
Englisch für: Out of character.<br />
Aus den selbstsicheren, etwas sexbesessenen Highschooler wurde eine schüchterne leicht erschreckbare Persönlichkeit.</p>
<p>Doch genug von mir, zurück an den Tag als ich bei Andrej Zuhause war.<br />
Wir saßen am Tisch, seine Mutter, wohl genau so eine Mutter wie ich sie immer in den Serien sah oder in Büchern lag.<br />
So stellte ich mir eine Mutter vor. Und sein Vater war ein etwas molliger Herr, durchaus liebenswert und sehr erleichtert da er mich als bestätigung sah das Andrej nicht schwul ist.<br />
Die beiden Elternteile wurden auch nie Müde mir zu sagen das sie das auch nicht schlimm finden würden wenn Andrej schwul wäre, aber sie doch froh sind das er so eine &#8216;Süße Freundin&#8217; gefunden hatte.<br />
Dann erfuhr ich das Andrej schon immer so war, wie er war, kreativ, geschickt, und eine neue Dimension des &#8217;still seins&#8217;.<br />
Ausserdem hatte er einen Bruder, Raoul, er lebt in Japan und ist Professor. Er ist auch ein ziemlich stiller Mensch hat kaum Beziehungen aber durchaus besser wie Andrej.<br />
Doch wie erwartet wurde mein erster Würzversuch eine Katastrophe. Sein Vater der als erstes das Abendessen schöpfte kam seit dem nicht mehr aus den WC heraus.<br />
„Du musst es nicht essen!“, nahm ich schnell Andrejs Hand der den Teller seiner Mutter reichte zum schöpfen. Kein Blick wurde erwidert, er nahm den Teller und aß.<br />
Und aß, und aß, und aß.<br />
Bis der Teller leer war.<br />
Keine Tränen kamen aus der Seite wegen der Schärfe, oder sein Kopf wurde auch nicht hochrot. Und schon garnicht stürmte er ins WC oder kippte.</p>
<p>Er reichte den Teller als er leer war noch einmal um nachzuschöpfen.</p>
<p>Mein Gesicht selbst wurde noch hochrot, seine Mutter starrte Andrej an und strahlte wie tausende von Sonnen: „Das ist das erstemal das du einen Nachschlag willst Andrej.“, strahlte sie und schöpfte reichlich nach.<br />
Er aß es wieder. Bis auf den letzten Bissen.<br />
„Ich mach dann mal das Geschirr, du kannst doch schonmal mit Andrej hoch gehen in sein Zimmer ♥“, verkündete sie und räumte den Tisch in windeseile ab.<br />
„Warten Sie ich helfe mi&#8212;-“, sie drückte meine Hand und sah mir bestimmend in die Augen, als wolle sie sagen – Du gehst nun mit Andrej hoch ins Zimmer, und wenn es das letzte ist was du tust! &#8211; ließ sie dann los und wuselte schneller wie man schauen kann zum Spülbecken.<br />
„Na&#8230; dann&#8230;“, sagte ich zögernd und folgte Andrej die Stiegen hoch, zu seinen Zimmer.<br />
Licht ging an, blaue Neonlampen erhellten das Zimmer, die Wände tapeziert mit Zeitungsartikeln, am Fenster war eine selbstgemachtes betriebenes Wasserrad das den Regen von draussen in einen kleinen Minibach weiterleitete der aus leeren Aludosen, PET Flaschen und sonstigen Sachen bestand die ein normaler Mensch wegschmiss.<br />
Selbst das Bett war Selfmade.<br />
Bestand aus einer Matraze, geflickten Stoff und erneut aufeinandergestapelte Metalldosen&#8230;</p>
<p>„Andrej?“, hauchte ich das zimmer betrachtend, er selbst am Boden, nähte gerade Plastiksäcken von verschiedenen Supermärkten zusammen.<br />
„Ich liebe dich.“, hauchte ich knallrot und saß mich neben ihn, beine angezogen:<br />
„Ich liebe dich.“ wiederholte ich, es kam keine reaktion, aber es reichte mir in seiner nähe zu hocken und seinen ruhigen Atem zu lauschen, umgeben von Dingen die Andrej erschaffen hatte.<br />
Es war bereits spät in der Nacht als das letzte Stückchen gekonnt an ein Metallgestell geklebt wurde.<br />
„Das ist der schönste Regenschirm den ich je gesehen habe.“, flüsterte ich, bevor ich einschlief, und nicht bemerkte wie mich Andrej auf seine Arme hob und auf sein Bett legte.</p>
<h6>Der Kampf um Ceres</h6>
<p>Seit diesen Kuss an dem Tag als ich ihn getroffen hatte hab ich ihn nicht mehr berührt. Ich würde so gerne ihn berühren, ihn küssen und umarmen.<br />
Dieses Bedürfniss das ich empfinde ist doch normal, wieso hat er es nur nicht. Das er ein Sonderfall in dieser Welt ist war mir ja schon immer bewusst, aber so?<br />
Natürlich hatte ich es danach mit einfacheren Dingen probiert, umarmen, aber ausserhalb von Händchenheben klappts einfach nicht. Er bekommt Zitteranfälle als würde ich ihn in eine fremed Welt damit reissen.<br />
Nicht die Zitteranfälle die ein Mensch hat wenn er Angst hat, sondern mehr dieses &#8216;Fear the unknown&#8217;.</p>
<p>Inzwischen hatte ich es geschafft das Ceres keine Angst mehr vor hatte. Sie war so unglaublich süß, und es tat mir so weh zu sehen wie dieser Gigolo es einfach nicht merkt wie er sie verletzt.<br />
Vielleicht sollte ich euch heute mal erklären warum ich Michael Aeternum Cypher nicht leiden kann.</p>
<p>Er sieht gut aus, hat eine gewaltige Austrahlung, ist reich und beliebt, er ist zu allen Nett weiss aber wie weit er etwas tolerieren soll und wann er böse werden soll. Er ist der inbegriff eines besten Freundes und eines Geliebten.<br />
Michael ist Badboy mit seinen Narben und zugleich der perfekte Schwiegersohn mit diesen Strahlenden Zahnputzlächeln das frisch aus einer Elmex Werbung stammen könnte.<br />
Die Frauen liegen ihn zu Füßen, die Männer streiten um seine Freundschaft.<br />
Versteht ihr? Er ist von Natur aus dieser Mensch den man einfach mögen muss.<br />
Im gegensatz zu mir.<br />
Ich bin ein Mensch der sich keine Freunde machen kann, ich kann mit Menschen nicht umgehen, es dauert nicht lange und ich verletze sie&#8230;<br />
Es ist&#8230; eine Mischung aus unendlichen Neid und verachtung.</p>
<p>Verachtung das dieser Mensch noch nie für etwas in seinen Leben kämpfen musste, verachtung das er dadurch nicht zu Wertschätzen weiss was er für ein schönes Leben hat.<br />
Und auch jetzt wird mir wieder bewusst.<br />
Warum mich kein Mensch mag&#8230;</p>
<p>Zum Schluss wurde ausgelost von Odin, Ceres, Elisabeth und mir, wer mit wem in den Wohnhäusern lebt.<br />
Elisabeths Stimme, aka Chefin wie sie als Schülersprecherin von allen genannt wurde, quietschte auf und nahm Ceres ihre Hände: „Lass uns zusammen ziehen ja! Egal wer was von uns 4en zieht ~ ♥“<br />
Meine Augenbraue zuckte und ih fing an zu grinsen: „Ihr wollt mich wirklich Odin alleine lassen? So kommen wir beide aber nicht mehr zu lernen, stimmts Odin?“<br />
Odin war wohl einer der wenigen Männer die ich wirklich akzeptierte, aber allgemein mochte ich lieber die schüchternen Jungs&#8230;<br />
„Ja! Ich bin auch der Meinung das Ceres zu dir sollte ~ ♥“, er grinste und Ceres mit Elisabeth starrten uns erschrocken an, das Gesicht von Ceres wurde knallrot: „Moment, ich und alleine mit Zoé? Das will ich nicht, sie wird mich den ganzen Tag in Mädchen Kleider stecken und&#8212;“<br />
Ein lachen war unmöglich aufzuhalten, wir drei fingen an über Ceres zu lachen und tätschelten jeweils Schulter und Kopf von ihr: „Gut, dann bin ich bei dir Ceres.“, sagte Odin und lächelte uns allen total entwaffnend an.</p>
<p>Und seit diesen Tag teilte ich das Schulwohnhaus mit Elisabeth, und lernte sie kennen, sah hinter der Fassade eines fremden Mädchens das irgendwie immer wieder sorgte das ich vor Eifersucht starb, oder vor Mitleid wenn diese wieder Odin verletzte&#8230;<br />
Und ich erfuhr ein Geheimniss, ein Geheimniss warum diese Odins Gefühle niemals erwidern könnte&#8230;</p>
<h6>Mutterliebe</h6>
<p>Dieser Tag hat so wunderbar angefangen, und dann&#8230; kam meine Mutter zu besuch.<br />
„Zoé! Sag deinen Vater endlich er soll wieder deinen Bruder zurückholen.“, eröffnete sie das Gespräch bevor ich sie in die Wohnung gelassen hatte.<br />
Dieser Satz fühlte sich an als hätte sie ein Messer in meinen Magen gerammt&#8230;<br />
„Oder hebst du ihn immernoch vor was er dir damals angetan hat?!“, und nun zog sie das Messer langsam, sehr langsam hinauf in Richtung Rippen.<br />
Sie schürzte sich die Lippen, wartete nicht das ich sie einlud in meine Wohnung und stoß mich einfach auf die Seite: „Du bist selber Schuld an das was passiert ist, wieso ranntest du auch im Bikini in unseren Haus herrum.“<br />
Da das Messer nicht reichte um mich komplett leiden zu lassen hatte sie in die Wunde nun Salz gestreut: „Aber ich bin ja nicht so, ich verzeihe dir was du meinen Sohnemann angetan hast.“<br />
Korrektur. Es war nicht Salz, es war Benzin mit einen brennenden Streichholz.<br />
Meine Mutter sah mich dabei kein einziges mal an sondern musterte nur mit einen abfälligen Blick meine Einrichtung.<br />
„Was ist DAS?!“, sie hob eine Verpackung eines Schokoriegels hervor der von Elisabeth noch stammte, den Göttern sei dank das sie nicht anwesend war.<br />
„Wundert mich nicht das du das nicht weisst.“, antwortete ich patzig.<br />
In meinen Ohr explodierte etwas, warf mich auf den Boden und ich spürte wie meine Wange brannte, ein gekonnter Schlag meiner Mutter. Der Schmerz trieb mir Tränen in den Augen, während sie in ruhiger Tonlage sagte: „Du weisst doch, Süßes isst man nicht, das ist was für kleine Kinder.“<br />
Ich rappelte mich auf bis ich festen stand für meine Füße hatte: „Du hast mich als ich 7 Jahre alt war schon getadelt wenn ich Kuchen gegessen habe, geschweige denn einen Schokoriegel.“, meine Wörter ignorierte sie gekonnt und drehte ihren Rücken wieder zu mir.<br />
Ich will sie erwürgen, ich will sie erwürgen, ich will sie erwürgen.<br />
„Also ich bin nur hergekommen um dich endlich davon zu überzeugen das dein bruder wieder in die Familie darf. Es ist immerhin 5 Jahre her, und du bist wohl nicht nachtragend.“<br />
Ich ballte meine Faust zuerst, ließ dann aber wieder locker: „ER HAT MICH DREITAGE LANG IN EINER WOHNUNG EINGESPERRT UND VERGEWALTIGT! ER UND SEINE 180 KILO DIE MI&#8212;!!“, schrie ich, krächzte ich, meine Stimme überschlug sich fast doch ehe ich den Satz fertig schreien konnte bekam ich den nächsten Schlag der mich zu Boden warf.<br />
„Junge Dame! Hör sofort auf in so einen Ton mit mir zu sprechen!“, da stand sie nun, hoheitsvoll, ihr Gesicht das mehr Schönheitsoperationen überleben musste wie sie wohl Scheisse laberte.<br />
„Für dich gab es immer nur ihn, immer er, nur er, er war dein großer Liebling und ich bin Schuld: DU SPINNST WOHL!“, schrie ich erneut, doch da packte sie mich am Unterarm, ihren langen frischmanikürten Fingernägel gruben sich tief in mein Fleisch: „Red nicht so über mich, und das er so Fett war ist deine Schuld gewesen! Immerhin hatte er nur wegen dir diesen Unfall der seine Nervenenden zerstörte für das Sättigungsgefühl.“, hauchte sie während sie ihr Gesicht nah an meines legte: „Du bist doch die Schlampe die ihren eigenen Bruder verführt hat.“<br />
Ein Schrei entkam mir, ich riss mich aus ihren griff und verlor so einige Hautfetzen unter ihren Fingernägel, sie griff erneut nach mir, kratzte mich dabei an der Hüfte als ich auswich bevor sie mich am anderen Unterarm packte, noch fester wie vorher und mich ohrfeigte.<br />
Einmal. Zweimal.<br />
Dreimal. Viermal.<br />
Das fünfte mal.<br />
In diesen Modus konnte man sie nicht mehr aufhalten.<br />
Doch diesmal schon denn sie erstarrte.<br />
Entdeckte meine Netzpython die sah das sein Herrchen in Gefahr war.<br />
Schlängelte sich um ihre Beine langsam und sie fing an zu kreischen vor Angst.<br />
Benommen von den seelischen Schmerz bemerkte ich garnicht die blutigen Risse in meiner Hüfte und unterarme, und während meine Wangen anschwillten kullerten dicke Tränen darüber die nur die Silhouette meiner Mutter erkennen ließen wie diese aus meiner Wohnung rannte.<br />
„Danke Annún.“, hauchte ich während er sich wieder vorsichtig auf meine Schultern schlängelte um mir trost zu spenden.</p>
<p>Es würde nun mindestens zwei oder drei Monate dauern bis sie wieder dasselbe fragt und tut.</p>
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		<title>Charakter Woche: Odin</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 00:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Minzi und Gungnir
Ich betrachtete die Decke, das dunkle Holz und höre das gestreite der hässlichen, gelben Trolle im Gang, immer wieder streitend um dasselbe Thema.
In meiner Hand ein dunkelroter glänzender Apfel den ich immer wieder in die Luft werfe, nur um ihn dann wieder zu fangen und wieder hochzuwerfen, wie ich es schon seit 3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Minzi und Gungnir</h6>
<p>Ich betrachtete die Decke, das dunkle Holz und höre das gestreite der hässlichen, gelben Trolle im Gang, immer wieder streitend um dasselbe Thema.<br />
In meiner Hand ein dunkelroter glänzender Apfel den ich immer wieder in die Luft werfe, nur um ihn dann wieder zu fangen und wieder hochzuwerfen, wie ich es schon seit 3 Stunden mache.<br />
Erneut hochgeworfen starrte ich die Seitenwände an die überzogen sind mit Spiegel Mosaik, vergessend auf den Apfel der mir unsanft da hinflog wo es wehtat.<br />
„Odin, Odin!“, rief Lizzis Stimme mich und sie öffnete die Zimmertüre ohne auch nur anzuklopfen, in ihren Arm ein Kätzchen: „Als ich wieder Seelen einsammelte hab ich IHN gefunden, ist er nicht niedlich? Ich nenne ihn &#8216;Gungnir&#8217;.“<br />
Der Kater sah mich lange an, sprang von Lizzis Arme runter und rannte zu mir: „Wie es aussieht hat er dich lieb ~ man hat ihn in einer Regentonne ertrinken lassen&#8230; vielleicht werden Minzi und er ein Paar! ♥“, sie strahlte mich an und ging genauso schnell wie sie gekommen war, auf meinen Schoß ein weiteres Haustier in der Sammlung meines Vaters. Über 100 Babykätzchen und Kater haben wir dank ihren und des meines Vaters Ticks in unserem Haus, nicht dass das Haus des Todes so etwas wie Platzprobleme kennen würde, aber dennoch&#8230;<br />
Ich streichelte Gungnir und nahm den Apfel wieder in die Hand. Endlich biss ich rein, wofür ich ihn ja eigentlich extra von der Erde geholt hatte&#8230;</p>
<p>Unwissend wie lange ich auf den Bett untätig rumsaß und Gungnir streichelte rappelte ich mich auf, strich mir die Katzenhaare von meiner Jeans und ging raus, an den streitenden Trollen vorbei, durch den Gang der Zeit, vollgepflastert mit alten Uhren zu einer speziellen Uhr.<br />
Dort die Kerze daneben angezündet wurde ich in das Labor meines Vaters gebracht, unterbelichtet, alles in unheimlichen grässlichen Lilablau getaucht.<br />
„MUAHAHAHAHA.“, ertönte seine wahnsinnige Lache, vor ohm stieg Rauch auf, schillernd in allen Farben und er strich über den schwarzen, gusseisernen Topfrand zufrieden mit seinen Skelettfinger.<br />
Er blickte zu mir grinsend und breitete seine Arme dramatisch aus: „Ich hab den ultimativen Zauber erschaffen&#8230; der mir hilft mich zu erinnern wo ich meine neuste Notiz hingelegt habe!“, ich zog eine Augenbraue hoch und ging ein paar Schritte auf den Topf zu: „In der Wäsche in deinen dreckigen Kittel.“, zuckte mit den Schultern und er ignorierte das gesagte und trank einen Schluck seines Gebräu: „Ahhh&#8230; ich hab ihn in den alten Kittel der in der Wäsche ist!“<br />
…<br />
Klatschte kurz und sah ihn wieder fragend an: „Toll gemacht, wir sind stolz auf dich wirklich.“, er ging zu mir und tätschelte meine Schulter: „Mein Sohn, deine Zeit läuft ab, wenn du nicht bald für eine Berufung entscheidest werde ich dich wieder von Zuhause rauswerfen müssen.“, meine Arme verschränkend musterte ich den Steinplatten Boden, dann die Fackel in denen blaues Feuer brannte dann wieder ihn: „Ich lass es darauf ankommen.“, es war nicht das erstemal das er mich aus den Haus schmiss, früher oder später würde er es aufgeben, ob es Midgard die Erde oder Utgard war, war im Endeffekt egal.<br />
Nur diesmal müsste Lizzi mit gehen&#8230; sie hatte es versprochen ♥.</p>
<h6>Kindheit&#8230;</h6>
<p>Ich erinnere mich noch, es waren nur 2-3 Jahre nachdem ich Lizzi das erstemal gesehen habe.<br />
Damals war ich noch klein und schwach, wurde in mein Zimmer gejagt von den Trollen die für meinen Dad schon ewig arbeiten, im Austausch für das ewige Leben.<br />
Kein Lärm machen, keine Zeichen geben das du im Haus bist, dann waren sie zufrieden.<br />
Schelte gab es schon wenn ich meine kleine Lokomotive zulaut über Gleisen fahren lies.<br />
Irgendwann hatte ich es aufgegeben zu spielen mit meinen Geschenken die mir mein Vater immer von seinen Reisen brachte.<br />
Dieses &#8216;irgendwann&#8217; war mit 12 Jahren&#8230;<br />
Lizzi und mein Vater waren wieder weg, sie musste erst eingelernt werden und so war ich noch öfters alleine mit diesen Wesen die am liebsten meine Existenz verleumdeten.<br />
Ich war so Müde, kuschelte mit meinen plüschtier das in der Form eines Wesen war das ich noch nie gesehen habe&#8230;<br />
Obwohl ich Zuhause im Bett lag, hatte ich Heimweh, ich hatte wirklich großes, großes Heimweh, und weinte mich in einen unruhigen Schlaf.<br />
Ein etwas lauteres Gerräusch riss mich aus meinen Träumen, ließen mich im dunklen Zimmer suchend nach den Grund erfolglos scheitern und erinnerten mich schließlich in welcher Situation ich mich befand.<br />
Hoffend das es Lizzi oder mein Vater sein würden tappste ich leise durch das Zimmer Richtung Türe, stolperte über meine Eisenbahngleise und verletzte mich etwas am Knie.<br />
Große Sorge übermannte mich, eine mir selbst überraschende und große Welle der puren Angst, soviel Lärm, ich hatte soviel Lärm gemacht. Bestimmt würden nun die Arbeiter kommen, die nackte und pure Panik erneut angeschrienen und getadelt zu werden. Zu hören das meine Mutter mich nur verlassen hat weil ich so ein unartiger Junge war&#8230;<br />
Und tatsächlich, wie befürchtet wurde die Türe aufgerissen, grelles Licht von draussen schien in meine kleinen nassen Äuglein, blendeten mich und die Silhuette des Ältesten der Trolle lies mich noch mehr wehklagen.<br />
„Was flennst du so rum?! Wir haben dir doch gesagt das wir ruhe beim arbeiten brauchen! Ilim kann nun von neu die Bücher ordnen, bist du nun zufrieden? Bei den allmächtigen Göttern, warum muss dein Vater jemanden wie dich zum Sohn haben. Kein Wunder das die Mutter-“, er verstummte abrupt als eine weitere Silhuette sich dazugesellte: „Du bist mir noch nie wirklich als guten Babysitter erschienen.“, ertönte Lizzis Stimme die den Troll unsanft an seiner Glatze packte und zu sich drehte, sie ging in die Knie so das sie Augenkontakt hatten: „Ich fürchte wir beide haben etwas zu besprechen&#8230;“<br />
Zeitgefühl hatte ich verloren seit die Türe aufgerissen wurde, aber als sie wieder kam – alleine, betätigte sie den Lichtschalter und saß sich zu mir auf den Boden: „Keine Sorge, er wurde&#8230; gekündigt&#8230; er wird dich nie nie mehr anschreien, ja?“, sie strich über meine Schürfwunde und gab erst ein Kuss darauf und dann auf meine Lippen.<br />
„Das ist ein &#8216;Alles wird gut&#8217; Zauber.“, Lizzi lächelte mich endlos lieb an, drückte mich an sich und strich mir über den Rücken beruhigend.<br />
„Du bist kein unartiger Junge, du bist der beste Sohn der sich eine Mutter wünschen kann, er war nur neidisch, weil er nicht auch so einen tollen Sohn hat wie dich.“, wurde mir beruhigend ins Ohr geflüstert, immer und immer wieder, bis meine Tränen trockneten und mein zittern aufhörten.<br />
Kurz bevor ich erschöpft und mit brennenden Augen einschlief hörte ich sie flüstern: „Ich hab dich lieb.“<br />
Ich hab dich auch lieb&#8230; so doll lieb&#8230;</p>
<h6>Odins Mutter</h6>
<p>Sohn des Todes hin oder her, da ich nach den Regeln und Methoden Midgards erzogen wurde musste ich mit 13 Jahren auch den Test machen der jeder Junge machen musste.<br />
In nur einen Jahr den Weg zurück nachhause finden und dabei Midgard bereisen.<br />
Dadurch das ich aber theoretisch mich nur nachhause Zaubern kann, und nicht hinreisen wie an jeden Ort, musste ich die Prüfung machen wo die Mädchen machen. Und zwar ein Jahr lang in Midgard überleben ohne Hilfe von Verwandten oder Freunden.<br />
Es war schwer aber ich hatte es geschafft, und wirklich wirklich viel gelernt. Ausserdem hatte ich mein erstesmal auf dieser Reise verloren. Es war eine nette reife Elfe um die 34 Jahren. Sie kannte meinen Körper wie nicht einmal ich es wusste&#8230;<br />
Auf die Sekunde genau kamen mein Vater und Lizzi mich abholen, damals wurde ich das erstemal von meinen Vater gelobt, und er schenkte mir einen Ring das befestigt war an ein Lederband: „Dieser Ring gehörte einst deiner Mutter, sie wäre sehr stolz auf dich jetzt.“, unwissend das Lizzi ihn dazu dressiert hatte das zu sagen war ich total froh, etwas ähnliches wie Liebe, von meinen eigenen Vater zu bekommen. Und der Ring, der Ring meiner Mutter, es vergehen kaum Tage und Nächte wo ich mich nicht frage was für eine Frau sie wohl war. Ob sie entäuscht von mir ist, oder mich sogar verstoßen würde, vielleicht würde sie mich lieb haben, oder einfach nur ignorieren&#8230; ob sie mich als ihren Sohn überhaupt erkennen würde?<br />
All diese Fragen gehen mir immer und immer wieder durch den Kopf.</p>
<p>Ich betrachtete den Ring in meiner Hand, drehte ihn zwischen Zeigefinger und Daumen hin und her, wen auch immer ich diesen Ring geben würde, wäre im Schutz vom Tod, und könnte niemals sterbenskrank oder allgemein sterben.<br />
Aber mich jemals von diesen Ring zu trennen, das einzige verbindungsglied zwischen mir und meiner Mutter, ging mir einfach nicht in den Sinn.</p>
<p>„Odin-oniichan?“, ertönte Ceres ihre Stimme neben mir, wir befanden uns in unseren Wohnhaus auf der Couch sitzend, ganz vergessend das ich ihr gerade eine Rede halten wollte.<br />
Sie wirkte immernoch schmollend auf ihre Mutter, ich tätschelte ihren Kopf und wuschelte so ihre Haare: „Ich finde du solltest dich dennoch mit deiner Mutter vertragen.“, sie drehte ihr Gesicht beleidigt weg und ich zog sie in meine Arme: „Wenn man eine Mutter besitzt, und mit ihr streitet, sollte man die Chance nützen um mit ihr zu reden.“<br />
Ceres lehnte sich an mich und schloss die Augen: „Denkst du wieder an deine Mutter, Odin-oniichan?“, ein schwaches Nicken meinerseits lies sie aufseufzen: „Ich wette sie hat dich geliebt&#8230; ich bin mir wirklich sehr, sehr sicher, das sie dich geliebt hat. Naja sie wäre zwar etwas entäuscht von deiner&#8230;“, sie fing an zu kichern und ich begann meine Finger ihr in die Wange zu bohren: „Sprich es ruhig aus, was für ein böses Kommentar kommt jetzt aus deinen Mund?“, sie wedelte mit ihren Armen wild als ich ihre Wangen begann auseinander zu ziehen: „Das tut weeeeh AU-auau-au-auau-au-auau-AU!!!!!“, rief sie verzweifelt und versuchte sich zu befreien, strampelte mit den Beinen und ich fing an zu lachen, warf mich auf sie nahm meine Finger raus und legte meine Stirn auf ihre Schulter, während sie luft holte: „Odin setz dich einfach mal mit deiner latenter Homosexualität auseinander&#8230;“, meine Finger glitten unter ihren Pullunder zu ihren Achseln und begannen sie zu kitzeln: „Wer ist hier Homosexuell!? Also wirklich! Das Gericht verurteilt dich wegen Falschaussage auf 2 Minuten Kitzeln!“, sie fing an zu lachen laut und versuchte sich wieder zu wehren während sie schrie: „EINSPRUCH EUER EHREN!!“</p>
<p>Ceres ihre Mutter war wirklich eine anstrengende Frau&#8230; aber nur weil jemand anstrengend ist kann man ihn doch nicht einfach ignorieren&#8230; oder etwa doch?<br />
Vielleicht war ich anstrengend für meine eigene Mutter, und sie ist desshalb verschwunden.<br />
Ich wüsste gerne ob sie gestorben ist, oder lebt, denn nichts und niemand gibt mir Auskunft darüber&#8230;<br />
Und&#8230; wieso kann ich nicht aufhörn mich an die Tatsache zu klammern, das sie mich vielleicht geliebt hat?<br />
„Ganz schön ungesund, was ich hier mache&#8230;“, flüsterte ich leise zu mir selbst&#8230;</p>
<h6>Der Tag an dem ich Ceres traf</h6>
<p>Erneut auf die Erde verbannt, bis ich endlich mal ene Berufung eingehe, oder zumindest einen Wille zeigen mich zu ändern, stehen Lizzi und ich in Griechenland – Kreta.<br />
Wir sollen dort eine Kinderseele abholen, persönlich, passiert nicht oft das wir Seelen persönlich abholen.<br />
Da standen wir also, unsichtbar in dem Haus des kleines Mädchen, noch lebte sie, aber bald sollte sie sterben.<br />
Lizzi schien nicht sehr begeistert davon sein auch noch zuzusehen müssen wie ein Kind stirbt, einige ihrer wenigen Gefühlsreaktionen die sich noch leisten konnte.<br />
Laut Informationen hatte das Mädchen erst vor wenigen Monaten 2 erwachsene Männer erschossen, reine Notwehr.<br />
Und diese sah sich nun im Fernsehn einen Thriller an, beobachtete wie der Mörder zweier Frauen um sein Seelenheil bettelt, und denkt das &#8216;Gott&#8217; ihn in den Himmel lässt wenn er sich selbst das Leben nimmt.<br />
Was haben diese Sterblichen nur mit dieser Vorstellung von Gott, wenn sie wüssten das wir ihre Seele entweder recyceln zu einer neuen Seele in einen neuen Leben, euch die Hölle erwartet oder einfach ins Nichts aufgelöst wird. Was würdet ihr dann machen?<br />
Würdet ihr euer Leben endlich zu schätzen wissen? Dieses Privileg sowohl Freude als auch Leid zu erfahren?<br />
Ich rieb mir schmerzhaft die Schläfe, so sehr ich diese zurückgebliebene Rasse bewunderte, umso mehr schien ich sie langsam zu verachten.<br />
Das Mädchen ging kleine Schritte knapp an uns vorbei, einen leeren Blick zierte ihr unschuldiges Gesicht und sie warf die Decke um ihren schlafenden Vater, der am Küchentisch in seiner Arbeit eingeschlafen war.<br />
Keine Spur von einer Mutter&#8230; um die Zeit sollten Kinder doch ins Bett gehen?<br />
Lizzi begann wie wild an meinen Ärmel zu zupfen, bis ich bemerkte das sie die Dienstwaffe ihres Vaters auf den Tisch nahm.<br />
Ihre kleinen Babyspeckfinger griffen sich um den Auslöser, entsicherten die Waffe und der Lauf fand den Weg in ihren Mund.<br />
Sohn des Todes hin oder her, Auftrag hin oder her, sowas kann ich nicht zulassen, ein 6 jähriges Mädchen das sich umbringen will?<br />
In welcher Geschichte stecken wir denn hier? Ich ließ mich und Lizzi sichtbar werden und zog ihr die Waffe aus der Hand bevor sie was machen konnte. Große Kirschrote Äuglein musterten mich und sie erschrocken: „Was seit ihr?“, erschrocken das sie nicht fragt WER übernahm Lizzi das sprechen: „Wir sind&#8230; Engel, und wir sind da um dir zu sagen das du noch nicht sterben darfst&#8230;“<br />
Engel&#8230; wir sind Engel&#8230; Todesengel vielleicht&#8230; tun nichts weiter als unsere Pflicht, weil es sonst niemand tun würde.<br />
„Mein Name ist Odin, und das neben mir ist Elisabeth.“, flüsterte ich so, dass wir ihren Vater nicht aufweckten, Lizzi strich ihr über die Haare beruhigend: „Du kannst mich Lisa nennen, ja?“, die Kleine nickte und sah uns abwechselnd an: „Ich bin Ceres.“.<br />
Kinderglaube, so Naiv, sie schien es uns zu glauben. Wir hätten auch Mörder sein können, oder Kidnapper&#8230; aber anscheinend, wusste sie wie Kidnapper handeln.<br />
„Keine Sorge, es wird dir nichts mehr passieren, wir beschützen dich.“, flüsterte sie ihr erneut ins Ohr und klackte kurz mit ihren Schuhen – Ceres flog in Lizzis Arme schlafend.<br />
Ich strich mir entnervt meine Haare zurück, legte die Waffe wieder zurück an ihren Platz und hob Ceres auf meine Arme: „Wir bekommen mächtig Ärger das weisst du schon? Wir dürfen auf der Erde nicht ohne heftigen Grund zaubern.“ Sie nickte nur, schaltete den Fernsehr aus, das Licht in der Küche und begleitete mich auf der Suche des Kinderzimmers: „Lass das ruhig meine Sorge sein.“, waren ihre einzigen Worte als wir Ceres in ihr Bett legten.</p>
<p>Und so wurden wir es ohne zu merken, in das Leben von einer Sterblichen gezogen&#8230;</p>
<h6>Normaler Alltag auf der Erde</h6>
<p>Schweiß sammelt sich an meinen Kinn, bildet einen tropfen und fällt auf den nackten Körper von Zoé unter mir. Ihren Rücken entlang und verschwindet in einer Pore.<br />
„Zoé?“, aber sie war schon ohnmächtig, zum dritten mal. Mein Blick fiel auf die Glasfassade in ihrer Loft um mich. Die Sonne ging langsam im Horizont auf, und tauchte die Stadt in ein schönes Violett.<br />
Meine Haare zurück streichend steh ich auf, greif in ihre schwarze Dreiviertel-Jeans die am Boden liegt und ziehe ihre schwarze Kreditkarte aus der Geldtasche: „Deal ist Deal, und mein Sex ist es wohl wert&#8230;“, grinste ich vor mich her.<br />
„Sei&#8230;nicht so&#8230;selbstgefällig&#8230;“, hauchte Zoé, ihre Stimme schien ihr zu schmerzen, aber so wie sie geschrieen hat war es kaum verwunderlich. Umso mehr aber das sie wieder bei Bewusstsein war: „Sei froh das heute Samstag ist, schlaf dich ruhig aus, ich und deine Kreditkarte sind in 6 Stunden wieder da.“, so war der Deal, so war er immer, seit ich mal mit ihr Sex hatte nach ein paar schlücken zuviel Alkohol schien Zoé regelrecht besessen von meinen Sex zu sein. 6 Stunden alleine mit ihrer Kreditkarte, für 6 Stunden Sex. Sie warf mir einen unbeschreibaren Blick zu: „Bilde ich mir das nur ein, oder kommst du nie zum Höhepunkt?“, sie deutete auf mit ihren Zeigefinger auf die Wölbung unter der Decke in meinen Schoß: „Uff, ich brauch was zum trinken.“, ich reichte ihr die Wasserflasche die neben den Bett stand und sah zu ihren Spiegelschrank der vor mir stand hin: „Einen Orgasmus zu haben, ohne ein Kind zu wollen, ist ein schwere Sünde.“, ich blickte sie wieder an, die Sonne schien auf ihren Schweißbedeckten Körper, ließen ihn glänzen, ihre Seegrünen Augen reflektierten das Licht auf eine seltsame Weiße. Sie lächelte mich unglaublich sexy an und gab nur ein: „Ahaa.“, von sich, drehte den Deckel der Flasche wieder fest darauf und stellte sie neben sich auf den Boden greifbar: „Aber so ist doch Sex nichts weiter als sehr anstrengende Arbeit.“, sie stützte ihren Kopf an das Knie ab von dem Bein das sie anzog.<br />
Einer ihrer Finger strich über meinen Rücken, trietzend, sie lehnte sich an meinen Rücken so das ich ihre Brust spürte, ihr Kinn nun an meine Schulter gelehnt und so betrachteten wir uns beide im Spiegel: „Das ist doch falsch, findest du nicht? Du solltest das mit Elisabeth machen und ich mit Andrej.“, hauchte sie und schloss die Augen, ich holte tief Luft, streifte meine Hände ein paar mal über die Decke als wolle ich irgendwas großes damit bewirken: „Sex ist ein körperliches Bedürfniss, es ist absolut nichts falsches daran es auszuleben auch mit wem den man nicht liebt.“, sagte ich seufzend, zuckte mit der Schulter und stand auf so das Zoé sich wieder rückwärts ins Bett fielen lies: „Also dann, ich geh shoppen, Armani, Dolce Gabbana, Chanel Produkte und Gucci warten darauf von mir gekauft zu werden.“, Zoé rollte sich schmollend hin und her: „Wenn ich das Geschäft meiner Mutter aber erbe musst du mich unterstützen, ja? Nicht meine Konkurrenten.“, ein lachen erhalte während ich frische Kleidung zusammen suchte bevor ich duschen gehte: „Natürlich, ich kaufe DEINE Ware mit DEINER Kreditkarte.“<br />
Ein letztes mal umgedreht sah ich das Zoé berreits erschöpft eingeschlafen war, die Decke über ihr vorsichtig gelegt ging ich in ihre Erlebniss Dusche.<br />
Der Boden war aus schwarzen glänzenden Stein der schimmerte, durch Lichteinsätze wurde das wasser während man duschte in verschiedene Farben getaucht, und sobald man in dieser Dusche, die so groß war wie so manches Wohnzimmer eines normalen Hauses, ging das Wasser an.<br />
Sowas ist falsch? Sex hat nichts mit Gefühlen zutun, so sind wir in Midgard erzogen worden.<br />
Ganz anders als das küssen&#8230; Küssen ist intim, Küssen ist einzigartig.<br />
Ich habe in den Äonen von Jahren die ich lebe, nur geküsst weil ich für Lizzi üben wollte, hatte nur Sex weil ich wollte das ihr estes mal schön wird&#8230;<br />
Aber geküsst und aus Liebe Sex gehabt, hatte ich nur 2 mal seit ich geboren wurde&#8230;</p>
<h6>Der erste Tag an der AK Universität</h6>
<p>Die Schule von Michael und Ceres war Jenseits jeder Vorstellung, sie wirkte wie aus einen abstrakten Zukunftsroman.<br />
Eigentlich&#8230; hätte es die Magierschule aus Midgard sein können&#8230; Marmor, Glas, Chrome wo man auch hinsah, teure aufwendige Schuluniform, auf einer eigenen kleinen Insel wie ein privater Staat.<br />
Und das schlimme war auch noch, meine Verwandten mussten hier arbeiten.<br />
Ich starrte Erén der in der Lehrermenge stand erschrocken an, direkt neben Thisseas, dann der Hausmeister Shur.<br />
Ein nervöses Schlucken meinerseits kam. Die Professoren stellten sich vor, die Klassen wurden eingeteilt und es wurde in Gruppen der Schulcampus gezeigt.<br />
So langsam wie es ging lief ich, bis ich auf Erén und Thisseas im gleichschritt ging: „Was zum Teufel habt IHR hier verloren?“, Thisseas schob seine Brille zurecht und grinste: „Du hast es so schön formuliert&#8230;“, Erén pattete meine Haare so das ich etwas auswich: „Beantworte enjdlich meine Frage!“, dieser Satz wurde schließlich von Erén registriert und er tippte mit seinen zeigefinger auf seine oberlippe: „Thisseas war es langweilig, also dachten wir uns wir erlauben einen Spaß&#8230;♥ Freu dich doch das deine Onkels hier sind ♥“<br />
Am Kragen gepackt wurde ich von Shur der am Ende der Gruppe lief, er sah mich ETWAS böse an, was wohl einen normal sterblichen einen Herzinfakt beschehrte: „Ich hoffe dir ist bewusst das du die Klappe halten sollst.“<br />
Und wieder in die Menge geworfen von diesen Grobian an Cousin rannte ich schnell zu Lizzi die auf Auskunft wartete.<br />
Bei den allmächtigen Göttern&#8230; oder so etwas in der Art&#8230;<br />
WARUM IHR UND WARUM HIER?<br />
Rief ich in Gedanken dramatisch in den Himmel.</p>
<p>„Eh?“, entglitt es mir fragend als ich Zeuge wurde wie Mike sich ins nichts auflöste als er in ein Klassenzimmer ging.<br />
Thisseas war langweilig&#8230; Thisseas war langweilig&#8230; WAS ZUR HENKERSMAHLZEIT&#8212;<br />
Ich rannte durch den Gang, vorbei an den Schülern, stoß hier und da einen sogar unsanft zu Boden bis ich in den Schuldigen Lehrer reinrannte: „WAS HAST DU GETAN?!“, brüllte ich laut genug das einige Schüler sich umdrehten um zu sehen was da los ist.<br />
Thisseas der gerade seinen Geigenkoffer in der Hand hatte und nachsah ob ich beim zusammenstoß nichts kaputt machte, griff sich dann erleichtert an die Stirn und antwortete: „Nichts. Nichts das dich anginge&#8230;“</p>
<p>Nichts&#8230; nichts&#8230; kurz vor der letzten Stunde stieß ich mit Mike wieder zusammen, er starrte mich an als wäre ich ein Gespennst: „Odina?“, stieß ihn erschrocken aus den Mund.<br />
„Wen nennst du hier Odina?!“, genervt und immer noch etwas agressiv wegen Thisseas und seinen bösen Humor und Erén der wirklich nicht besser war, schüttelte ich den Kopf und nahm Mikes Hand die sich mehr entgegenstreckte um mir aufzuhelfen.</p>
<p>Der erste Schultag im ersten Schuljahr fing wunderbar an&#8230;</p>
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		<title>Geschichten vom Februar 2013</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 00:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Februar 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag an dem seine Seele starb.
Seit letzter Zeit war Lizzi so glücklich, und verliebt. Sie köpfte mehrmals am Tag die Blumen um die Blüten abzuzählen ob >er sie auch lieben wird]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Der Tag an dem seine Seele starb.</h6>
<p>Seit letzter Zeit war Lizzi so glücklich, und verliebt. Sie köpfte mehrmals am Tag die Blumen um die Blüten abzuzählen ob >er sie auch lieben wird<.<br />
In meiner Nähe war sie immer besonders Nervös.<br />
Und heute... heute war es besonders Schlimm. Immer wieder trafen sich unsere Blicke und sie sah verlegen weg.<br />
Tief im innersten hegte ich immer noch diesen Wunsch, das Lizzi vielleicht meine Gefühle erwidern wird eines Tages. Wenn ich lange genug am Ball bleibe...<br />
Ich hielt die Nervösität nicht mehr aus die Lizzi hatte und langsam auf mich übertragen zu schien, und so ging ich mit Ceres zu einen Baum auf den Schulhof um Mittag zu essen.<br />
Ceres spielte auf ihrer Okarina ein Lied während ich ihr selbstgemachtes essen dabei genoss.</p>
<p>Die Schule war vorbei, und obwohl immer Zoé die erste war die nach der letzten Stunde reinstürmte – natürlich zu Andrej meinen Klassenkameraden – war es diesmal Lizzi.<br />
Sie packte mich am Unterarm und zerrte mich so bis zu einen der etwas leereren Gänge: „Also... ich muss dir dringend was sagen, und es ist mir so peinlich das ich es erst jetzt bemerkt hatte...“, eröffnete sie das erste Gespräch seit den letzten 3 Tagen.<br />
Mein Herz klopfte so laut, das ich Angst hatte ich würde ihre Worte dadurch nicht mehr verstehen.<br />
Lizzi würde wieder nach Eiscreme fragen, oder eine andere Bitte haben.<br />
Ich wusste es, mein Verstand sagte es, aber all das nützte nichts gegen dieses letzte bischen Hoffnung das angefacht worde.<br />
Ich liebe sie so sehr... und so so lange...<br />
Sie nahm meine Hand und drückte sie verlegen: „Also was ich sagen will ist, ich möchte das du es als erstes erfährst: Ich bin verliebt! Und ich habe heute Abend ein Date mit ihm!“<br />
Lizzis Hand glitt an meinen Händen die sie hielt vorbei an meine Brust, drückte jeden Finger einzeln durch meine Rippen, packte dieses Stück Organ das darunter verborgen war und drückte darauf rum wie mit einen Stressball, bevor sie es herausriss und in einen Müllkübel warf.<br />
Zumindest so... hatte es sich angefühlt: „Das freut mich.“, ich drückte ihre Hand auch: „Heisst das du hilfst mir bei der Auswahl des Kleides fürs Date?“, funkelte sie mich fragend an.<br />
Ich korrigiere mich, sie hat den Müllkübel danach angezündet.<br />
„Elisabeth.“, hauchte ich: „Du hast doch Zoé als Freundin, für was brauchst du da noch mich?“, lächelte ich sie an, ließ ihre Hand los und ging den Gang entlang.<br />
Ceres hatte heimlich mitgelauscht mit Zoé und Mike, aber ich ging an den beiden vorbei.<br />
Ich hörte Ceres mit den Tränen kämpfen, und flüstern dabei: „Das ist das erstemal, dass ich Lisa schlagen will.“</p>
<p>Der 9. Februar 2013, 16 Uhr und 48 Minuten, Westflügel des Haupgebäudes.<br />
Heute ist ein ganz besonderer Tag...<br />
Denn heute ist der Tag:<br />
An dem meine Seele gestorben ist.</p>
<h6>2 Tage danach</h6>
<p>Seit ich Odin von diesen Date erzählt hatte kam er kein einziges mal mehr in die Schule, Ceres erwähnte das er spät Nachts kommt und früh Morgens wieder verschwindet.<br />
Auf diesen Wege musste ich wohl den Kleinen wieder aufmuntern und ging auf die Suche nach ihm, keinen Gedanken daran verschwendet was ich sage wenn ich ihn erstmal sehe&#8230;<br />
Es war ein Fehler.<br />
Alles ging sehr schnell, ich sah ihn arbeiten auf den Bau, lachen mit seinen Arbeitskollegen, wollte ihn sprechen, und auf einmal waren wir in dem noch leeren Haus von Ceres.<br />
Diese entschied sich über das Wochenende auf der Schulinsel zu bleiben.<br />
„Wieso tust du das?“, zischte er zornig zwischen zusammen gepressten zähnen hervor, er drückte mich an die Wand des Schlafzimmers, überrumpelt von den geschehen fragte ich: „Was tu ich denn?“<br />
Sein Griff wurde stärker und übte dadurch einen schmerzhaften Druck auf meine Schultern aus: „Mir hinterherrennen sobald ich versuche dich zu vergessen.“, sein Gesicht hatte was fremdes, als wäre nicht Odin vor mir sondern jemand anderes. Er hatte nicht wirklich viele Gesichtsmimiken jenseits von seinem Lächeln&#8230;<br />
„Wieso willst du mich vergessen?“, ich blickte ihn verwirrt an dann aber weg, dieser stechende Blick hielt ich nicht stand.<br />
Odin fing an zu kichern, es hatte was furchtbar gestelltes, unheimliches, er legte eine Hand vor sein Gesicht und wirkte wie jemand der kurz davor war seinen Verstand zu verlieren: „Wie kannst du dich auch daran erinnern, du hast ja das Glück dass du alles vergisst sobald irgendetwas passiert das dir nicht in den Kram passt&#8230;“, sein kichern wurde fast schon hysterisch, sein Blick war zu Boden erst gerichtet dann wieder in meine Augen: „Ja Elisabeth, du merkst es nur nicht, du hast diese tolle Gabe bei irgendwelchen Schocks alles zu vergessen was diese Person betrifft. Alles Elisabeth, immer und immerwieder darf ich mich dir neu vorstellen, kämpfe so lange damit das du mir wieder vertraust nur damit du beim nächsten Schock mich wieder vergisst.“, seine Augen wurden glasig und sein Blick wandelte an einen schmalen Grad des Wahnsinns und einer puren Verzweiflung.<br />
Ich selber konnte selber kaum glauben was ich hörte, ich soll Odin öfters vergessen haben?<br />
„Wie&#8230;“, brachte ich nur leise hervor und er warf mich auf einmal auf das Doppelbett: „Aber es ist Okay, verstehst du? Ich kann dich nicht hassen, egal wie oft du mich verletzt, egal wie sehr du ohne es auch nur zu ahnen seelisch ermordet hast.“, er lag sich auf mich und drehte meinen Arm hinter den Rücken so das ich kurz schmerzhaft aufschrie: </p>
<p>„Als Lehrling des Todes bist du nicht in der Lage so etwas wie liebe zu fühlen, aber es ist ok, alles ist in Ordnung, denn IRGENDWER hat dir ja beigebracht zu DENKEN können wie du dich in gewissen Situationen verhalten sollst. Stimmts? Nein das war nicht Odin, den kennst du ja erst seit 200 Jahren.“, seine Stimme klang äffig, arrogant, nicht einmal mehr ein nervöses Schlucken konnte ich mir gönnen ohne das er meinen Arm etwas weiter hoch drückte: „Ich kann&#8230; das nicht mehr&#8230; du wirst mich nachdem hier wieder vergessen&#8230; aber diesmal&#8230; komme ich nicht mehr zurück&#8230;“, er legte seine Stirn an meine Schulter und ich spürte heisse Tränen von seinen Wangen runterlaufen: „Ich liebe dich Elisabeth, ich liebe dich seit ich ein kleiner Junge war, so sehr&#8230; ich hab mich wirklich bemüht dir zu gefallen, habe Dinge getan die niemand nachvollzoehen kann nur damit du es eines Tages erkennst und mich auch liebst. Aber du tust es nicht&#8230; du kannst es nicht&#8230; denn dieser Körper hat kaum Gefühle mehr&#8230; wer auch immer gerade mit dir zusammen ist, tut mir leid.“<br />
Seine Lippen öffneten sich mehrmals, als wolle er etwas sagen, ich selber konnte nicht mehr reagieren, ja der Zauber der mich am leben hielt nahm als Tribut meine Fähigkeit Gefühle auszuleben immer und immer mehr&#8230; aber das ich&#8230;<br />
„Diesen Körper lieben, du, die nicht in der Lage ist zu lieben, nichts und niemanden, wo alles tut für ihre Erscheinung. Das einzige was dich je gekümmert hat ist was andere über dich denken. Davon wurdest du nie Müde&#8230;“<br />
Er biss mich kurz in den Nacken bevor seine Hände mein Oberteil aufknöpften: „Du hast sogar vergessen das du mich mal geliebt hast&#8230; und wir sogar Sex hatten&#8230; du hast sogar darüber geredet Kinder zu adoptieren&#8230; aber es ist in Ordnung&#8230; ich hole was mir zusteht, und dann verschwinde ich aus deinen Erinnerungen&#8230;“<br />
Waren seine letzten Worte bevor er mich auf den Rücken drehte und anfing mich zu küssen&#8230;</p>
<h6>Was Cecil tat am Abend in Ceres ihren Körper</h6>
<p>Als ich aufgewacht bin, in dem leeren Familienhaus in dem davor immer Lisa und Odin leben einhauchten, nun aber wirklich still war, spielte ich ernsthaft mit den Gedanken zu schwänzen.<br />
KLIRR<br />
Ich sprang auf und hörte Odin fluchen. Er war nicht in seinen Bauarbeiten verkrochen?<br />
Tapsend über den weissen Marmor sah ich Odin in der Küche der gerade sich ein Brot machte, und nur gott weiss wie ein Glas dabei zerdepperte.<br />
„Odin-oniichan!“, rief ich erleichtert und umarmte ihn. Er lachte und tätschelte meinen Kopf: „Lass uns heute schwänzen ♥.“<br />
„Wunderbare Idee!“, antwortete ich reflektartig und began mit ihn die Scherben aufzuwischen.<br />
Odin lächelte, was auch immer das davor war in all den Jahren&#8230; es war kein lächeln.<br />
DAS was er jetzt oben hatte war ein lächeln, eine Mimik die ich noch nie gesehen habe.<br />
Sowas schönes, sowas erleichterndes.<br />
Er drückte mir ein zweites Brot in die Hand, packte mich am Unterarm und zerrte mich auf unser Dach in dem wir den wunderschönen morgenhimmel und das Meer betrachten konnten.<br />
„Darf ich fragen wieso du so happy bist?“, fragte ich und biss ein Stück vom belegten Brot ab.<br />
Betrachtend das Meer antwortete:„Gestern kam mich Lizzi besuchen.“<br />
„Und? Seit ihr etwa zusammen nun?“, tastete ich mich vorsichtig heran.<br />
Odin lachte und biss nun auch ein Stück des Brotes ab: „Nein.“<br />
Ein nervöses Schlucken war zu verhören von mir: „Ja und weiter?“<br />
„Ich wollte sie zum Sex verführen.“, er strich sich seine Haare zurecht die von der Meeresbriese etwas verzaust wurden.<br />
„Lisa und Sex?!“, entfuhr es mir erschrocken, gegen Ende sogar eine quietschige Stimme.<br />
Der verträumte Blick wirkte wie jemand der erleuchtet wurde, den Sinn des Lebens entdeckte oder einfach nur&#8230;„Doch dann hatte sie hat mir gesagt warum wir kein Paar werden können.“<br />
Wartend das er weiter spricht biss ich das letzte Stück des Brotes runter.<br />
„Ich bin so erleichtert, es fühlt sich an als würde erst jetzt mein Leben beginnen.“, eine erneute Briese streift uns, die Salzluft erfüllt unsere Lungen und die Sonne zeigt sich langsam.<br />
„Was war es denn?“, zu neugierig, zu neugierig.<br />
Aber es kam keine Antwort, nur ein wunderschönes lächeln von Odin.<br />
Im endeffekt, zählt das Ergebniss: „Ich verstehe.“ flüsterte ich und lehnte meinen Kopf an seine Schulter, er seinen Kopf in meine Haare und so verharrten wir lange.<br />
Es tat gut, zu wissen das wenigstens einer nun glücklich war, und das auch ohne einen Partner.</p>
<p>„Ich liebe den Wind.“, hauchte ich und Odin legte einen Arm um mich drückend.</p>
<h6>Ein Pakt mit den Teufel (12. Februar 2013)<br />
<h6>
<p>Zooé war seit geraumer Zeit verschwunden, stattdessen hatte ich die letzten Tage überraschend angenehme Momente mit Michael geteilt.<br />
Ich betrachtete mein Spiegelbild im verchromten Kühlschrank der Schulküche, ein Junge, egal wie sehr ich mich anstrenge, ich werde nie ein Junge sein.<br />
Inzwischen waren die anderen Mitglieder schon Zuhause und so fiel niemandem mein Gesicht auf, dessen Wangen mit dicken, heissen und salzigen Tränen dekoriert waren.<br />
„Ich will kein Mädchen sein&#8230;“, flüsterte ich leise zu mir selbst, während ich meine Stirn an mein Spiegelbild lehnte: „Bitte, bitte, bitte, ich glaube nicht an dich und ich hasse dich sogar, aber sollte es wirklich ein übermächtiges Wesen geben, das mir helfen kann&#8230; so wäre jetzt der Zeitpunkt dafür es zu beweisen&#8230; Ich will kein Mädchen sein, Ich will kein Mädchen sein, Ich will kein Mädchen sein, bei den Göttern, lasst mich der Junge sein, den die ganze Welt in mir sieht&#8230;“, meine Stimme überschlug sich mehrmals vor lauter weinen.<br />
„Wie weit würdest du gehen für diesen Wunsch?“, erklang eine Stimme hinter mir, rasch drehte ich mich zu Desjenigen und erkannte Herr Lehrer Haresys: „H&#8230;Herr Lehrer Haresys&#8230;“, stotterte ich erschrocken und verschränkte meine Arme beschützend um mich. Während ich mich mit dem Rücken zu ihm drehte, als würde es irgendetwas an dieser Situation ändern.<br />
Er seufzte kurz und drängte mich an den Kühlschrank: „Nenn mich Thisseas ♥ wie oft soll ich dir das noch sagen?“, dabei spürte ich seinen Atem in meinen Nacken: „Ich bin bereit so gut wie alles zu machen&#8230;“, hauchte ich leise.</p>
<p>Zu der gleichen Zeit in der anderen Realität:</p>
<p>„Cecil, tut mir leid das ich erst jetzt komme.“, ich hatte einen Termin bei meinen Vertrauenslehrer Herr Haresys bekommen, inzwischen waren wir beide schon so vertraut, dass ich ihn Erén nennen durfte: „Macht nichts&#8230; ich bin eben erst gekommen&#8230;“.<br />
Auf der weinroten Ledercouch des Zimmers fühlte ich mich richtig wohl, und auch sonst die Deko des Zimmers, die mehr Vertrauen ausstrahlte, als das Wartezimmer einer Kinderarzt Praxis.<br />
„Sie haben gemeint, wenn ich mir sicher bin über meinen Körper, könnten sie mir weiterhelfen.“, ich hab es inzwischen aufgegeben männlich zu wirken, ich war doch nur für die ganze Welt eine Witzfigur, ein kleiner unterernährter Junge, der auch noch schwul ist.<br />
Erén leckte sich langsam und sichtbar über die Zähne, diese Geste jagte mir jedesmal aufs neue einen Schauer über den Rücken: „Du willst ein Mädchen sein oder?“, und wieder bewieß er warum er mein Vertrauenslehrer war: „Ja&#8230;“, unsere Blicke trennten sich keinen Moment.<br />
„Ich würde alles dafür tun, das Mädchen zu sein, das Michael will, das Zooé will, das die ganze Welt von mir verlangt. Bitte Erén, hilf mir.“<br />
Er strich sich seine Haare zurück und sah für eine kurze Sekunde sehr betrübt aus&#8230;</p>
<p>So sei es&#8230; erinnere dich an deine Worte wenn es soweit ist&#8230;</p>
<h6>3 Fragen&#8230;(15. Februar)</h6>
<p>Es hat gedauert, aber in meinen neuen Körper – Falsch! &#8211; mein neues Leben, hab ich mich schnell eingewöhnt. Dank Thisseas an meiner Seite wurde mir schnell alles vertraut.<br />
Elijah war Elisabeth als Mann, und selbst Odin als Odina war da!<br />
Aber von Michael war keine Spur, oder von Andrej&#8230;<br />
Hier in dieser Welt hieß ich Cecil, und war anscheinend ein ziemlicher Frauenschwarm.</p>
<p>Es war Mittag, als ich mit Elijah und Odina auf den Dach der Schule saß und einfach nichts anderes tat, als den grauen bewölkten Himmel anzustarren: „Cecil, du bist seit ein paar Tagen so seltsam&#8230;“, unterbrach Elijah die Stille und stellte sich neben mich: „Definiere seltsam.“<br />
Odina gesellte sich ebenfalls neben mir und lehnte sich gegen den Drahtzaun:„Er meint das du so männlich und unnahbar auf einmal erscheinst, du hast in binnen 72 Stunden eine Menge Fangirls gewonnen.“, ich, und männlich?<br />
Wie war denn mein vorheriges Ich so? Anscheinend in Elijah verliebt, denn in seiner Nähe bekam ich immer unglaubliches Herzklopfen.<br />
Eine bekannte Stimme rufte meinen Namen und nahm mich von hinten in den Arm. Es war Mickey! Er drückte sich an mich und küsste meine Wange: „Tut mir leid, dass ich erst jetzt wieder da bin, bist du beleidigt?“, flüsterte in mein Ohr und küsste danach auch darauf.<br />
Elijah und Odina lachten, verabschiedeten sich mit einer Geste und ließen uns alleine auf dem Dach: „Jetzt sind wir schon über 5 Monate zusammen&#8230; ist das nicht toll? ♥“, er drückte mich gegen den Maschendrahtzaun und begann an meinen Ohr zu knabbern.<br />
Ich wurde immer verwirrter, wieso war Mickey kein Mädchen hier, und warum zum Henker war er schwul?!<br />
„Ich&#8230; muss weg!“, riss mich los und rannte mit Tomatenroten Gesicht in das Lehrerzimmer, in dem Thisseas gerade seine Brille putzte während er zum Fenster rausschaute: „Ceres, falsch, Cecil, hast du Michael endlich getroffen?“, er drehte sich zu mir und lächelte. Ein verführerisches Lächeln das mir den Atem stocken ließ, sah Thisseas schon immer so unendlich gut aus?<br />
„Ja, was wird hier gespielt? Ich&#8230; ich verstehe nichts mehr!“, ich ging ein paar Schritte zu ihn eine Hand an meiner Brust, es raste noch von Mickey und nun wegen Thisseas seinen Lächeln.<br />
Er nam meine Hand, küsste den Handrücken und zog mich an sich: „Ich kann es dir ja verraten, den wer würde ausser dir schon so eine verrückte Geschichte glauben&#8230;“, Thisseas strich mit seinen Daumen über meine Unterlippe: „Erinnerst du dich noch an früher? Du hast es geliebt wenn ich dich so angesehen habe&#8230;“, was&#8230;meint er? Früher?</p>
<p>Thisseas fuhr mit seinen Schwarzen Jaguar – Ein XKR, satte 416 PS &#8211; und mich auf den 2-Sitzer zu sich Nachhause, es war ein Fertighaus wie all die anderen Wohnhäuser auf der Insel, aber im Gegensatz hatte er ein 94.990 Euro schwerer Wagen in der Parkzone stehen.<br />
„Nun erfahre ich die Wahrheit, oder? Und keine sexuelle Belästigung&#8230;“, murmelte ich im frechen Ton als ich zu der Türe seines Hauses ging: „Keine Sorge, du interessierst mich im sexuellen Sinne eher in deinen weiblichen Körper&#8230; ♥“, dabei strich er mir übers Haar und sperrte die Türe auf.<br />
„Also, stelle mir 3 Fragen, ich werde sie dir Wahrheitsgemäß antworten aber dafür verlange ich auch eine Entlohnung&#8230;“, Thisseas lies sich nieder auf der weißen Ledercouch nieder und betrachtete mich wie ein eingepacktes Geschenk.<br />
Ich saß mich auf den Tisch gegenüber der Ledercouch: „Auf den Trick fall ich nicht rein, wenn ich frage welche Entlohnung hab ich eine Frage schon weg.“, er blickte entäuscht wartete aber.<br />
„Wer&#8230; halt, WAS bist du?“, korrigierte ich mich.<br />
Thisseas schenkte sich etwas Sekt ein der neben mir auf den Tisch stand und verschrenkte die Beine beim zurücklehnen: „Ich bin, um es in sterblichen Worten zu fassen – der Teufel.“, ich ließ es so stehen, jede weitere Frage würde er mir sicher von den dreien abziehen: „Was ist mit Mickey los? Was hat er mit DIR zu schaffen?“<br />
Er nippte an seinen Sekt und hatte immer noch diesen verführerischen Blick oben: „Ich hab mir einen Spaß erlaubt, und ihn die Fähigkeit gegeben zwischen den &#8216;Welten&#8217;&#8230; naja&#8230; sagen wir mal unfreiwillig&#8230; zu wechseln.“, seine Stimme klang belustigt und er strich sich ein paar Haare im Gesicht zurück.<br />
Die letzte Frage jetzt, aber durch seine Antworten sind nur noch mehr Fragen erschienen&#8230;<br />
Was sollte ich ihn nun fragen..? Was nur&#8230;<br />
3 Fragen </p>
<p>Ich saß mich neben Thisseas, aber nach ganzen Acht Minuten schweigen drehte er sich zu mir: „Ich bin mal so frei meine Entlohnung zu holen.“, er lächelte für einen kurzen Moment dann wieder sein neutrales Gesicht während ich fragte was er denn will.<br />
„Ich will das du mir in die Augen siehst, und sagst: &#8216;Ich liebe dich&#8217;.“, seltsamerweiße wurden meine Wangen nicht rot: „Aber das wäre gelogen.“, er schüttelte seinen Kopf: „Darum geht es nicht, sag es einfach.“<br />
Mein Körper zu ihn drehend nahm ich seine Hand und sah ihm in die Augen, 3 kleine Worte, und ich war ein Junge also passte es doch, ja?<br />
„Ich liebe dich.“, total überascht wie einfach diese drei Worte über meine Lippen geglitten sind aber noch überraschter von Thisseas seinen Gesicht, schwiegen wir uns fast 5 Minuten an bevor die Türe aufgerissen wurde.<br />
„BIN WIEDER DA! UND ICH HAB HUNGER!“, Erén stand an der Türe und starrte abwechselnd mich dann Thisseas an: „Das ist gerade sehr ungünstig Thisseas, denn ich habe einen Gast dabei.“, er ging auf die Seite und da stand: ICH.<br />
Mein weibliches Ich.<br />
Lange Zeit wurden Blicke wurden ausgetauscht, bis mir herrausrutschte: „Wie kann er und ich gleichzeitig an einen Ort sein?!“, mein Gesicht war blass und das gegenüber meines ebenfalls.<br />
„Wäre doch Platzverschwendung wenn es unser Haus zweimal gäbe, hier ist neutrale Zone.“, antwortete Thisseas immer noch mit diesen verletzt-traurigen Gesichtsausdruck.<br />
Ein Schrei entwich mir: „Oh Gott ich hab meine 3. Frage gerade verschwendet.“, mein weibliches Ich strich sich die Haare zurück und schloss die Tür hinter sich: „Wie hast du mich denn hergerichtet?“, fragte Sie/Er (?) mich.<br />
„Haargel hat noch keinen Jungen wehgetan, und was hast du mit mir gemacht? Du bist in der Mädchenuniform bist du wahnsinnig?“, Sie/Er sah mich etwas verwirrt an: „Na und, ich bin doch ein Mädchen.“<br />
Das war eindeutig zuviel. Der Teufel. Das Liebesgeständniss. Michael ist schwul. UND DAS DA.<br />
Erén strich ihm/ihr über die Haare und grinste: „Ceres, das ist Cecil, Cecil das ist Ceres.“, Thisseas drückte mich an sich: „Hör auf das verwirrt mich, Ceres ist doch nun Cecil.“,<br />
für einen Moment schienen wir ALLE etwas verwirrt.<br />
Erén grinste und umarmte mein weibliches Ich: „Dann machen wir es einfach rückgängig.“, wie aus der Pistole geschossen riefen er/sie und ich: „NEIN!“<br />
Während ich in Thisseas seinen Armen war, und er/sie in Erén seine wurde die Stimmung düster: „Irgendwas stimmt da nicht&#8230;“, auf einmal wurden wir in die Arme des jeweils anderen gestoßen, wie auf einer schlechten Tauschbörse: „Da stimmt immer noch was nicht.“, murmelte Erén während ich und mein &#8216;anderes Ich&#8217; verwirrt aussahen.<br />
„Das bedeutet wir haben mal wieder einen Vierer.“, sagten beide synchron und zogen uns Richtung Schlafzimmer: „WAS HABEN WIR?“, Thisseas und Erén grinsten uns an: „Wir haben nie behauptet das wir die guten sind, und keine Sorge es wird euch gefallen.“, sagte uns Erén während Thiss uns beide auf ein so großes Bett warf auf dem wir locker alle 4 Platz hatten: „Seht es als TÜV Test ob bei euren Körpern alles funktioniert.“, beide grinsten teuflisch und begannen sich langsam auszuziehen. „Kann es sein&#8230;“, sagte mein &#8216;anderes Ich&#8217; dessen Satz ich beendete: „&#8230;das die beiden Poser sind?“<br />
So wie sie sich auszogen konnte dass locker als Striptease gelten, und bei Gott, die beiden waren so sexy das keiner von uns beiden nur einen Gedanken daran verschwendete die Zeit zum abhauen zu nützen.</p>
<p>Ich war auf Erén seinen Schoß und Cecil auf den von Thisseas, wir schwitzten und stützten uns gegenseitig ab. Thisseas beugte sich so, dass er gleichzeitig in das Ohr von uns beiden flüsterte: „Sollen wir aufhören?“, wortwörtlich vom Teufel besessen antworteten wir synchron: „Mein Körper ist schwer wie Blei, mir schmerzt alles und ich habe mehrmals mein Bewusstsein verloren aber&#8230; ich fühl mich so perfekt.“, das der Junge wirklich mein &#8216;anderes Ich&#8217; war, wurde mir teils durch unsere absolut synchrone Redensweise und sogar die Art wie wir fühlen klar.<br />
Thisseas und Erén grinsten erst, aber dann setzten sie sich wieder in Bewegung.</p>
<p>Wäre ich ein Mensch, der an der Aussage eines Menschen zweifelt, dass dieser der Teufel ist nachdem er mich in einen anderen Körper verfrachtet, so hätte ich es ihm spätestens jetzt geglaubt.<br />
Berauschendes Gefühl</p>
<p>Als ich aufgewacht war, lag nur noch Thisseas neben mir. Von Erén und von&#8230; naja jedenfalls meinen Mädchenkörper (!) war weit und breit nichts zu sehen.<br />
Thisseas saß auf den Bett und las in einen Buch, bemerkte nicht das ich ihn die ganze Zeit schon beobachtete.<br />
Als er zur nächsten Seite des Buches griff bemerkte er mich, und ich sah etwas das ich nie gedachtes, er lächelte mich an: „Na auch schon wach? Frühstück hast du verpasst.“, er beugte sich zu mir und strich meine Haare auf die Seite.<br />
„Wieso tust du das?“, hauchte ich es grummelnd, er sah kurz verletzt aus dann lächelte er wieder: „Das wirst du von selber schon bemerken.“<br />
Würden meine Fragen wohl immer so beantwortet werden? Und ob ich mir einen Vorteil daraus nützen kann, das sich hier die Personen aus den verschiedenen Realitäten treffen können?<br />
„Ich hab garkeinen Hunger, obwohl ich seit 2 Tagen nichts gegessen habe&#8230;“, es war die Antwort zu seinen Kommentar mit den Frühstück. Er nickte nur und sah auf die Seiten des Buches: „Das liegt daran das dieser Körper eine fehlbildung im Blut hat, dadurch hat der Körper kein Hungergefühl. Cecil musste deswegen in ein Ernährungscamp weil sie erst dachten er ist einfach nur Magersüchtig.“, ich drehte mich zu Thisseas und zog die Decke höher, während ich über das was er sagte nachdachte: „Aber ich dachte, er und ich, sind dasselbe.“<br />
Mir schmerzte noch alles.</p>
<p>Thisseas hatte mich auf seine Arme gehoben und mich in die Badewanne verfrachtet, sein Gesichtsausdruck war ganz anders jetzt, als beim Sex.<br />
Mit einen sehr weichen Schwamm wusch er mich ab, widersprechen hatte nichts genützt er hatte darauf bestanden, und obwohl ich damit gerechnet hatte das er wieder Sex will, hat er mich einfach nur gewaschen und nichts getan was machte das ich mich unwohl fühlte: „Warum gibt es hier eigentlich keinen weiblichen Mickey, oder einen weiblichen Andrej Noah.“<br />
Er warf mir einen frischen Schwamm zu und lächelte: „Unten darfst du selber, ausser du willst natürlich dass ich ♥“, wild schüttelte ich den Kopf und nahm den schwamm als er antwortete: „Ach ich fand es lustiger Michael als jungen zu lassen, auch wenn er dadurch starb hier als er kleiner war.“, er kratzte sich nachdenklich am Hinterkopf und ich musterte dabei mein männliches Spiegelblild: „Was? Der Michael hier starb&#8230;“<br />
Etwas lag in der Luft, die Stimmung war auf einmal düster: „Hier in dieser Welt sind Cecil und Michael nie freunde geworden, und dementsprechend wurde er nie gerettet bei der Entführung. Nicht so, wie du. Du hast damals Michael und dich selber vom Tod bewahrt.“<br />
Meine Augen wurden groß, ich versteckte mein Gesicht hinter meinen nassen Händen, versuchte die Erinnerung zu verdrängen: „Ich hab 2 Menschen umgebracht! Ich! Erschossen! Und das mit 6 Jahren!!“, meine Stimme war nicht besonders laut, aber gereizt, verletzt und vor allem zitternd.<br />
Thisseas strich mir meine nassen Haare zurück: „Alles was du getan hast, war das leben von dir und ihn zu beschützen. Und ich weiss, dass du dies niemanden erzählst, weil du immer wieder die gleiche Antwort bekommst. Aber es war richtig was du getan hast. Das kann ich dir sagen.“<br />
Das Mickey das Kind eines Politikers ist hab ich erst damals erfahren, ein Kleinkind eines Politikers würde viel Geld einbringen, und so wurde auch ich – die mit Mickey jede Sekunde zusammen war zum spielen – mitentführt.<br />
Es war ein grausamer schneller Akt, aber im Gegensatz zu Mickey hatte ich dieses Erlebniss besser verdaut. Ich erinnere mich noch an das kalte Metall der Dienstwaffe meines Dads, was für ein berauschendes Gefühl es war, diese beiden Männer umkippen zu sehen durch eine kleine Bewegung, das warme Blut das mir und Mickey ins Gesicht landete.<br />
So sollte sich kein 6-Jähriges Mädchen fühlen, und niemals sollte ein 7-Jähriger in das Blut deren Opfer getaucht sein.<br />
Als ich wieder zurückfand mit meinen Gedanken war ich aus der Badewanne draussen, eingewickelt in einer Decke auf dem Bett, draussen war es dunkel und nur das Geräusch von Thisseas und Erén draussen erklang im Echo des sonst menschenleeren Hauses.</p>
<p>„Willst du sie nicht wieder in ihren Körper lassen, bevor sie das nächste Trauma bekommt?“, meinte Erén und dann hörte ich nur noch ein flüstern von beiden – synchron:<br />
„Walther wird morgen kommen.“</p>
<p>Nach den Vorfall im Badezimmer von Thisseas bin ich wieder nach Hause gegangen, ich hatte alles vergessen was nach dem Vorfall passiert war, leider auch das Gespräch zwischen den beiden.<br />
Auf Thisseas Tipp hingegen, das mein Körper sich nicht melden kann, begann ich 3 mal am Tag brav zu essen.<br />
Mein Vater lobte mich, er war derselbe Mensch, es schien mir das sich nichts verändert hatte teilweise, wir jonglierten zum Frühstück mit Matheaufgaben um uns, er war dann 2 Wochen wieder im Dienst.<br />
Aber&#8230; ich vermisste Odin&#8230;</p>
<p>Ich sah zu meinen Kalender, da war der Tag an dem Neumond war Rot eingekreist:<br />
„Bei Zooé übernachten“, stand da.<br />
Zooé, er war die männliche Version von Zoé&#8230; aber&#8230; wenn ich das nicht wüsste, würde ich das nie denken. Genauso das Elijah und Lisa dasselbe, oder gar Tatsuko und Tatsuhiro&#8230;<br />
Für mich, waren das eigenständige Personen mit eigenen Gefühlen, es waren die Unterschiede die mir auffallen, und im gegensatz zu Mickey, dem nur die gemeinsamkeiten auffallen.<br />
Schwarz und weiss denken! Wie immer!<br />
„DU SCHWACHKOPF!“, schrie ich laut im leeren Haus als es auf einmal klingelte: „Einen Momee~ent“, rief ich, zog mich fertig an und ging zur Tür.<br />
Ein älterer Herr stand vor mir, er lächelte ein &#8211; wie Opa es sagen würde &#8211; &#8216;Seelenloses Lächeln&#8217;.<br />
„Cecil, da bist du ja, ich hab mir sorgen gemacht weil du nicht mehr gekommen bist.“, er streichelte mir über die Wange und ich ging erschrocken einen Schritt zurück.<br />
Wer war das?<br />
Der Blick des Mannes war erschreckend, die Reaktion als ich abgewehrt hatte lies seine Gesichtszüge dünkler werden, dieser Blick lies meine Füße wie gelähmt wirken, mein Körper reagierte nicht mehr, eine Urangst lies mich erschaudern.<br />
Wieder strich mir der fremde Mann über die Wange, da es unmöglich schien zu reagieren und ich ihn dadurch gewähren lies, wurde sein Blick wieder zu diesen mit dem er mich begrüßte.<br />
„Also kommst du mit zu deiner Therapiestunde? Wir müssen dich doch wiegen.“, antworten war wohl überbewertet, denn er packte mich unsanft an Arm und zog mich in seinen Wagen, einen grünen kleinen Mini, nichts besonderes oder auffallendes.<br />
Mein Herz war immer noch von dieser furchtbaren Angst getränkt, eine Gänsehaut kam zeitgleich mit dem Schlottern.</p>
<p>Und da waren wir dann. In einen großen Büro, umgeben von Möbeln aus Holz, dekorationen eines Zirkus, noch nie hatte ich solche Angst vor bunten Farben. Es war, als hätte sich mein Körper alles gemerkt, und wusste was nun kommen würde.<br />
„Komm schon, Onkel Walther hat nicht ewig Zeit.“, er begann mein weisses Hemd aufzuknöpfen und meine Augen weiteten sich.<br />
Walther&#8230; Walther&#8230; Walther&#8230; da war doch etwas&#8230; unsanft riss er dazu meine Jeans bis zu meinen Fussknöchel: „Hey! Moment mal!“, endlich konnte ich reagieren.<br />
Seine große Männerhand glitt über meine Oberschenkel: „Heute ist keine Kamera dabei, nur wir beide.“ KAMERA? KAMERA?? KAMERA?!<br />
Mein Atem ging schneller vor Angst, beide Hände wurden auf den großen Eichenholz Schreibtisch gepresst, Walthers Hände strichen über meine Brust.<br />
Angst&#8230; Angst&#8230; Angst&#8230; ich musste mich selbst zum Atmen zwingen, noch nie fühlte sich Hände eines Menschens so kalt an wie jetzt.<br />
Tränen kamen hoch, es schien als würde man seine eigene Angst aus Kindertagen gegenüber stehen. Eine Hand öffnete seine Jeans, mit der anderen strich er meinen Hals hoch: „Öffne deinen Mund, Cecil.“, mein Herz raste, es raste so sehr, nur das Echo seiner Worte hallte in meinen Kopf als er 2 Finger von sich in meinen Mund befeuchtete.<br />
Sowas hatte ich noch nie erlebt, so eine tiefgelegte, abgrund reine Furcht gegenüber eines Menschens.<br />
Auf einmal kam mir in den Sinn, das eine Assistentin draussen war vor seinen Büro, ich biss auf seine beide Finger und schrie so laut das meine Kehle schmerzte nach Hilfe: „DU BASTARD!“, rief er stolperte etwas zur Seite und riss seinen Brieföffner aus dessen Halterung.<br />
Eine Menge Blut tropfte auf den Teppich, mein Körper betäubt von der Angst nahm nicht wahr wie er auf mich sprang und immer wieder in mich einschlug.</p>
<p>Ich saß im Krankenhaus. Mein linkes Auge wurde verletzt, stark genug um es erblinden zu lassen, zu schwach um mich zu töten. Das Gaze drückte unangenehm darauf, aber die Schmerzmittel die ich bekam betäubten nicht nur meinen Körper.<br />
Meine letzten Erinnerungen beinhalten nur noch, das die Sekräterin die Polizei gerufen hat, und mein Vater dann kam&#8230; und&#8230; und&#8230;<br />
Im Hals würgte es die ganze Zeit, ich hatte immernoch das Gefühl seine kalten Händen an meinen Körper zu spüren. „Cecil?“, ertönte eine Stimme, ich drehte mich zu der Richtung. Zooé stand da schwer atmend – anscheinend ist er gerannt. Sein Gesichtsausdruck war jenseits jeglicher Vorstellung. Zooé sah so menschlich aus, seine Haut war blass, seine Augen glänzten vor Zorn und obwohl er kein Stirnrunzeln hatte, waren es die subtilen andeutungen in diesem Pokerface die mich stocken liesen: „DU SCHWACHKOPF!!“, rief er laut genug für ein Echo im Gang. Er zog mich fest in seine Arme, lies mir keine Chance mich zu wehren, flüsterte immer wieder beruhigende Worte in mein Ohr, immer und immer wieder, bis ich meiner seiner Umarmung ergab.</p>
<p>Zooé hatte mit den Ärzten geredet und dafür gesorgt das ich nach Hause durfte, doch statt zu mir fuhr er zu sich selber: „Du wirst die nächsten Tage bei mir wohnen.“<br />
Seine Stimme war so sanft&#8230; zu mir als Ceres wäre er das wohl nie. Ich war nur eine Sexfreundin, ein Mittel zum Zweck&#8230; oder&#8230; einfach nur ein Cecil Ersatz.<br />
Aber ich konnte mir nicht helfen, ich war so glücklich in diesem Moment.</p>
<p>In dem Hotel, oberstes Stockwerk, Glassfassaden wohin das Auge reicht, Luxus Loft, 1:1 mit Zoés Wohnung. Selbst die 3 Meter lange Netzpython war hier.<br />
„Zooé?“, begann ich das erste Gespräch mit ihn seit den damaligen Weihnachtsfest, er drehte sich zu mir: „Was gibt es, Cecil?“<br />
Erst mein Zehen anstarrnd dann wieder zu ihn: „Ich&#8230; Ich&#8230; L&#8230;&#8230;..“, seine Augen wurden groß, nein, das kann ich ihn nicht antun, ich war in Cecils Körper, nicht mehr, nicht weniger.<br />
„Ich lege mich dann mal auf die Couch, ok?“, er nickte und begann sich auszuziehen, NACKT, wie es Zoé immer tat, die Netzpython kroch auf seine Schultern, wohl kaum ein Gegenstand oder ein Lebewesen bekam soviel Liebe von ihm wie diese riesengroße Schlange.</p>
<p>Es war dunkel, und heute war Neumond, also passte es doch. Anscheinend hatte Cecil sowieso vor heute bei Zooé zu sein.<br />
Zooé saß neben mir auf der Couch, er sagte kein Wort und starrte in das Leere, alle Lichter waren aus und der Fernsehr lies er nicht einschalten. Er hatte sogar den Strom abgeschalten.<br />
Ich seufzte schließlich und suchte eine Kerze: „So“, eröffnete ich als ich die Kerze angezündet habe: „Schon ist es etwas heller hier oder?“<br />
Mir stockte der Atem, Zooé lächelte! Meine Wangen wurden rot, mir wurde ganz heiß und ich drehte mich schnell mit den Rücken zu ihn.<br />
Mir wurde bewusst, das ich Zooé garnicht mochte, aber auch garnichts über ihn wusste. Ich lies mich von seinen Worten hinreissen ihn zu hassen, und hatte al die Taten ignoriert die er getan hat.<br />
Zooé hat zwar viel geredet, und viel schlechtes dazu noch. Aber die Liste von schlechten Taten war kaum vorhanden.<br />
Ein Flüstern erfüllte den Raum: „Danke.“</p>
<p>Es war aus und vorbei. Das Schmerzmittel konnte zwar meinen Körper betäuben aber die Sedative nicht meine Gedanken.<br />
Auf einmal war es nicht mehr so wichtig was vor einen Tag bei einen Kinderpsychiater geschah, es war garnicht mehr so wichtig das ich auf einen Auge nun blind war&#8230;<br />
Denn mir wurde was schreckliches bewusst.<br />
Verliebt&#8230;hatte ich mich eben in Zooé und sein Lächeln.<br />
Ich will dafür sorgen das er immer so lächelt&#8230;</p>
<p>Cecil ging mir die letzten Tage gekonnt aus dem Weg, doch das machte nichts.<br />
Denn viel mehr erschütterte mich die Tatsache das Ceres crossdresst in der Schule.<br />
Zoé und Lizzi waren begeistert davon und liesen ihm sogar eine Perücke tragen, jeden Tag eine andere Frisur.<br />
„Ceres!“, eröffnete ich die wenige frohe Kunde und packte ihn an den Schultern: „Was ist denn los? Ist das weil ich, weil ich&#8230;“, unsere Beziehung wurde in diesen Jahr immer schlechter, wir gingen am Anfang durch &#8216;Dick und Dünn&#8217;, aber nun distanzierte er sich immer mehr von mir.<br />
Er war doch mein Freund aus Kindheitstagen, und ich würde ihn immer lieb haben egal was für eine sexualität oder schräge Hobbies hat, dennoch!<br />
„Michael? Was ist denn?“, er sah mich fragend an, wieso schmerzte mein Herz so? Weil er mich nicht mehr Mickey nannte? Ich hasste diesen Spitznamen, nur er durfte ihn aber sagen, und wieso&#8230; wieso&#8230; mir tut alles weh, in meiner Brust dreht es sich mehrmals.<br />
War es weil Ceres nun mit Zooé zusammen war? Nein, die beiden hatten sich getrennt&#8230; oder?<br />
Was war es dann? Hasste er mich?<br />
Ich drückte ihn zornig an die Mauer, alle Schüler waren schon wieder zurück in ihre Klassen, nur ich und er&#8230; draussen am Pausenhof.<br />
„D&#8230;Du tust mir weh.“, waren die letzten Worte bevor alles Schwarz wurde.</p>
<p>Als ich wieder zu mir kam war mir ganz anders, etwas übel,ich hörte wen schluchzen.<br />
„Was? Mir tut alles weh&#8230;“, fasste an meine Stirn und bemerkte das ich nackt war. Ich lag auf dem Bett von Ceres seinem Vater, neben mir lag Ceres selbst.<br />
„Ceres?“, er weinte, er weinte so schlimm. Das letztemal als ich Ceres so weinen sah war vor vielen vielen Jahren. Ich strich ihm über die Haare und bemerkte er war ebenfalls nackt.<br />
„Oh&#8230;mein&#8230;“, ich riss die Decke weg und starrte auf den Anblick der sich mir bot.<br />
Die Tatsache das Ceres ein Mädchen war, streifte mich nicht einmal, zu der großen Tatsache was ich getan hatte&#8230;<br />
„Ceres&#8230; Ceres!“, ich drückte ihren geschundenen Körper an mich, vergrub meinen Kopf an ihren Hals, das Bettlacken war voller Blut und ihre Beine zitternden.<br />
„Es tut mir so leid&#8230; es tut mir so leid&#8230; es tut mir so dermaßen leid&#8230; war es ER schon wieder, ja?“, rethorische Fragen. Natürlich war es ER, ich erinnerte mich an nichts mehr, garnichts mehr, und Ceres fing nur an schlimmer zu weinen.<br />
Vorsichtig zurück auf die Matraze legend flüsterte ich ein: „Warte hier!“, bevor ich ins Bad gang.<br />
Einen Kübel voll warmen Wasser, einen weichen Lappen und erste Hilfe Koffer saß ich mich am Rand des Bettes, wusch vorsichtig das getrocknete Blut von ihren Beinen.<br />
Ceres war ein Mädchen, also war Cecil ein Junge. Und&#8230; ich ein verdammter Idiot.<br />
„Michael, ich&#8230; muss dir was beichten&#8230;“, schluchzte sie als ich den Lappen weglegte und die Wundheilsalbe nahm: „Ja?“, hauchte ich vorsichtig und trug die Salbe auf.<br />
Sie ringte mit den Worten und ich war gerade fertig als sie anfing: „Die Sache ist die&#8230; ich&#8230; bin Cecil.“, ich nickte, hob sie vorsichtig auf die Armen und trug sie in ihr eigenes Bett: „Ich verstehe.“, antwortete ich nur und strich ihr die Haare aus den Gesicht: „Wirklich?“, sie sah erschrocken mich an und ich nickte nur.<br />
„Ja&#8230; ehrlich gesagt&#8230; gibt es da etwas das ich verheimlicht habe&#8230;“, ich deckte sie zu und stand auf: „Aber erstmal mach ich das Bett sauber&#8230;“</p>
<p>Alle Spuren vernichtet, die Waschmaschine die ihr Echo warf und Ceres ihr Blick lag ich neben ihr, ich hab ihr erzählt von diesen einem Tag als Thisseas und Erén sich über mich lustig machten.<br />
„Ich habe dann&#8230; Erén dazu übereden konnten mir alles zu erzählen, aber da war es schon Neujahr vorbei. Nur irgendwie, kann ich es erst jetzt glauben.“, unsicher lachte ich, wusste selber nicht ob es passend war zu lachen nachdem ich&#8230;<br />
Meine Hand wurde gepackt plötzlich: „Ich verzeihe dir Michael, aber bitte erzähl mir wer &#8216;Umbra&#8217; ist&#8230;“, ich schluckte.</p>
<p>Es gibt wenig Dinge über die ich niemals reden will, von einer Liste mit 10 Punkten, wären 7 Punkte verschiedene Formulierungen über &#8216;Umbra&#8217; zu reden.<br />
„Gut, ich erzähle dir alles, von Anfang an.“, Ceres – oder besser gesagt Cecil – lag ihren Kopf auf meine Brust und wartete gespannt.<br />
Schatten 18 Februar 2013</p>
<p>Michael strich mir durch die Haare, er erzählte mir davon, wie er mit 7 fast entführt wurde. Wie Ceres ihm das Leben rettete und beide Täter erschoss, und er mit diesen Erlebniss schizophren wurde.<br />
Er kam zwar in den nächsten Tag sofort für 6 Monate in eine Kinderpsychiatrie, doch konnte er sein &#8216;2. Ich&#8217; verstecken. Nur Ceres wusste von &#8216;Umbra&#8217;, so der Name seines anderen Ichs. Er sprach davon das Umbra ihn nur übernahm wenn er eifersüchtig oder wenn er oder andere in Lebensgefahr steckten.<br />
In diesen Modus passieren Dinge an die er sich nicht erinnern kann.<br />
Es ist als würde er tief und fest schlafen&#8230;<br />
Michael sprach davon wie Umbra ab und an mit ihn redete, besonders wenn er wieder Streit mit seinen Eltern hatte. Ich lag dabei die ganze Zeit mit meinen Kopf auf seiner Brust, lauschte seinen Herzschlag der vor Angst schneller ging.<br />
„Krank, nicht?“, hauchte er, sein Atem ging auf einmal sehr langsam, als würde er nun darauf warten das ich ihn schlage, anschreie oder einfach nur ihn zustimme.<br />
Ich hob meinen Kopf und nickte: „Du bist in Ceres verliebt.“, hauchte ich nur, er sah mich erschrocken an, riss sich sogar hoch und betrachtete mich wie ein abstraktes Kunstwerk: „Wie kommst du darauf?“, flüsterte Michael entgeistert.<br />
Ich schürzte die Lippen und saß mich ebenfalls hoch, dann beugte ich mich etwas über ihn: „&#8217;Umbra&#8217; sagte immer, und immer wieder, das nur er in der Lage sei &#8216;mich&#8217; (Ceres) zu lieben, und das &#8216;ich&#8217; (Ceres) deswegen auch nur in der Lage bin ihn zu lieben. Das niemand mich (Ceres) so lieben und akzeptieren kann wie er. Immer und immer wieder während er mich&#8230;“</p>
<p>Seit ich das gesagt habe war Michael sehr still, er starrte ins Nichts und verharrte in dem Bett. Ich lag neben ihn, bereute es das ich ihm die Wahrheit gesagt hatte und betrachtete seine Hände die zitterten: „Was meintest du davor mit &#8216;Ich wusste es schon&#8217;.“<br />
Michael entspannte sich, dankbar sichtlich vom Thema nun abgelenkt zu werden und zog mich in seine Arme: „Also das, dauert jetzt wirklich etwas länger.“, flüsterte er.<br />
Dieser zarte duft von Apfel, der Michael immer bei sich trug, überdeckt von der Heizofenluft des Zimmers lies meine Augen schließen und nur seine Worte hören:<br />
„Also ganz am Anfang, ging in eurer Realität alles synchron ab, brach sich ein Schüler bei euch den Fuß, dauerte es in meiner Realität exakt zwei Tage, dann geschah denselben Schüler dasselbe. Ich nutzte am Anfang diese &#8216;Gabe&#8217; um anderen zu helfen. Aber&#8230; auf einmal wurdet ihr immer selbstständiger. Und auf einmal hattet ihr absolut nichts mehr gemeinsam mit meiner Realität, meinen Freunden. Schließlich waren es die Unterschiede die mir nur noch auffielen, nicht die gemeinsamkeiten. Dies wurde mir bewusst nachdem Erén meinte: &#8216;Schwarz und Weiss sind beides Farben, aber du kannst Farben nicht mit Welten vergleichen&#8217;. Ausserdem waren nur die Schüler der Schule Geschlechtsvertauscht, Eltern und alles ausserhalb des Schulgeländes war ganz normal wie immer&#8230;“, die Schmerzen die mir vor nicht weniger als 2 Stunden noch &#8216;Umbra&#8217; angetan hatte schienen zu verblassen.<br />
„Synchron&#8230; heisst das&#8230; wir sind nur &#8216;Schatten&#8217; deiner Freunde?“, ich wurde blass und verschluckte mich richtig an meiner eigenen Spucke so das ich wild zu husten anfing.</p>
<p>Wir sind&#8230; nichts weiter als Abziehbilder gewesen von einer anderen Welt&#8230;<br />
Mit diesen Gedanken wurde ich geplagt die ganze Woche.<br />
Bis ich schließlich Erén bat ihn zu besuchen dürfen&#8230;</p>
<h6>Die Wahrheit 25. Februar</h6>
<p>Seit ich die Neumondnacht mit Zooé verbracht hatte, war ich fest entschlossen ihn immer zu lächeln bringen.<br />
Es stand ihn so gut dieses zarte Lächeln, und seine Augenbrauen die nicht in Falten lagen.<br />
Aber es war garnicht so einfach ihn zum lächeln bringen.<br />
Ich glaube, ich müsste für immer Cecil sein, dann könnte ich an seiner Stelle mit ihn zusammen sein&#8230;</p>
<p>Sport war gerade vorbei und Zooé musterte mich die ganze Zeit unter der Dusche. Er hatte zwar ein lächeln oben, aber wie man oft las war es wohl das leibhaftige: &#8216;You gonna get raped&#8217; Face.<br />
Zooé hatte es perfektioniert.<br />
Als auch Elijah schließlich aus der Dusche ging und wir somit alleine, er zog mich in seine Arme: „Ich wollte ja warten, bis du es von selber erzählst. Aber was genau ist passiert? Was hat Walther gemacht das du&#8230;“, er verstummte abrupt als er merkte wie mein Körper darauf reagierte das wir beide &#8216;klatschnass&#8217; waren und einander gepresst: „Hey&#8230;“, sein Gesicht hatte wieder dieses Entspannte, er drehte sanft meinen Kopf zur Seite und ich spürte seine Zunge am Rand meines Ohres hoch und runter lecken. „Du bist so niedlich&#8230; Cecil ♥“, der einzige Gedanke der mir kam war: Ich will für immer Cecil sein.</p>
<p>Zooé hatte das erstemal mit mir als Junge sex, ich wusste nicht wie es aussah davor, aber ich denke auch er hatte das erstemal Sex mit Cecil.<br />
Er wusch alle Spuren mich mit einen weichen warmen Lappen ab, während ich kraftlos auf den Fließen der Schuldusche saß.</p>
<p>Am Abend saß ich lange vor den Spiegel, bevor ich mir die neue Haarfarbe auftrug.<br />
Warum so plötzlich?<br />
Ich wusste es nicht, ich wusste nur das ich &#8216;Ceres&#8217; vergessen will. Aber solange ich fast 1:1 aussehe wie &#8216;Ceres&#8217; konnte ich das nicht.<br />
Imagewechsel musste her&#8230;<br />
Erst als ich alles ausgespült hatte und meine Nachtschwarzen – inzwischen getrockneteten &#8211; Haaren betrachtete, wagte ich den Schritt den ich die letzten Wochen nicht gewagt hatte:<br />
Ich zog das die Gaze das mein verletztes Auge verdeckte langsam aus.</p>
<p>Mir stockte der Atem.<br />
Die Welt schien sich schlagartig auf zu drehen, mein Herzschlag schien jedes Geräusch zu überdecken, Zeit wurde irrelevant.<br />
„Glas.“, hauchte ich mit einen entsetzen mit dem ich das Spiegelbild meines verletzten Auges betrachtete.<br />
Das Auge&#8230; es war aus Glas&#8230; und hatte einen Sprung&#8230; so das die Iris Blau wirkte.</p>
<p>„Ja Ceres, Glas.“, ertönte Thisseas Stimme neben mir, woher er kam war mir egal, er hatte sich schon angewöhnt aus den Nichts aufzutauchen und mir meinen letzten Nerv zu rauben:<br />
„Wieso&#8230; ist meine Auge&#8230; aus Glas?“, nach mehrmaligen stottern erst brachte ich diesen Satz zustande, Thisseas musterte meine schwarzen Haare – die für ihn interessanter erschienen als die Tatsache das ich die Luft angehalten habe vor Schock über diese Tatsache.<br />
Thisseas klopfte mir auf die Schulter, öffnete meine Badetüre und drückte mich raus, dabei spürte ich kurz einen kalten Wind der meine Haare durcheinander wirbelte, und als die Sicht endlich klarer wurde befand ich mich in Thisseas/Erén seinen Haus.<br />
„Eine ähnliche Frage hat auch eben Cecil gestellt, hock dich ins Wohnzimmer. ♥“,<br />
Teufel! Bastard! DÄMON! Er hatte sichtlich Spaß und auch Erén schien amüsiert zu sein von meinen blassen Gesicht.<br />
Auf der Couch saß Cecil in meinen Körper, er nickte mir kurz zu und sah dann wieder sehr besorgt aus.<br />
Als Thisseas sich endlich auf den 2. Sessel es sich bequem machte wiederholte Cecil anscheinend seine Frage: „Sind wir, Zooé, Elijah und die anderen, nichts weiter als &#8216;Schatten&#8217;?“<br />
Erén der sich eine Zigarre anzünd betrachtete uns beiden: „Falsch. All diese Menschen, in dieser Welt, nichts weiteres sind als Puppen.“, und beide lächelten teuflisch&#8230;</p>
<h6>Was zwei Tage davor geschah</h6>
<p>Zooé sah mich lange und traurig an: „Du&#8230; bist verliebt?“, wiederholte ich seine Worte, doch sie bewirkten nur das ich die Klinge in meinen Herzen selber drehte.<br />
Er nickte und strich sich nervös – ja Zooé schien nervös – über seinen Nacken: „Ja, es ist ein Mädchen&#8230;“, er nickte kurz als würde er sich selber bestätigen wollen.<br />
„Wer&#8230; ist die glückliche denn?“, ich setzte mein schönstes aber um so fälscheres Lächeln auf, er sah mich kurz erschrocken an dann legte er seine Hand die im Nacken war in den Schoß: „Ihr Name ist Ceres.“, meine Augen weiteten sich und weiteten sich, es kam nichts mehr, als hätte ich nichts zu sagen und er fuhr fort: „Sie hat eine große Klappe, ist endlos frech, aber gleichzeitig wohl der größte Angsthase den ich je gesehen habe. Ausserdem ist sie fett, flach wie ein Brett und verdammt eingebildetet.“<br />
Ich begann meine Finger wütend zu knacksen: „Red ruhig weiter&#8230;“, während vor Zorn schon ein paar Adern raustanden, ich und FETT?<br />
Ich bin nicht Fett!! Ich bin nur&#8230; nur&#8230; Ok ich bin Fett&#8230;</p>
<p>Zooé verschränkte seine Finger auf den Schoß und betrachtete diese: „Sie ist das komplette Gegenteil von dir Cecil. Egal wie sehr ich mich angestrengt hatte, ich hab immer nur die Unterschiede von euch beiden gesehen, nicht die Gemeinsamkeiten.“<br />
Gegenteil&#8230;? Unterschiede? Er sieht mich garnicht als Cecil Ersatz?<br />
Unsere Blicke trafen sich und ich musste instinktiv nervös schlucken: „Und nun ist sie weg,  nicht mehr da, einfach fort.“, er lachte kurz und saß sich gemütlicher hin auf die Mauer: „Ich fürchte sie hasst mich, ist ja nicht weiter schlimm. Ich lege es ja darauf an das man mich hasst. Aber&#8230; langsam fängt es an wehzutun.“<br />
Als er sich über sein verlegenes Gesicht strich betrachtete er mich erschrocken: „Cecil?“, Freudentränen kullerten runter und ich erstickte an meinen eigenen Speichel so das ich wild zu husten begann: „Schon ok, schon ok, erzähl ruhig weiter.“, ich wedelte wild mit den Händen vor ihm und er begann zu lachen.<br />
Es war so schön dieses Lachen&#8230;<br />
„Sie ist wohl die letzte Person, wo irgendetwas besonderes ist. Wie viele Kinder spielt sie die Starke obwohl sie eigentlich weinen will. Sie überspielt ihre Schwächen mit ihren Stärken und ihr Aussehen ist nichtmal irgendwie anders. Aber&#8230;“, er seufzte lange und fing an zu schweigen.</p>
<p>Aber was? Sag schon! Nach sovielen Beleidigungen muss doch was schönes kommen!<br />
Bitte, bitte, bitte, bitte&#8230; oder spielst du nur gerade mit mir?<br />
Gerade als ich aufgab dass doch noch was kam flüsterte er leise: </p>
<p>„Als ich die kurze Zeit bei ihr war, sahen wir uns gemeinsam einen total kitschigen Film an. Dort fiel der Spruch: &#8216;Dein Vater war ein Dieb, denn er hat dem Himmel die schönsten Sterne geklaut und dir in die Augen gelegt&#8217; und sie saß neben mir, und hatte nicht diese typische Reaktion von &#8216;Awww süß&#8217; oder &#8216;Sowas billiges&#8217; sondern sie sagte toternst: &#8216;Er sagt der Frau gerade das in ihren Augen das Licht von Planeten steckt die vor Abermilliarden von Jahren gestorben sind&#8217;&#8230; im selben Film kam dann eine Stelle in der sie durch Herbstlaub gingen und die Frau es wahnsinnig romantisch fand, und wieder sagte sie: &#8216;Sie findet es romantisch wenn Blätter von den Bäumen fallen weil sie ihr letztes Leben aushauchen und sterben&#8217;.“</p>
<p>Er klopfte neben sich auf der Mauer: „Ihre Sichtweise des Lebens und alles&#8230; ist unglaublich einfach&#8230; Was glaubst du? Hasst sie mich?“<br />
Ich saß mich neben ihn und nahm seine Hand: „Nein. Sicher nicht. Aber ich bin mir ganz sicher, dass du ihr das selber sagen solltest.“<br />
Er legte seinen Arm um mich und zog mich auf seinen Schoß: „Aber das hab ich doch schon bereits, stimmts, Ceres?“, sein Grinsen wurde teuflisch und ich riss erschrocken meine Unterarme vors Gesicht: „Woher&#8230; wie lange?“, er kicherte und seine Hände strichen an meinen Nacken: „Lange genug&#8230; du hast übrigens etwas auf deinem Gesicht.“, ich strich mir übers Gesicht und gerade als meine Hände weg waren begann er mich zu küssen.<br />
„Ich liebe dich, Ceres&#8230;“</p>
<h6>Die Wahrheit Teil 2</h6>
<p>„Ich bin eine Puppe?“, so ruhig, ich fragte es so ruhig als ich Erén musterte: „Verstehe&#8230;“, alle sahen mich fragend an: „Ach wirklich?“, fragte Thisseas und rückte seine Brille zurecht.<br />
„Ich hatte oft das Gefühl, das ich kein Mensch bin. Irgendwas niedrigeres, nun ist es klar.“, meine Augen werden nass.<br />
<em>Ich bin eine Puppe&#8230;</em><br />
„Tja, Thisseas wollte sich mit der anderen Realität einfach nur etwas unterhaltung erschaffen, aber meint ihr Menschen zu erstellen ist einfach? Also wirklich, da ist es einfacher sie aus Puppen zu erstellen. Aber selbst dafür, naja wir haben nur die Schüler der AK Universität dafür ausgesucht. Aber das habt ihr bestimmt schon gemerkt.“, Erén schüttelte den Kopf, Thisseas trank seinen Kaffee genüsslich.<br />
Ceres selbst krallte sich in ihre Hose.<br />
Nachdem er seine Tasse wieder weg gelegt hatte antwortete er: „Klone, ihr seit nichts weiter als Klone von Menschen die wir zufällig ausgewählt haben. Und nichtmal ein Mensch seit ihr. <strong>An euch ist nichts menschliches.</strong>“<br />
Ein Klatschen ertönte, das Gerräusch hallte noch kurz im Wohnzimmer, Ceres ihre Hand wurde etwas rot und zitterte von den Schmerz, Thisseas Wange selbst war das Opfer: „ZOOÉ IST KEINE PUPPE! ER IST MENSCHLICHER WIE SO MANCH ANDERER DEN ICH KENNE!“, tränen kamen hoch bei ihr.<br />
Umbra ist in Ceres verliebt, Tatsuhiro ist in Ceres verliebt und bis vor kurzem dachte ich das Ceres sicher auch in Mike verliebt ist.<br />
Das ist sie aber nicht, sie ist in Zooé verliebt.<br />
<em>„Wieso wir?“</em>, hauchte ich um die Stille zu füllen: „Wieso erzählt ihr UNS das? Ich verstehe es nicht, ich bin damit überfordert, ich frage mich ob Mike auch nur ein bisschen so überfordert ist mit der Situation wie ich jetzt&#8230;“, ich krallte mich in die Haare, selbst den Tränen nahe.<br />
<strong>Je mehr Fragen beantwortet wurden, desto mehr kamen, mein Kopf explodiert, ganz bestimmt.</strong><br />
Erén saß sich neben mich und legte mir dabei einen Arm um: „Mike, er ist total überfordert damit. Um ehrlich zu sein, haben wir an dieser ganzen Geschichte keinen Spaß mehr. Deswegen&#8230;“, ich riss die Augen auf und sprang auf: „IHR DÜRFT UNS NICHT TRENNEN! IHR DÜRFT DAS NICHT!!“<br />
Ceres stellte ich neben mir, wir sahen beide wütend an, Erén nahm nun seine Tasse Kaffee und blickte gelangweilt: „Was machen wir nun Thisseas? Du bist schuld an den Chaos.“<br />
Thisseas strich sich durch die Haare und drückte uns zurück auf die Couch: „Gut, ich erkläre nun alles, alles von anfang an. Dann werdet ihr verstehen was nun passiert.“<br />
Sein Blick hatte etwas mitfühlendes.<br />
„Oh mein Gott! DU BIST IN CERES VER-“, DONG.<br />
Eine Kopfnuss von Erén brachte mich zu schweigen.<br />
<strong>Dann begann Thisseas zu erzählen&#8230;</strong></p>
<p>Das er Ceres und Michael schon von klein auf beobachtet hatte, wie er wusste das Ceres für den Mord an die Kidnapper zu ihn landen würde.<br />
Ihre Seele würde in der Hölle schmoren. Wie er sah das Odin und Lisa auftauchten, wovon Odin sein Neffe ist, wie er zornig wurde das Odin Mike wiederbelebte nach den Sturz von der Klippe, auch hier hätte die Seele zu ihn sollen.<br />
Also hatte er keine Lust mehr zu warten, wollte seinen Spaß so schnell wie möglich haben.<br />
Dann sprach er davon das die Insel auf der AK ist, keine gewöhnliche Insel ist.<br />
Dies ging zu tief in die Materie, auf jedenfall wurde uns erklärt das keiner der Professoren, oder gar die Schüler normale Menschen sind. Aber was genau die Universität ist, diese Insel, würden wir wohl nie erfahren.<br />
Er sprach davon wie Mike ein Idiot ist weil er nicht merkt das Ceres ein Mädchen ist, das er so auf die Idee kam alles Geschlechtsvertauscht zu machen.<br />
Das er ihm die Fähigkeit dann gab zwischen der wirklichen Welt, und diese kleine selbsterfundene von ihn zu wechseln. Dabei war es nicht zufällig wie Mike es mir erklärt hatte.<br />
Er meinte das es rein zufällig ist, wann er zwischen diese Welten wechseln kann.<br />
<strong>Nein.</strong><br />
Dass er wechselte immer dann zwischen den Welten wenn er mit seinen Leben oder seine jetzige Situation zu überfordert war.<br />
Immer dann, wechselte er zu der jeweiligen Welt.<br />
Er sprach davon wie sie mitbekamen das Mike unbedingt wollte das wer mit ihn mitfühlen kann, und sie dann Zooé die Fähigkeit gaben die Realitäten mitzuwechseln.<br />
Nur das dieser das System schnell durchschaut hatte und so mit dieser Kraft umgehen konnte.<br />
Es dauerte lange, wirklich lange.<br />
Das Menschen zu klonen selbst, total einfach ist, aber sie Geschlechtsvertauscht zu machen schon eine schwierigere Angelegenheit war, also hatte er einfach unser Umfeld kopiert, geklont, uns selbst aber aus Puppen erstellt.<br />
Drahtpuppen um genau zu sein.<br />
<em>Einfache Drahtgestelle</em><br />
Und wenn wir uns irgendwie schwerer verletzen werden, so das ein Organ oder Körperteil zurück zu seinen Ursprung verwandeln würde.<br />
Deswegen war nun das linke Auge meines männlichen Körpers aus Glas.<br />
Ein funktionstüchtiges Glasauge.<br />
Zum Schluss sprach er:</p>
<p>„Habt ihr euch nie gewundert das Elijahs Haare sein rechtes Auge verdecken? <em>Er wusste es vor euch, vor allen anderen was ihr alles seit.</em>“</p>
<p>Den Kopf schüttelnd raufte ich mir die Haare.<br />
Die Geschichte ergab nun einen Sinn, naja etwas mehr wie vorher. Aber einen Sinn.<br />
„Das heisst, ihr werdet Cecils Welt aufgeben oder? Löschen?“, flüsterte Ceres leise: „Es ist mir egal ob diese Menschen nur Drahtgestelle sind, es ist mir egal ob Zooé nichts weiter ist als ein Produkt das auf den grausamen Scherz von euch beiden entstanden ist. Ich liebe ihn, ich liebe diese Menschen in Cecils Welt.<br />
Sie sind keine Klone, klar wir haben gemeinsamkeiten äusserlich und Namenstechnisch, vielleicht auch hier und da ein Hobby.<br />
Aber sie sind eigenständige Wesen, die denken und fühlen können. Und wenn nicht sogar besser sind als ein Mensch der aus den Leib einer Frau kam.“<br />
Berührt von diesen Satz kullerten Tränen meinen Wagen runter.<br />
Hauchend zu mir selber gab ich ein: „Ich bin ein eigenständiges Wesen?“, von mir, drückte Ceres ihre Hand und sie drückte diese zurück: „Deswegen will ich nicht, das sie verschwinden, ich will das nicht.“, wiederholte sie, dann stand sie auf und zog mich bei der Hand:<strong> „Cecil und ich gehen jetzt, und ihr beide werdet uns in Ruhe lassen.“</strong><br />
Hand in Hand gingen wir zum Ausgang und Erén lachte kurz: „Verstanden, wir mischen uns nicht mehr ein. Wenn ihr es wirklich auslöffeln wollt was wir getan haben&#8230;“<br />
Mein weibliches Ich war so stark, und noch mehr staunte ich als diese sich an mich drückte: „Ich werde jeden Bissen dieser Suppe die ihr eingebrockt habt genießen.“, dann öffnete sie die Türe und wir gingen gleichzeitig raus.<br />
Und in dem Moment&#8230;<br />
war ich wieder in meinen eigenen Körper und in meiner Realität, Ceres neben mir war verschwunden und anscheinend in ihrer Welt.<br />
<em>Doch das Ende hatte gerade erst begonnen von dieser Geschichte.</em></p>
<h6>Lachend und mit blauen Auge (am nächsten Tag)</h6>
<p>Direkt nach den Ereigniss bei Thisseas und Erén, ging ich in der Schuluniform wie sie Cecil mir angezogen hatte zur Schule.<br />
In dieser kurzen Zeit wo ich weg war, <strong>hatte ich einiges gelernt,</strong> und ausserdem hatten Cecil und ich uns schon davor bei den beiden getroffen wo mir Cecil um Rat bittete da Odin seit er seine Liebe zu Lisa gekündigt hatte er immer spät Nachts nach Hause kam und schon am frühen Morgen wieder verschwand.<br />
Odin verkroch sich in körperlicher Arbeit. ER, der niemals auch nur einen Finger rührte, selbst zu den Schulfeiern sitzt er nur am Dach und beobachtete uns Schüler arbeiten während er die Luftlöcher zählte die er sonst so am starren war.<br />
Kurze knappen Antworten in den ersten zwei Tagen, dann schien er der alte zu sein. Nur Lisa meidete, meidete Gespräche die irgendwie mit ihr zutun hatten, oder mit der Liebe.<br />
<em>Und deswegen hatte ich einen Entschluss entfasst.</em></p>
<p>Lisa&#8230; ich hab Lisa lieb&#8230; <strong>sie ist wie eine große Schwester für mich</strong> aber&#8230; sie selber schien es doch auch zu beschäftigen und leiden wegen Odin.</p>
<p>Ich riss schließlich die Klassentüre auf, schwer atmend starrte ich Lisa an die erst aus den Fenster, dann mich ansah.<br />
„LISA!!“, ich war zornig auf einmal, so zornig, ich wusste nicht was tun, wusste nicht was los ist und ehe ich mich versah standen alle Klassenkameraden erschrocken auf.<br />
„Wenn du willst.“, antwortete sie fast schon unbeteiligt und stand auf, <em>sie wusste was ich vorhatte.</em><br />
Wer bestimmt wer Recht hat und wer nicht? Wir alle kämpfen aus unserer eigenen Überzeugung&#8230; wir kämpfen und kämpfen.<br />
Ich zog meine Pistole aus ihren Versteck hinter meinen Rücken und warf sie zu Boden, Schulmädchen schrien erschrocken beim Anblick der Waffe und rannten an mir vorbei aus der Klasse.</p>
<p>Ein Schrei ertönte, für jemanden wie mich der schon seit sie zurückdenken kann von ihren Vater trainiert wird war das Ausweichen von Möbeln, drüber springen oder sogar ausweichen einer der einfachsten übungen. Lisa tritt einen Schultisch vor mir, mit einen gekonnten Sprung stand ich auf den Tisch sprang auf sie, schlug sie ins Gesicht, wurde selbst getroffen von ihren Knie in meinen Magen. Sie nahm ein Buch auf einen fremden Tisch, warf es nach mir, rechtzeitig gedückt tritt ich ihr ins Schienbein so das sie zu Boden fiel. <strong>„WEGEN DIR IST ODIN&#8230;. WEGEN DIR IST ODIN!!“</strong>, ich schrie immer noch, schwere Atemzüge, ein Schlag, der zweite der Dritte, Niere, Magen das Gesicht, sie packte meinen Kragen warf sich mit einen Schwung zurück so das ich unsanft auf die hinteren Bänke knallte, ein knirschen meiner Knochen war zu hören <em>und für einen kurzen Augenblick wurde es mir übel.</em> </p>
<p>Lisa nahm die Zeit um wieder auf die Beine zu kommen, atmete kurz tief ein und wisch sich ein paar Strähnen aus den Gesicht. Aufgerappelt und wieder ein schneller Schlag in ihr Gesicht lies sie zurücktaumeln. Stolperte über eine Schultasche die am Boden lag, so das ich auf sie springen konnte. Meine Nase blutete, ich hatte das Gefühl mir wurden mein gesammter Skalp mit bloßer Hand weg gerissen so wie Lisa sich in meine Haare krallte doch ich packte ich sie an der Schuluniform und schrie ihr wieder ins Gesicht: „ANGSTHASE! DU VERDAMMTER SCHWÄCHLING! DU HAST NUR ANGST VERLETZT ZU WERDEN!! GIB ODIN ENDLICH EINE KLARE ANTWORT UND HÖR AUF MIT IHN ZU SPIELEN!“, Tränen kamen hervor und ich drückte Lisa wieder zu Boden die mir unfreiwillig in die Augen sah. </p>
<p>Meine Faust wieder am schwingen, erneut auf sie zusteuernd packte Mickey, der hergerannt war, meinen Unterarm und zog mich weg: „Ceres! Beruhig dich!!!“, ich zappelte und schrie, war so zornig, nicht auf Lisa, nicht auf Odin, sondern meine Unfähigkeit meine Freunden zu helfen, sie leiden zu sehen und nichts weiteres tun zu können als auszuharren.</p>
<p><em><strong>Immer und immer wieder tatenlos zusehen müssen&#8230;</strong></em></p>
<p>Weg gezogen von Lisa stand selbige auf, ging auf mich zu und wurde von Zoé zurückgehalten.<br />
„DU BIST EIN FEIGLING!! NICHTS WEITER!!“, waren die Worte wirklich für Lisa?<br />
Lisa tritt einmal fest aus und so stoß in meine Knie ein Stuhl: „DU HAST KEINE AHNUNG!! DU STERBLICHE HAST KEINE AHNUNG WAS HIER VOR SICH GEHT!“, Lisa selber mit den Tränen in den Augen, dann tauschten wir uns lange Blicke aus <strong>bevor wir zum nicht verständlichen für alle Beobachtenden anfingen zu lachen.</strong></p>
<p>Es gab etwas wichtiges das ich vor lauter Hass und Euphorie übersehen hatte&#8230;<strong> ich werde aber niemals rausfinden was es war.</strong></p>
<p>Denn Lisa verschwand einige Tage danach.<br />
Odin meinte, sie ist nach Hause&#8230; und er hatte anscheinend mit ihr geredet, und war sehr glücklich und das als Single&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Geschichten vom Juli 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 00:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juli 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;Cecils Alltag (1. Juli)
„Mhh ♥ aber Cecil ~ ich hab gerade viel zu viel Spaß&#8230;“, flüsterte mir Zooé ins Ohr während er mich weiter an die Fließen der Duschwand drückte.
Meine Sportsachen waren durchtränkt mit Wasser und seine großen Hände glitten ohne Probleme darunter: „Zooé! Lass das! Bitte!!“, es war nichts neues das er mich so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>&#8230;Cecils Alltag (1. Juli)</h6>
<p>„Mhh ♥ aber Cecil ~ ich hab gerade viel zu viel Spaß&#8230;“, flüsterte mir Zooé ins Ohr während er mich weiter an die Fließen der Duschwand drückte.<br />
Meine Sportsachen waren durchtränkt mit Wasser und seine großen Hände glitten ohne Probleme darunter: „Zooé! Lass das! Bitte!!“, es war nichts neues das er mich so fies mobbte nach den Sportunterricht, aber irgendwie konnte ich mich nie daran gewöhnen.<br />
Seine langen Finger fanden ihren Weg zu meinen Hintern, bestimmt, aber unerwärtlich zart drängte mir Zooé immer seinen Willen auf und lies mich aufstöhnen: „Nicht! Aufhören!“.<br />
Seine Zunge glitt über meinen Hals, hinunter zu meiner Brust und er legte seine Lippen über mein nasses Shirt – genau an der Stelle an der mein Nippel lag: „Soll ich aufhören? ♥“, aber er gab mir keine Chance zu antworten und begann zu saugen.</p>
<p>Und schon wieder – welch überraschung – lies er mich in Ruhe kurz bevor die Erlösung kam.<br />
So musste ich mir erneut selbst zum Ende verhelfen, meine Sportsachen mitnehmen und Nachhause gehen sie tröcknen zu lassen.<br />
Bei jeden würde man das als sexuelle Belästigung gelten lassen&#8230; aber nicht bei Zooé.<br />
Am Anfang waren es nur kleine Gesten, ich sollte einfach nur verlegen werden, dann war er zufrieden, aber mit der Zeit musste er immer mehr machen, immer weiter gehen.<br />
Aber bis zum Ende? Niemals&#8230;<br />
Zooé mochte mich nicht auf die Weise. Mich auf keinen Fall.</p>
<p>Ich strich mir meine nassen Haare zurück und ging nach Hause. Zum Glück war es einer dieser heissen Sommertage, von den man sich fragte, ob sie jemals endeten und so waren meine Haare schließlich trocken als ich Zuhause ankam.</p>
<p>Es war leer, wie immer. Ich teilte das Haus mit Odina, Elijahs heimliche Verlobte, aber diese war den ganzen Tag unterwegs und die ganze Nacht. Ich hatte schon aufgehört zu überlegen wann sie eigentlich ihren schlaf findet.</p>
<p>Die Sonne ging unter, als ich es endlich geschafft hatte, das Chaos von Odina im Bad aufzuräumen. Es verging auch kaum Zeit, da bekam ich eine SMS von Elijah: „Z6 02 MW“.<br />
Es war ein Geheimcode &#8211; den wir uns ausdachten falls Odina einer unserer Handys in die Finger bekam &#8211; es hieß das Zooé bei ihn war in der Kirche&#8230;</p>
<p>Ich warf mich auf die Couch, gegenüber des Kamins und starrte die Decke an.<br />
Zu müde um irgendwas großes zu machen und so verschlief ich.<br />
Die Uhr zeigte das ich gerade mal eine Stunde eingeschlafen war, als ein Geräusch mich aufweckte. Klimpern, zerren, spannen – so schnell das ich keine Reaktion geben konnte.<br />
Schon war ich gefesselt auf der Couch, und Tatsuko stand mit ihren Lächeln vor mir, ein Lächeln das ich früher niedlich fand, jetzt nur noch gruselig: „Cecil-kun. ♥“, begrüßte sie mich.<br />
„Tatsuko! Lass mich los! Bitte!!“, ich zerrte an den Seil aber es lies Tatsuko wie immer unbeindruckt und so saß sie sich auf meinen Bauch: „Wann willst du mir endlich einen Heiratsantrag machen Cecil-kun?“, fragte sie mich mit Tränen in den Augen und fing an sich auszuziehen: „Moment mal! W-Was ha&#8230;st du&#8230;“, stotterte ich wild als sie ihren BH am ausziehen war: „Der alte Plan noch ♥. Wir haben Sex, ich bin schwanger und dann werden Cecil-kun und ich heiraten! ♥♥♥.“, verkündete sie freudenstrahlend und zog meine Hose aus.</p>
<p>Dank Odina die in den Moment reingeplatzt ist – angetrunken und torkelnd, aber reingeplatzt! &#8211; konnte das schlimmste verhindert werden.<br />
„Warum sagst du nicht einfach deiner Stalkerin das du schwul bist?“ sie saß vor mir auf den Boden und machte keinerlei Anstalten meine Fesseln zu lösen: „Ich bin nicht Schwul! Das ist nur eine pubertäre Phase!“, ich hob meine Brust um die Aussage zu unterstreichen.<br />
Als ich die Hoffnung schon aufgab, das Odina je auf die Idee kommen könnte mich loszumachen, richtete sie sich auf und machte meine Beine los und dann meine Handgelenke.<br />
Ihr Körper sank dabei immer mehr und mehr und schließlich schlief sie auf mich ein.<br />
„Was hab ich anderes erwartet&#8230;“ murmelte ich zu mir selbst und versuchte den Rest des Seiles selber zu lösen.<br />
Was würde ich alles tun für ein normalen Schulaltag&#8230;<br />
BLA 5. Juli (Donnerstag)</p>
<p>Ich war im Gewächshaus der Schule, schon seit dem Vormittag, heute war Donnerstag und wie jeden Donnerstag durften die letzten Jahrgänger ihre Stunden selber bestimmen.<br />
Die meisten machten Sport mit Erén, ich hingegen zog mich hier zurück.<br />
Nichts lernen, keinen Sport, einfach nur zwischen den ganzen Pflanzen hocken.<br />
Dieser Tag war der einzige Tag, an dem Odina immer da war, elende Schulschwänzerin, bekommt nichteinmal Ärger &#8211; da sie anscheinend als einzigen Schüler den Direktor kennt.</p>
<p>Nach zwei Stunden, stand ich auf und sah mir die Blumen an, ein Dornbusch voller weisser Rosen ergriff meine Aufmerksamkeit. Da Elijah zuständig war für das Gewächshaus der Schule, erstaunte es mich jedesmal aufs Neue wie er es konnte neben Kirche, Wohltätigen Zwecken, Freizeit Aktivitäten UND Odina noch Zeit zu finden, dass die Blumen niemals sterben.<br />
Ich griff zu einen der Rosen, um zu sehen ob sie echt waren.<br />
„Achtung, sonst stichst du dich.“, hörte ich Elijah seine Stimme, dabei zog er meine Hand sanft weg und den Rest meines Körpers an der Hüfte zurück: „Oh, du hast dir ja bereits wehgetan.“, flüsterte er während er meinen Finger betrachtete der etwas blutete.<br />
Mein Rücken an seiner Brust, seine Hand an meiner Hüfte und dazu ich spürte seinen Atem an meinen Ohr dazu&#8230; mein Herz raste, das Gesicht verfärbte sich rot und als Elijah meinen Zeigefinger in den Mund nahm, war es vorbei.<br />
Ich liebe dich, Elijah. Es war Liebe auf den ersten Blick.<br />
Bitte lieber Gott, sorg dafür das er niemals diese peinlichen Worte hört.<br />
Ich spürte seine Zunge an meinen Finger, der Moment dauerte schätzungsweiße gerade mal 4 Sekunden, aber es war zu lange und so hielt ich die Luft an – wie ich es jedesmal tat wenn mir die Sprache geraubt wurde.<br />
„Cecil? Cecil! ATMEN!“, endlich bemerkte auch ich – dessen Gesicht schon Blau wurde – das ich wieder atmen sollte: „Tut es noch weh?“, fragt er und ich bemerkte an meinen Finger ein Pflaster mit Häschenmotiv.<br />
Elijah war wirklich toll, kein Wunder das er tagtäglich Liebesbriefe von den Mädchen bekam.</p>
<p>Wir beide beschlossen an diesen Tag, die Schule einfach früher zu verlassen und ich begleitete ihn mit in die Kirche. Noch etwas unsicher auf den Beinen, aber wenigstens ohne rote Wangen, lief ich neben ihn und kehrte den Saal während er sich umzog.<br />
Dann stand er da, in seiner Priester Kleidung: „Danke das du mir hilfst, Cecil.“, wäre dies ein Zeichentrick würde wohl im Hintergrund von Elijah gerade Geglitzer sein. Denn sein dankbarer Blick, sein Lächeln und seine Stimme, liesen mich so schnell und sauber kehren das der Boden sich durch die Reibung eigentlich erhitzen sollte.</p>
<p>Es war bereits draussen kurz vor Sonnenuntergang, als ich mit den Hof fertig war und hinein ging. Anscheinend war Elijah sich wieder am umziehen und ich schlich mich zum leeren Beichtstuhl.<br />
„Lieber Gott, ich bin so verliebt. Was soll ich nur tun? Als wäre es nicht schlimm genug das diese Person auch ein Junge ist&#8230; er hat eine Freundin.“, flüsterte ich leise und zog meine Beine an, ich konnte Elijah seinen Duft immer noch riechen.<br />
„Du bist verliebt in einen Priester?!“, kam eine Stimme aus den neben Zimmer: „NO WAY!“, rief ich entsetzt, als meine Tür aufgerissen wurde und Zooé mich anstarrte: „Eigentlich wollte ich ja Elijah verführen, aber gegen dich hab ich auch nichts einzuwenden ♥“, doch ehe Zooé sich über mich hermachen konnte bekam er einen Besen auf den Kopf: „Lass Cecil doch endlich in Ruhe, Zooé.“, tadelte Elijah ihn und nahm ich am Arm zu sich: „Hast du gehört, was wir geredet haben etwa?“, fragte Zooé während Elijah mich beschützend umarmte:<br />
„Das du über ihn herfallen willst, reicht mir als Grund dir eine überzuziehen.“</p>
<p>Wir liefen zu dritt weg, und Elijah begleitete mich bis Nachhause, nur um sicher zu gehen das Zooé nichts anstellte: „So, dann geh ich jetzt zu Zooé.“, lächelte er mich an.<br />
Er wohnte nur mit Zooé zusammen damit ich es nicht musste, obwohl er mit Odina das Fertighaus teilen könnte&#8230;<br />
„Danke, Elijah. Ich hab dich lieb.“, flüsterte ich vor mir her.<br />
Er lächelte und gab mir einen Kuss auf die Stirn: „Ich hab dich auch lieb, Cecil.“</p>
<h6>Beichte (8. Juli Sonntag)</h6>
<p>Auf Wunsch von Elijah war ich heute in der Kirche und hörte was er den anderen &#8216;Schäfchen&#8217; predigte. Er war wirklich beliebt, und jeder suchte danach Rat bei ihn, mit seinen immerwährenden &#8216;Hirnlosen Lächeln&#8217; wie es Zooé nannte.<br />
Mein Herz klopfte nach wie vor so laut wenn ich ihn anblickte. Die Scham stand mir ins Gesicht geschrieben, das ich fast die ganze Stunde nur darüber geträumt hatte wie Elijahs Lippen wohl schmecken.<br />
Ich werde in der Hölle landen, definitiv in der Hölle landen, immerhin bin ich seit Februar mit Mike zusammen, aber&#8230; aber&#8230;<br />
Nach fast 90 Minuten hatte hatte Elijah Zeit für mich: „Cecil, kannst du mir wieder heute helfen? Es würde mir sehr viel bedeuten.“, wie konnte ich bei diesen Lächeln &#8216;Nein&#8217; sagen?<br />
Und so kehrte ich erneut, wie jeden Sonntag, den Vorhof der Kirche.<br />
Einige gingen beichten zu Elijah, als erneut jemand rauskam dachte ich darüber nach wie ich Mike mit diesen Gefühlen betrüge. Mich selber. Wie ich nie den nächsten Schritt gefühlstechnisch wagen kann solange ich nicht&#8230; einen Korb von Elijah bekommen habe.<br />
Während dieser Gedanken lies ich den Strohbesen fallen, so das sein aufkommen am Boden in der Kirche hallte und tappste unsicher in den Beichtstuhl.<br />
„Mein Kind, was gibt es zu beichten?“, fragte Elijah, ich musste lächeln, wer ihn privat kannte und dann hier so erlebte&#8230; kein Wunder das Zooé ihn immer deswegen aufzog.<br />
„Vater, ich bin in 2 Männer gleichzeitig verliebt.“, eine schweigeminute wurde gehalten, ich konnte Elijahs Gesichtsausdruck vor mir sehen praktisch: „Ich bin mit einen Mann zusammen, und aber in einen anderen verliebt.“<br />
Ich hatte diese Worte sooft in meinen Herzen wiederholt, immer und immer wieder, mehrmals am Tag, jedesmal wenn er mich angelächelt oder beschützt hat, so konnte ich es ohne stottern sagen.</p>
<p>„Es war an einen Wintertag, als ich frei von jeglichen Gedanken über die Bahngleise ging, ohne zu merken das die Schranken hinter mir schlossen. Rufe waren keine zu vernehmen. Erst als ich bemerkte das ich mit meinen Winternstiefel in den Gleisen feststeckte wurde mir bewusst wo ich mich befand. Ein Zug raste direkt auf mich zu, doch ehe er mich verfasste wurde ich weg gerissen von jemanden großen, landete in hohen Schnee und starrte einen jungen Mann ins Gesicht. Er lächelte, gab mir keine Rede darüber oder tadelte mich. Er war so männlich, so stark, so mutig&#8230; es war ein Priester namens Elijah. Und ich liebe ihn seit jeden Tag, seit 3 Jahren liebe ich ihn, immer und immer mehr. Ich hatte nie Herzschmerzen oder Liebeskummer was das ganze noch schlimmer machte, es förderte meine Gefühle.“<br />
Ich holte luft kurz, ging hinaus aus den Beichtstuhl und öffnete Elijahs Kammer: „Und ich kann diese Gefühle nicht vergessen und hinter mir lassen solange diese Person mir nicht sagt das es sinnlos ist. Meine Seele muss sterben damit ich endlich nur Mike gehören kann!!“, gegen Ende wurde meine Stimme lauter als gedacht, dicke Tränen kullerten über meine geröteten Wangen und sahen Elijah keine einzige Sekunde aus den Augen.</p>
<p>Gibs mir, so schlimm das ich nie wieder was für dich empfinde.</p>
<p>„Cecil&#8230;“, er packte mich am Unterarm und zog mich in seine Arme.<br />
Er streichelte meine Haare und ging mit seinen Lippen an meinen Ohr: „Du liebst Michael.“, flüsterte er, immer und immer wieder, drückte mich fest an sich und gab mir keine Chance zur gegenwehr.<br />
Immer, und immer wieder: „Du liebst Michael, du liebst Michael, Cecil,&#8230;“<br />
Es war so bittersüß das ich vor Freude anfing zu weinen.</p>
<p>Elijah&#8230; du hast recht&#8230; ich liebe Michael&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Geschichten vom Dezember 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 20:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dezember 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier könnt ihr die Geschichten nachlesen die im Dezember 2012 stattfanden und damals noch auf meinen Blog ausgestellt wurden =)
&#8230;Im reden warst du schon immer gut. (3. Dezember)
„Ist das so?“ fragte er und fuhr sich mit der linken Hand durch sein rotes Haar.
Mein Blick war immer noch genauso wie vor 5 Minuten, eingefroren, verwirrt, desorientiert.
Inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier könnt ihr die Geschichten nachlesen die im Dezember 2012 stattfanden und damals noch auf meinen Blog ausgestellt wurden =)</p>
<h6>&#8230;Im reden warst du schon immer gut. (3. Dezember)</h6>
<p>„Ist das so?“ fragte er und fuhr sich mit der linken Hand durch sein rotes Haar.<br />
Mein Blick war immer noch genauso wie vor 5 Minuten, eingefroren, verwirrt, desorientiert.<br />
Inzwischen kannte ich Zooé einen ganzen Monat und ich wusste zwar das er kaum zu schockieren ist, aber das er DIESE Situation so einfach akzeptierte&#8230;</p>
<p>Es war nichts neues mehr für mich das ich zwischen 2 Realitäten sprang wenn ich durch irgendeine Türe im Schulgelände ging.<br />
Aber als ich mit Zooé gleichzeitig durch das Tor der Sporthalle ging und ich auf einmal vor Lisa stand MIT ihm, wurde mir anders.</p>
<p>Lisa, und sowohl der Rest der Klasse, die wohlgemerkt nicht meine war (in keine der beiden Realitäten!) hatten uns nicht bemerkt wie wir mitten in der Masse standen, wartend auf die Befehle des Sportlehrers.</p>
<p>Zooé reagierte schneller wie ich mit dieser Situation und zog mich unbemerkt von der Gruppe.<br />
Die Situation erläuternd wo er sich befand, wie die Realität auch hier aussah, war dieses >Ist das so?< seine einzige Reaktion.<br />
Während den guten 15 Minuten in denen ich das gröbste zusammen fassen konnte sah er kein einziges mal weg von meinen Augen, schwieg lange und auch jetzt war wieder diese Stille eingetreten. Er hatte in dieser Welt kein Zuhause, keine Identität...<br />
Und das sollte nur das kleinste Problem sein.</p>
<p>„Michael?“ ertönte eine Mädchenstimme hinter mir.<br />
Lisa stand da in der Sportuniform der Schule und lächelte, Wangen leicht gerötet aber ihre Augen wanderten fragend zu Zooé.<br />
Bevor ich ihm sagen konnte:>Sag nichts dummes!< warf er Lisa einen musternden Blick und ging einen Schritt auf sie zu: „Elisabeth Doe Williams?“<br />
Nickend und leicht überrascht machte sie eine kaum sichtbare Geste die soviel heißen sollte wie: >Und dein Name?<.<br />
Mein Herz setzte für einige Sekunden aus, will er auch noch seinen ECHTEN Namen hier verwenden?<br />
„Zooé. Michael erzählt viel über dich den ganzen lieben Tag.“ sein Pokergesicht blieb, die Stimme passend zur Mimik.<br />
Verwundert sah ich wie Lisas Gesicht rot wurde, Zooé war gut im lügen, ich hatte natürlich kaum was über diese Realität erzählt, aber es schien Lisa jedes Misstrauen zu nehmen und ich lies es so stehen.<br />
Bevor aber noch mehr Schüler Zooé entdeckten, oder gar ein Lehrer, zog ich ihn am Arm weg von dem Geschehen.</p>
<p>Ich wusste nicht wie Zooé es geschafft hatte einen Termin beim Direktor der Schule zu bekommen und auch noch so kurzfristig. Niemand kannte den Direktor, nicht einmal die Lehrer selbst haben ihn je gesehen.<br />
Und nun kam dieser aus den Direktor Zimmer, ein eingebildetes Grinsen zierte sein Gesicht und seine Hände steckte er, wie in einer Siegerpose eines „Beat'em Up“ Games, in die Hosentaschen:<br />
„Lass deine Sprüche, im Reden warst du schon immer gut.“ entfuhr es mir, etwas genervt, aber erleichtert.<br />
Zooé hob mein Kinn etwas hoch, sodass ich ihn in die Augen sehen musste:“Du bist doch mit Cecil zusammen, und wie sieht es hier damit aus?“ keine Regung in seinen Gesicht.<br />
„Ich und mein bester Freund? Nein!“ entfuhr es mir erschrocken. Cecil war ein burschiköses Mädchen gebe ich zu, aber das hieß doch nicht das ich schwul bin... oder?</p>
<p>Er sah an mir vorbei den langen leeren Gang entlang, lies mein Kinn los und ignorierte mich und meine Sorgen gekonnt. Es konnte mir egal sein, alles was Zooé machen würde wäre sein Problem.<br />
Aber ich versuchte nur mich selbst zu belügen mit diesen Gedanken...</p>
<h6>Auf kranke weiße Selbstbefriedigung? (6. Dezember)</h6>
<p>Es ist ein ganzes Wochenende her seitdem ich Zooé das letzte mal gesehen habe.<br />
Nur der Sekundenschlaf begleitete mich die Nächte.<br />
Was wäre wenn jemand herausfindet was mit ihn passiert?<br />
Was ist wenn jemand bemerkt wer Zooé ist?<br />
…und was ist wenn Zooé seine Mutter hier trifft..?</p>
<p>Jedes mal bin ich schweißgebadet aufgewacht.<br />
Ungenutzte Tage, ich tat weder die aufgetragenen Hausaufgaben, noch antwortete ich auf die zahlreichen SMS die mir mein besorgter Freund Ceres schrieb.<br />
Kein Wunder, es war 3 Tage her als wir uns zuletzt sahen und Lisa hatte ihm sicher erzählt das sie mich gesehen hatte am Freitag.</p>
<p>Montag morgen traf ich Zooé der Schule, frisch geduscht wie immer, duftend nach seinen Lieblings Markenparfüm und – welch Überraschung – mit seinem Pokergesicht das er wohl über all die Jahre perfektionierte.<br />
„Zooé!“ ich rannte zu ihm und drehte Zooé an der Schulter zu mir.</p>
<p>Mein Atem blieb stehen, mein Puls beschleunigte sich, die gesunde Bräune die ich hatte wurde spontan aschfahl und jeder Gedanke war eine Explosion an undefinierbaren Gedankengut.</p>
<p>Zooé hatte mit Zoé geredet&#8230;<br />
Er hat mit sich selber gesprochen&#8230;<br />
Und das schlimmste an der ganzen Sache war folgender Satz der von Zoé kam:<br />
„Die Nacht war toll das sollten wir wiederholen. ♥“</p>
<p>Zooé war narzisstisch, er war dieser Typ Mensch den ich mir vorstellen konnte wie er sich stundenlang im Spiegel betrachtet und bewundert.<br />
Und all die Zeit in der er meinte, das wenn er mit sich selber schlafen könnte – er es tun würde, kam mir auf einmal so grausam dumm vor &#8211; und nicht eingebildet oder vielleicht sogar etwas lustig.</p>
<p>Mädchenstimmen kicherten auf den ganzen Platz, sie sahen mich und Zooé an, machten Fotos und tuschelten wie wild.<br />
„Wenn du willst, das die ganze Schule dich für schwul hält, hast du genau den richtigen Gesichtsausdruck, der eines betrogenen Geliebten der seine Liebe beim Fremdgehen erwischt hat.“ Sein Humor war schlecht, genauso schlecht wie meiner.<br />
Aber er hatte recht.</p>
<p>Ich lies ihn schnell los und räusperte mich ein paar mal, schließlich kratzte ich mich an der Narbe die an meiner rechten Wange war und sah auf die Seite.</p>
<p>Zooé hatte mit sich selber geschlafen&#8230;<br />
Was war das nun? Inzest, eklig, oder einfach nur auf sehr kranke weise Selbstbefriedigung?<br />
Egal was es war, ich musste mich abfinden, dass es geschehen ist und mich darauf konzentrieren wie ich Zooé in seine Realität wiederbekomme&#8230;</p>
<h6>Thisseas &#038; Erén – Klassen und Sportlehrer (6. Dezember)</h6>
<p>Zum 6. mal läutete die Schulglocke. Die letzte Stunde für heute.<br />
Ein Tag ohne weitere Ereignisse. Herr Haresys hatte es wie immer auf mich abgesehen und so durfte fast ich alle 6 Stunden jede 2. Aufgabe an der Tafel lösen.<br />
Er grinste mich an, man konnte meinen er wolle mir zeigen das er alle 32 Zähne hat.</p>
<p>Herr Haresys war groß – ganze 1m 94! &#8211; , braun gebrannt, hatte lange silberhelle Haare &#8211; die er immer zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte &#8211; , goldene Augen und wenn er sich mal die Zeit nahm auf seiner Geige zu spielen, blieben viele Schüler bis es dunkel war im Gebäude, ihn animierend weiter zu spielen.</p>
<p>Der beliebteste Lehrer der Schule, hasste den beliebtesten Schüler der Schule:<br />
Mich.</p>
<p>Es waren Probleme die normal waren, zum Alltag gehören, und eine willkommene Abwechslung zu den anderen Sorgen die mich sonst so plagten.<br />
Als die Stunde zu ende war, wurde ich – oh welch Überraschung! &#8211; vom Lehrer gebeten zu warten bis alle weg sind.</p>
<p>„Du fehlst seit 3 Monaten oft in der Schule ist dir das bewusst? Nicht einmal deine Eltern wissen wo du bist&#8230; oder gar&#8230; Ceres.“<br />
Haresys sah nicht hoch von seinen Buch das er gerade las, anscheinend wartete er auch nicht auf eine Antwort denn er sprach gleich weiter:<br />
„>De Facto< ist, wenn das so weiter geht fliegst du von der Schule.“</p>
<p>Herr Haresys, der noch auf seinen Pult hockte legte sein Buch auf einen der Tische von den Schülern und ging direkt zu mir.<br />
„Ist dir bewusst das du mit deinen ständigen verschwinden dir eine menge Ärger einhandelst?“<br />
Er hob mein Gesicht hoch und sah mich belustigt an.<br />
So ein Déjà-vu, wurde mir heute nicht schon einmal das Kinn hoch gehoben?<br />
Ich spürte seinen Atem ganz nah an meinen Gesicht:“Ich weiß, Herr Haresys.“ würgte ich hervor, Ärger wollte ich keinen, nicht jetzt, nicht kurz vor Weihnachten.</p>
<p>Ein Krach, ein Schmerz in den Schultern und ich lag auf den Pult des Lehrers, die Decke anstarrend, unwissend und verwirrt was passiert ist saß ich mich auf.<br />
Neben Haresys stand sein >älterer< Zwillingsbruder. Er war gute 3 cm kleiner wie er, hatte Kastanienbraune zurück geschleckte Haare und war definitiv nicht braun gebrannt, aber die Ähnlichkeit konnte man dennoch nicht leugnen.<br />
„Darf ich Thisseas?“ fragte sein älterer Zwillingsbruder, der am Rande bemerkt der Sportlehrer der Schule war.<br />
Was will er dürfen?<br />
„Nein Erén, noch nicht, es macht mir Spaß zuzusehen wie der Junge sein Leben verbaut in dem er die der anderen rettet.“<br />
Beide hatten einen unheimlichen grinsen und Erén beugte sich an mein Ohr, so nah das es mir eine Gänsehaut entfuhr durch seinen Atem:“Weiß und Schwarz sind beides Farben, beides das Gegenteil des jeweiligen anderen, aber du kannst Farben nicht mit Welten vergleichen ~ ♥.“<br />
Beide gingen aus den Klassenzimmer, fragen bildeten sich in meinen Kopf.<br />
Wissen die beiden etwa von meiner Fähigkeiten? Oder hatten sie gar was damit zutun?<br />
Wären all die Antworten die ich schon lange suche schon immer bei meinen eigenen Klassenlehrer gewesen?<br />
War es Glück... oder verdammte Ironie?<br />
Oder gar... nur ein Wunsch denken und die beiden meinten was anderes...</p>
<h6>&#8230;was noch in der Mittagspause geschah (6. Dezember)</h6>
<p>Es war Lisas Idee gewesen den neuen mit seinen grimmigen Blick mitzunehmen.<br />
Zooé Sydney Chirac hieß er, wäre Zoé ein Junge, dann wäre er wohl das Ergebniss davon.<br />
Schon alleine ihre Namen waren fast Identisch, und nun behauptete auch noch Zoé auch noch in der Schule das er ihr Zwillingsbruder wäre.<br />
Lisa sprach mit Zooé als würden sie sich schon ewig kennen, falsch, Zooé sprach mit Lisa über Themen als würde ER sie schon ewig kennen.<br />
Auch fiel mir auf wie er Lisa ihre Narbe an der rechten Gesichtshälfte immer wieder musterte.</p>
<p>„Erzähl doch mal was von dir.“ unterbrach ich das tiefsinnige Gespräch der beiden über Gottes Existenz, den Tod und den Dimensionen. Kein Smalltalk für einen neuen Schüler der Freunde suchte&#8230; suchte er doch&#8230; oder?<br />
Ich strich mir meine weissblauen Haare zur Seite und beobachtete Zooé mit Argusaugen.</p>
<p>„Du kochst gerne richtig?“ antwortete er mit einer Gegenfrage.<br />
Ich konnte es nicht leugnen, doch ehe ich mich versah läutete die Schulglocke das die Pause vorbei war.<br />
Er hat das Thema gekonnt gewechselt, woher wusste er das Lisa an Gottes Existenz zweifelt? Woher wusste er das ich gerne koche?<br />
Mickey hat ihn mit keiner Silbe je erwähnt, ich konnte es nicht richtig begründen, aber er war mir ganz und gar suspekt.</p>
<p>„Wie findest du den neuen?“ unterbrach Lisa meinen Gedanken lächelnd.<br />
Sie stoppte mich und wir warteten bis Zooé außer Hörweite war: „Ganz okay.“<br />
„Ihr beide wärt ein tolles Paar!“ Lisa fing an zu lachen als ich mit meiner leeren Lunchbox auf ihren Kopf schlug:“So etwas sagt man nicht einmal aus Spaß! Er ist ganz und gar nicht mein Typ!“</p>
<p>So gingen wir wieder in die Klasse, links von mir saß Lisa, rechts hatte ich Ausblick aus den Fenster und vor mir saß Zooé.<br />
Ausgerechnet vor mir&#8230; aber so konnte ich ihn beobachten ohne das es auffiel.<br />
Ich und er ein Paar? Ich mochte keine Männer mit roten Haaren, außerdem hielt er mich für einen Jungen wie jeder hier auf der Schule. Er war eingebildet und viel zu groß, ich müsste ja auf Zehenspitzen stehen um ihn zu küssen&#8230;</p>
<p>Pfffff, der benutzt sicher Lippen Balsam so wie seine Lippen&#8230;<br />
endlich bemerkte ich um was meine Gedanken die ganze Zeit gekreist sind!<br />
Lisa hatte mir einen floh ins Ohr gesetzt, ehe ich mich versah stand ich auf und unsere Klassensprecherin sah mich fragend an:“Was gibt’s Minerva? Möchtest du uns was vorschlagen für das Weihnachtsfest?“ Alle Augen auf mich gerichtet brachte ich würgend ein:“Kostümball“ hervor, packte Zooé am Arm und zog ihn aus der Klasse.</p>
<p>Unwissend das die Klasse für den Vorschlag begeistert war&#8230;</p>
<p>Zooé und ich standen in den – immer leeren &#8211; Clubraum des Okkultismus.<br />
Er sah mich fragend an, Pokergesicht wie es im Buche steht.<br />
„Wer bist du? Woher weisst du soviel und warum behauptet Zooé du wärst ihr Zwillingsbruder?“</p>
<p>Ein grinsen huschte über sein Gesicht, Zooé ging ein Schritt auf mich zu und drängte mich an die Wand:“Und was ist mit dir? Ziehst einen neuen Schüler in ein leeres Klassenzimmer, ziemlich dreist für ein Mädchen nicht? ♥“<br />
Langes schweigen. Er wusste das ich ein Mädchen bin? Woher&#8230;</p>
<p>Sein warmer Atem konnte ich inzwischen im Gesicht spüren, sein Blick durchdringte mich und ich kam mir so transparent und vorrausschaubar aus.<br />
Meine Beine und Arme wollten nicht mehr&#8230;<br />
So hilf mir doch wer&#8230; irgendwer&#8230; Mickey&#8230;<br />
Kühle Nachtluft tat gut (6 Dezember)</p>
<p>Nach dem tollen Gespräch mit meinem Klassenlehrer und den Schulsportlehrer erwartete mich die tägliche ertüchtigung unseres Fussballtrainer, doch noch auf den Weg dahin wurde ich von Ceres abgepasst.</p>
<p>„Mickey!!“ ein erzorntes Gesicht vor mir erscheinend ging ich einen Schritt zurück und setzte mein schönstes Lächeln auf:“Ceres&#8230; ♥“<br />
Wie immer wurde der Kleine rot und ich lachte:“Schütte mir dein Herz aus Geliebter&#8230;“<br />
Ich nahm seine linke Hand die meine Krawatte hielt und küsste den Handrücken.<br />
„Das ist nicht lustig&#8230;“ protestierte er und zog seine Hand zurück.</p>
<p>„Stimmt, Zooé hat mich angerufen, ihr Beide seit nun ein Paar richtig?“ ich sah ihn fragend an und stemmte meine rechte Hand an der Hüfte ab.<br />
Er sah mich erst verlegen an dann wurde sein Blick traurig: „Das&#8230; also das&#8230;“ stotterte er.<br />
„Ziemlich ungewöhnlich für dich, ihr beide kennt euch nicht einmal einen Tag.“ für sonnenverwöhnte Menschen wie mich und Ceres waren die aktuellen 15° ziemlich kalt und der Wind der mein und sein Haar zerwühlte, lies uns zusätzlich frieren.<br />
Sein Blick wurde immer und immer mehr betrübter, ich wusste sofort das Ceres in einen meiner Sätze irgendwas über interpretiert hatte. Wie es seine Art war, schon immer&#8230;</p>
<p>„Also was ich damit sagen wollte war&#8212;“<br />
Noch ehe der Satz fertig gesprochen werden konnte sah er hoch zu mir, glitzernde Äuglein, gerötete Wangen von der Kälte und einzelne Haare die sich auf seiner Wange durch den Wind verirrten.</p>
<p>Wahnsinn.<br />
Ceres und Cecils Aussehen waren exakt dasselbe.</p>
<p>Bei diesem Anblick raubte es mir den Atem, ich vergaß mich kurz und strich mit meiner linken Hand seinen Nacken. Ob Ceres seine Lippen genauso weich und zart waren die von Cecil?<br />
Ich schloss meine Augen und ging nahe an sein Gesicht, sein warmer Atem spürend auf meinen Lippen.<br />
„DU IDIOT!“ schrie er mich an, stoß mich von sich weg und hatte Tränen in seinen Augen:“DU VERSTEHST AUCH GARNICHTS!“ schrie er erneut und rannte vom Schulplatz weg.<br />
Seinen Namen flüsterte ich vor mich hin und sah ihm traurig hinterher, Nachrennen wäre ein Fehler, Ceres war schon immer der Mensch der alles mit sich alleine ausmachte.<br />
So ging ich also wieder meinen Weg. Überlegend was Ceres eigentlich von mir wollte&#8230;</p>
<p>Es war dunkel, schon 18 Uhr als wir endlich die Zeit bemerkten und das Training beendeten, meine Beine schmerzten und die anderen Fussball Kollegen um mich herum liesen sich nicht die Chance zu nehmen mich zu triezen:“Mike, und wen hast du diesmal am start?“<br />
Alle 10 synchron zu mir, und ich mit einen fragenden Blick nur während ich die letzten Reste meines Duschgels rauspresste:“Immer wenn du Training verweigerst, hast du eine neue Freundin ~ ♥“<br />
Ich lies es mir nicht nehmen darauf hinzuweißen, dass ich kaum richtige Beziehungen hatte, mehr kleinere Flirts und Dates, aber nie was Ernstes.<br />
Sie ließen sich von den gereizten Ton meiner Stimme zum schweigen bringen.</p>
<p>Die kühle Nachtluft tat gut, und so entschied ich nicht den Bus nach Hause zu nehmen.<br />
Aber ich wünschte ich hätte es getan&#8230;</p>
<p>Denn wenige Ecken weiter wurde ich von einer Faust in meinen Magen getroffen, dessen Schmerz mich unweigerlich zu Boden warf und kurze Zeit darauf ein weiterer Schmerz am Hinterkopf, der mich in Ohnmacht warf.</p>
<h6>Mittagspause die 2. (6. Dezember)</h6>
<p>Ich versuchte Zooés Blick auszuweichen:“Ich denke&#8230; das passt schon so&#8230;“, würgte ich verlegen herraus.<br />
„Bist du dir sicher? Ist es hier etwa normal so etwas mit den neuen Jungs der Schule zu machen?“ Er lächelte mich an, seine Augen waren hypnotosierend und nur mit größter Mühe presste ich meine Hände gegen seine Brust: „Nein.“<br />
„Also machst nur du sowas Freches?“ er legte seinen Kopf schief, immer noch mit diesem Lächeln. Ein etwas zu lautes: „Nein!“ entwich mir und ich versteckte mein Gesicht hinter meinen Händen. </p>
<p>Mit mir flirtete ein Junge, und dieser wusste sogar, das ich ein Mädchen bin!<br />
Ich hatte mir immer vorgestellt wie ich das erste Mal angeflirtet werde von einen Jungen der schwul ist, diese Szene hab ich mir so oft ausgemalt, jedes Detail, der Geruch, der Ort&#8230;<br />
Es schien unmöglich für mich nun zu sein das es gerade anders passiert.</p>
<p>„Du bist süß.“ Zooé nahm meine Handgelenke, drückte sie sanft weg von meinem Gesicht und  stoß dabei meine Uniformskappe runter zu meinen Füßen<br />
Seine Lippen trafen meine. Sie waren zart und weich, der Kuss war so verspielt und dennoch gekonnt, kurz und genießerisch. Als wäre ich ein Wein&#8230; und er der Kenner.</p>
<p>Der Kuss ging genauso schnell, wie er gekommen war. Mein Atem ging schneller, mein Gesicht war schon ungesund rot und er hatte immer noch dieses Auftreten.<br />
„Keine Sorge&#8230; niemand wird uns hier finden.“ mit diesen Worten drückte er mich etwas auf die Seite und hob mich hoch, sodass ich auf dem Lehrerpult des leeren Clubraums saß.<br />
Ein erschrockener Laut meinerseits erfüllte die Stille.<br />
Zooé lag seinen Kopf auf meine Brust und die Arme um mich:“Du bist so weich, und ihm so ähnlich&#8230;“ murmelte er, und er murmelte einen Namen – Cecil &#8211; .</p>
<p>Mein Herz raste noch vom Kuss, und irgendwie konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen. Zooé hielt ich für den Typus >Eisblock< in Sachen Mensch-sein.<br />
„Michael ist ein Idiot, weiss nicht dass du ein Mädchen bist. Wie blind kann ein Mensch nur sein?“<br />
Ich drückte ihn ein bisschen weg, um in seine Augen zu sehen. Er gab mir dieses Gefühl als kannten wir uns ewig:“Ich bin froh... das es jemand gibt der weiss, dass ich ein Mädchen bin, ohne mich je nackt gesehen zu haben.“ noch kurz räuspernd fügte ich hinzu:“Es tut mir leid, ich weiss rein garnichts über dich, und hielt dich für einen schlechten Menschen. Können wir das von eben einfach vergessen?“<br />
Ich meinte den Kuss, nicht die Entführung in den Clubraum.</p>
<p>Er zog sein Handy raus, wählte eine Kurzwahl und knöpfte mir dabei mein Hemd auf: “Michael? Ich bins. Ich wollte nur sagen das ich mich bekenne schwul zu sein. Und ich mit Ceres zusammen bin, darf ich? Ich will. Gut“, er klappte sein Handy zu und sah mich TOTAL gelangweilt an.</p>
<p>„Einen Moment!“, stoß ich erschrocken aus.<br />
„Das ist unmöglich zu warten, ich werde nicht warten“<br />
„Huh?...Huh?!“</p>
<p>Als mein Hemd offen war, zog er meine Hose und Boxershorts – die ich trage ich um den Schein zu wahren – mit einen Ruck aus.</p>
<p>„Zooé! Hey! I-“<br />
Er fing wieder an mich zu küssen, fast schon triezend.<br />
„Sag nichts, ich will es nicht hören... ich werde nicht stoppen.“</p>
<p>Ich wusste nicht warum... aber ich war froh das er das sagte...</p>
<h6>Nur noch schlafen (7. Dezember)</h6>
<p>Es war dunkel als ich wieder zu mir kam. Ich befand mich in einem kahlen sterilen Raum, Geruch von Desinfektionsmittel stieg mir in die Nase und draussen hörte man hin und wieder Schritte &#8211; ein paar Schuhe die über den Gummibelag des Bodens quietschten.<br />
Mein Kopf war einbandagiert, als ich den Verband antasten will, bemerke ich jemand aus den Augenwinkeln, dessen Kopf war in meinem Kissen versunken, während er mit beiden Händen meine Hand hielt. Ich erkannte, dass es Ceres war und dieser schlief fest.<br />
„Ceres?“ ich versuch ihn vorsichtig zu wecken. Als dieser den Kopf hob sah ich erschrocken.<br />
Es war nicht Ceres sondern Cecil!</p>
<p>Anscheinend hatte ich, als ich durch das Schultor ging wieder die Realität gewechselt.<br />
„Wen nennst du hier Ceres?“ und ein Schmollmund zierte ihr Gesicht.<br />
Man sah das Cecil geweint hatte und ich strich ein paar Haare aus ihrem Gesicht, als diese mich fragte: “Wohin bist du verschwunden am Freitag?!“<br />
Ihr Gesichtsausdruck verletzt, sie rappelte sich auf: “Wir wollten doch ins Kin&#8211;“<br />
Ein Kuss brachte Cecil zum schweigen, ich hielt ihr Gesicht fest in beiden Händen und obwohl diese wild an meine Brust klopfte, lösten sich unsere Lippen erst, als sie sich beruhigte.<br />
„Geht es dir besser? Tut dir irgendetwas noch weh?“, flüsterte sie leise und ich schüttelte nur meinen Kopf.<br />
Cecil musterte abwechselnd ihre Hände auf meiner Brust und dann meine Augen:“Mein Dad hat seine Daten angegeben für dich, damit die im Krankenhaus dich behandeln. Aber er will Antworten dafür. Antworten wer du wirklich bist&#8230;“.<br />
„Das hab ich doch schon gesagt, ich heiße Michael, Michael Aeternum Cypher&#8230;“, ich hab nicht gelogen, ich hab nur über mich geschwiegen.</p>
<p>Sie schien mir nicht zu glauben&#8230; ich kratzte mich, wie immer wenn ich nachdenken,  oder nervös war, an der Narbe auf meiner rechten Wange.<br />
Eigentlich will mein Vater mich dauernd überreden meine Narben behandeln zu lassen.<br />
Doch diese, diese Narbe an meiner Wange, war ein Symbol.<br />
Sie erinnert mich jedesmal aufs neue, wieviel ich Ceres schuldete&#8230;<br />
„Michael Aeternum Cypher&#8230; Sohn von Enigma und Lefay Aeternum Cypher?“ unterbrach Cecil meine Gedanken.<br />
„Huh?!“ Mein Blick war vielsagend. Zu&#8230; vielsagend.</p>
<p>„Das geht nicht.“, kurz und Schmerzlos kam eine zweite Stimme.<br />
Cecil drehte sich mit dem Stuhl um, an der Tür stand wer, und das Licht, das draussen im Gang strahlte, lies nur eine Silhuette im ersten Moment erkennen.<br />
Ich stand vom Bett auf:“Wie meinen?“</p>
<p>Ihr Vater, Alexandro, stand an der Türe, sah mich lange und intensiv an:“Denn Michael Aeternum Cypher, starb im Alter von 7 Jahren bei einer Geiselnahme.“<br />
Alles verschwamm vor meinen Augen und ich verlor jegliche Balance, sodass ich mich zurück ins Bett lag.<br />
Kurz bevor ich dachte, das ich wegkippe riss ich meine Augen auf.<br />
„Moment mal, das heisst ich bin in dieser Welt ein Junge!“<br />
Alexandro und Cecil tauschten Blicke aus.</p>
<p>Schließlich zupfte Alexandro seine Polizeiuniform zurecht:“Der Schlag war wohl etwas zu heftig, was?“</p>
<p>Keine Kraft zum diskutieren, keine Lust zum rebellieren.<br />
Ich wollte nur noch schlafen.</p>
<h6>&#8230;wenn es soweit ist (8. Dezember &#8211; Mittwoch)</h6>
<p>Ich wälzte mich in meinem Bett hin und her. Wieso musste ich mit ihm streiten?<br />
„Ich will doch nur das es wie früher wird&#8230;“, murmelte ich den Tränen nahe in mein Hasenkissen.</p>
<p>„Es wird nie etwas wie früher, wieso soll es gestern schöner gewesen sein wie heute?“ ertönte Zooé&#8217;s Stimme hinter mir.<br />
Ich wälzte mich schnell in die Richtung wo er lag, und sah dass er angezogen im meinen Bett lag.<br />
Zooé fing an selbstgefällig zu lachen: „Keine Sorge, du bist nicht die erste die in Ohnmacht geflogen ist nach dem Sex.“, Blut schoss mir in den Kopf und ich zog die Decke über meinen Kopf:“KLAPPE!“, schrie ich als ich seine Hand an meiner Hüfte spürte: „Ich hab dich nach Hause gebracht, den ganzen Weg getragen, dafür will ich jetzt auch eine Belohnung&#8230;♥“</p>
<p>Da ich nur alle 2 Wochen meinen Vater zu Gesicht bekam, und unser Miethaus auf der kleinen Insel dadurch nur mich beherbergte, konnte Zooe sich ungehindert an mir austoben.<br />
Als ich wieder bei klarem Verstand war, saß ich auf der Waschmaschine, die noch rotierte und Zooé der zum 4. mal sein Kondom wechselte:“Du bist echt ein perverses Mädchen ♥“, in mein Ohr flüsterte, während er mit seiner freien Hand einen Nippel zwischen seinen Fingern drehte.<br />
Kaum das Kondom weggelegt drehte er mich so, dass ich über der Waschmaschine gebeugt war: „Dein Gesicht ist so süß wenn du kommst&#8230; dennoch probieren wir was&#8230; Neues aus.“<br />
Zwei Finger von ihm fanden ihren Weg in meinen Mund, während seine Lippen über meine Schulter glitten:“Mal sehen ob du auf dasselbe stehst wie Cecil&#8230;“ hörte ich ihn murmeln.<br />
Wer war Cecil? Stellte er sich gerade etwa diesen Cecil vor, während er..?<br />
Ich holte mit meinen Fuß aus und wollte ihn treten als seine 2 Finger in meinen Mund über meinen Hintern streiften:“Entspann dich, sonst tut es weh ♥“ flüsterte er mir dabei ins Ohr.</p>
<p>Mein Wecker zeigte Mitternacht als ich wieder zu mir kam. Kopfschmerzen machten mich benommen und ich warf einen Arm über meine Augen, selbst das Licht der Straßenlaternen, die von draussen in mein Zimmer hereinschienen, waren zuviel für mich.<br />
Schon wieder in Ohnmacht geflogen, und damit die Antwort gefunden warum Zoé für diesen Typen lügte. Die beiden hatten Sex&#8230; und wie ich Zoé kannte, sicher doppelt so lange wie ich mit ihm. Es dauerte lange bis ich mich endlich aufrappelte und ins Badezimmer trottete.<br />
Duschen, einfach duschen, ich war zwar keine Jungfrau mehr, dennoch war ICH nicht der Typ der&#8230; der mit jemanden ins Bett geht den ich nicht einmal richtig kannte.<br />
>Zwangs zusammensein< hin oder her!</p>
<p>Das warme Wasser das mir ins Gesicht prasselte, der Duft meines lieblings Babyöls – ja ich benütze Babypflege Produkte – tat unheimlich gut und lies meinen Kopf klar werden.<br />
Ich lehnte meine Stirn gegen die kalte Fließe und schloss die Augen, leider konnte ich nicht verleugnen, das der Sex fantastisch war und er gut aussah.<br />
Seine Hände spürte ich immer noch an meinem Körper, wieso durfte nur Mickey das Recht haben Sex zu haben, jemanden zu küssen, oder eine Beziehung einzugehen?<br />
Er... er wird mich eh niemals mögen! Niemals! Nicht auf diese Weise!</p>
<p>Den Bademantel um mich geworfen ging ich ins Wohnzimmer, sah Zooé nackt auf der Couch  liegen, selbstgemachte Chips, so dick mit Chili bedeckt, dass sie eingefärbt schienen.<br />
Er war wie Zoé, dieser Zooé...<br />
In der freien Hand hielt er ein Buch, mit der anderen schaufelte er sich Chips rein.<br />
„Du hast garkein Fernsehr im Haus.“, begrüßte er mich, und ich fing an zu schmollen:“Kein Geld, du etwa? Kannst' mir ja einen kaufen als Entschädigung für die Kopfschmerzen!“</p>
<p>Zooé sprang schwungvoll von der Couch auf und legte das Buch weg:“Ich hab es dir so gut besorgt, dass du 2 mal in Ohnmacht gefallen bist, sollte nicht ich da was von dir verlangen?“<br />
Er ging auf mich zu, wollte er etwa wieder..? Nein! Nie im Leben... oder etwa...doch?<br />
Ein gequältes Grinsen und ich presste zwischen zusammengedrückten Zähnen hervor: „Was willst du denn?“<br />
„Ich werde es dir sagen wenn es soweit ist.“, war seine einzige Antwort an diesen Abend.<br />
Verbotener Kuss (8. Dezember Mittwoch)</p>
<p>Ich bin in derselben Nacht, in der mich Alexandro vor den Kopf stoß, vom Krankenhaus geflohen. Ein normaler Raubüberfall für Aussenstehende, aber eine Vergewaltigung für meine Seele. In dieser Welt war ich nicht nur TOT, ich wurde sogar ermordet...<br />
Meine Geschwister und ich wurden schon immer vorgewarnt, dass man es schwer hat als Kind eines Poltikers ist. Erst recht wenn es Gerüchte von diesen gibt das er bei einer Mafia mitwirkt. Aber dennoch...</p>
<p>Ich bin die letzten Stunden - vielleicht auch schon ein paar Tage - nur durch die Stadt gelaufen, eine Stunde, nachdem die Schule aus war, ging ich ins Gelände, hoffend das ich wieder zurückkomme in meine Realität.  Aber ich kam nicht zurück.<br />
Meine Beine taten von den vorigen Strapazen weh, und das Gelände war so groß.</p>
<p>Und dabei war dies nur eine kleine Vorschau auf die Universität auf der alle durften wenn sie diese Schule hier bestehen. Firmen der ganzen Welt lauern auf Schulabgänger hier um diese für sich zu gewinnen.<br />
Von aussen unterschied sich nur die Tatsache das diese Schule auf einer kleinen unbenannten Insel nähe Kreta liegt und so alle Schüler und Lehrer in einer Art Vorstadt lebten, die ebenfalls extra von der Schule errichtet wurde, kleine Fertighäuser.</p>
<p>Wie ein kleiner Staat, eigene Regeln, eigene Sitten und eigene Feste.<br />
Einmal im Monat wurde die Schule, sofern keine Ferien oder Examen dazwischen lagen, eine Woche lang geschlossen. In dieser Zeit, gehen die meisten Schüler mit der Fähre wieder nach Hause, zurück zu ihren Familien, dessen Arbeit sie meistens zwang, ihre Kinder alleine auf der Insel zu lassen, Kinder wie Ceres...</p>
<p>Ich strich über den kalten Verputz der Schulwand und erinnerte mich zurück, wie mein Vater mich und Ceres hier einschrieb.<br />
Diese Schule war eine stipendienfreie Zone, und mein Vater hatte er nur Mitspracherecht da mein Urgroßvater der Gründer von der kommenden Universität war.<br />
Ja... wer diese Schule überstand durfte studieren an der AK-Universität.<br />
Dessen Gebäude, nein das ganze Gelände, der anderen Hälfte der Insel einahm.<br />
50% Universität, 15% Wohnhäuser, 25% Hochschulgelände, 10% Betriebshäuser - Lebensmittelhandel, Bücherrei, Modegeschäfte... - Lifestyle eben.</p>
<p>Stimmen rissen mich aus meinen absurden, sinnlosen Gedanken und ich versteckte mich hinter einer nahengelegenen Treppe, die direkt zu den Lehrer Abteil der Schule führte.</p>
<p>Odina stand da, vor ihr ein Junge der in meinem Fussball Team war – ich erkannte ihn an seinen pinken Highlights in den Haaren - , und dieser war in der anderen Realität eine Klassenkameradin von Odin und Andrej.<br />
„Ich liebe dich!! Ich möchte mit dir gehen!“, rufte dieser verlegen, beide Hände zu Fäusten geballt an der Seite, Odina sah ihn dabei ungerührt an: „Danke für deine Gefühle, aber ich erwider diese nicht. Einen schönen Abend noch.“<br />
Sie drehte sich um, als plötzlich dieser von Zorn übermannt sie an einen ihrer beiden Pferdeschwänze zu sich zog: „VERARSCH MICH NICHT!“</p>
<p>Ich sprang auf, doch bevor ich einschreiten konnte stand Elijah hinter den Jungen und hatte eine Hand auf dessen Schulter: „Ich würde sagen sie hat sich deutlich genug ausgedrückt. Solltest du dich nicht lieber bei ihr dich entschuldigen?“<br />
Der Junge schrie schmerzhaft auf und ging in die Knie, Odina's langen giftgrünen Haare immer noch in der Hand. Elijah lächelte, unbekümmert, selig und unschuldig, während er weiter auf seiner Schulter drückte mit seinen Daumen, ich meinte sogar ein Knacksen zu hören, knirschen das nur Knochen geben konnten wenn sie nachgegeben mussten.</p>
<p>Mit schmerzverzerrten Gesicht lies dieser endlich ihre Haare los zeitgleich wie Elijah seine Schulter: „Tu... Tut mir leid!“, stotterte er, stoß Elijah auf die Seite und rannte weg,<br />
während ich Zeuge eines Kusses zwischen Odina und Elijah wurde...<br />
Dreckige Gelüste (9. Dezember Donnerstag)</p>
<p>„Ich werde schwänzen.“, verkündete ich, während ich meine senfgelb-orangenen Schuhe anstarrte.<br />
Die ganze Schule war im planen aufgeregt, jede Klasse schien von meinen Kostümballvorschlag begeistert zu sein.<br />
So sehr begeistert, dass die Meisten in der Mittagspause ihre Ideen lautstark über den ganzen Schulhof und im Gebäude verkünden mussten.<br />
Ich saß mit Lisa und Zoé in der Mittagspause auf dem Dach der Schule, Lisa auf einer Picknick Decke, da der Boden des Daches inzwischen zu kalt war und Zoé auf dem Gitter am Rande des Daches – kopfüber hängend nach unten: "Hast du Angst, dass dieser Gigolo (Michael) rausfinden könnte, dass du ein Mädchen bist?", fragte Zoé und wackelte dabei hin und her mit ihren Kopf, sodass ihre roten Haare sich wie ein Pendel einer antiken Uhr bewegten.</p>
<p>„Hatten wir das Danze nicht schon einmal? Ich kann mich noch gut daran erinnern, als du es Michael beichten wolltest... Odin hatte dich so niedlich hergerichtet.“, Lisa quietschte freudig auf beim zurückdenken. „Erinner mich bloß nicht daran, Michael haltet mich seit dem für ein Crossdresser, schwul und wahrscheinlich auch als ein Transvestit.“, meine Stimme klang verletzter als geplant.<br />
Mit einem kräftigen Schwung landetete Zoé mit beiden Füßen auf dem Boden und lief auf mich zu: „Siehst du? Dann werden dich alle hier in der Schule auch für einen Crossdresser halten.“, sie grinste mich teuflisch an: „Und überhaupt... ich hab ein tolles Hasenkostüm für dich ~ ♥“<br />
„Ha.. ha... Hase?“ ich funkelte, Hasen sind so niedlich, ihr plüschiges Fell, ihr Stummelschwänzchen, die Stupsnäschen und und und und...<br />
Zoé nickte und pattete meinen Kopf:“Du hattest Sex.“, gelangweilt, kühl und ein durchdringender Blick, während Lisa zu mir krabbelte mit großen Augen: „Wer war es? Wer war es?!“ jedesmal aufs Neue, überraschte mich Zoé's feines Gespür für allerlei Dinge die peinlich waren, und ich für mich behalten wollte.</p>
<p>Der Rest der Mittagspause ließen die Beiden nicht das Thema wechseln, aber ich blieb standhaft. Noch einmal hielt ich diesen Vorwurf nicht aus, dass ich mit jemanden geschlafen habe den ich kaum kannte.<br />
Bei der 3-er Gruppenarbeit in Chemie zog Lisa ihren Tisch zu mir und animierte Zooé dasselbe zutun, doch wie ich ahnte fing sie an Zooé auszuquetschen, mich zu befragen und Zooé sogar zu fragen ob er wüsste mit wem ich Sex hatte die letzten Tage, anstatt mitzuhelfen.<br />
Und Zooé?<br />
Was soll ich sagen?<br />
Dieser Mann hat >>Pokergesicht<< neu definiert...</p>
<p>Später musste ich feststellen, dass ich keine Zeit für den Kostümball finden würde, der Kochclub – dessen Clubpräsident ich war - wurde beauftragt für die Snacks, und so rief ich alle Mitglieder zusammen und wir fingen an zu planen was wir machen für das Fest...</p>
<p>Nach Sage und Schreibe 76 Minuten Diskussion zwischen: Kleine kalte Häppchen und selbstgemachte Knabbereien (In der wir uns auf Beides einigten.), gingen wir ins Zentrum des Betriebsviertels einkaufen.<br />
Und siehe da, ich traf meinen Vergew... Verführer, Zooé.<br />
Die Mädchen funkelten ihn verliebt - die Jungs sahen ihn hassend an, aber beide Parteien hatten eins gemeinsam: Sie liesen mich für den Rest des Tages nicht in Ruhe und wollten unbedingt wissen was ich mit Zooé geredet habe.</p>
<p>Ich schwieg weiter wie ein Grab.<br />
Es gab eigentlich nichts zu verheimlichen Es war alles mein gutes Recht.<br />
Aber ich schämte mich, dass ich meine reinen und aufrichtigen Gefühle für Mickey langsam ersetzt wurden, durch dreckige und oberflächliche Gelüste mit Zooé.</p>
<p>So ein Mensch bin ich doch nicht... oder?</p>
<h6>I&#8217;m just an option&#8230; (21. Dezember Freitag)</h6>
<p>Heute war das Winterfest und dadurch der Kostümball am Abend, deswegen hatten alle am Vormittag Schulfrei, als die Feier losging ging die Sonne auch schon unter, und als ich als Chefköchin endlich alles gemacht hatte teilte ich ein paar ein für das Geschirr am Ende.<br />
Ich wollte etwas von der Feier genießen, für was war ich sonst Club Präsidentin?<br />
Ausserdem&#8230; hatte Zoé doch ein süßes Hasenkostüm für mich hergerichtet ♥.</p>
<p>Odin sah fesch aus in seinen Outfit als Prinz, Zoé trug ein Cosplay dessen Chara ich nicht erkannte und Mickey ging als Ikarus. Selbstgemachte Flügel – sehr Detailreich – liesen mir einen kalten Schauer über den Rücken wandern und so konnte ich Michael nicht unter die Augen treten.<br />
Thisseas und Erén gingen als Madhatter und White Rabbitt aus Alice in Wunderland&#8230;<br />
Ich&#8230; ich ging als Hase&#8230; und ich erfuhr erst als sie meine Kleider beschlagnahmte das es um ein PLAYBOY Hasen Kostüm ging&#8230;<br />
Aber genau wie erwartet, hielten mich alle trotz meiner Brust die aus den Kostüm zu hüpfen schien bald, für einen Crossdresser. Nur Mickey, dem wich ich aus. Sein Kostüm trieb mir Tränen in die Augen und Erinnerungen die ich verdrängt hatte.</p>
<p>„Hallo ♥.“, wurde ich begrüßt und dabei von hinten umarmt. Zooé sah in seinen Dracula Outfit, der blassen Schminke und seinen schwarzen Cape einfach zugut aus, so konnte ich mich nicht aufregen über sein subtiles starren an meinem halbnackten Körper: „Ganz schön gewagt, es ist Winter und du läufst so freizüg rum?“, seine Hand glitt unter meine Brust und er küsste mich auf meinen Hals.<br />
„Na Dracula, da hast du dir ja was perfektes Ausgesucht, ein Vampir lebt darin andere zu töten – haha.“, entglitt es mir und er drehte mein Gesicht zur Seite so das ich in seine Augen schauen musste: „Ich bin aber ein ganz netter Vampir, ich vernasche nur süße Häschen und keine Menschen ♥.“.<br />
Sein erotischer Tonfall lies mir eine Gänsehaut am ganzen Körper jagen, unbemerkt das er mich dabei von der Sporthalle in dem das Fest stattfand in den Geräteschuppen zog: „Zooé! Jetzt lass das! Ich liebe&#8230;“, er sah mich fragend an. Was ist denn jetzt los?<br />
Normal hatte er mich immer unterbrochen mit einen Kuss, und nun durfte ich es aussprechen?<br />
Ich verstummte, ich wollte es garnicht sagen, sein Gesichtsausdruck war&#8230; ungewohnt leidend.</p>
<p>Es ist schließlich doch passiert, angebunden an den Wasserrohren an der Decke mit den Armen vernaschte mich wie er es gesagt hatte. Und wieder fiel unter den murmeln der Name: Cecil. Ehe ich mich versah hatte ich Zooé weg getreten: „MIR REICHTS!“, schrie ich, aber die Musik des Festes war zu laut als das es irgendwer ausser Zooé hören konnte: „ICH WEISS NICHT WER DIESER CECIL IST! ABER SEINEN NAMEN AUSSPRECHEN WÄHREND WIR SEX HABEN IST DOCH DAS LETZTE!“, ich weinte – ICH – WEINTE – wegen diesen Idioten&#8230;<br />
Zooé sah mich erst erschrocken an, dann sein Pokerface wie ich es gewohnt war, er antwortete nichts und zog sich seine Hose hoch, mit der anderen Hand strich er mir ein paar Tränen weg: „Ich bin nichts weiter&#8230; ich&#8230; ich weiss ja&#8230; das wir nur Sex haben&#8230; aber&#8230;“, es tat so weh es auszusprechen – und wie immer – jedes verdammte mal – wenn meine Gefühle größer waren als Worte es aussprechen konnte – sprach ich es in Englisch aus: „I&#8217;M JUST AN OPTION!“<br />
Zooé, der englisch so flüssig sprechen konnte als wäre es seine Muttersprache sah mich an als hätte ich ihn gerade einen Kopfschuss verpasst.<br />
Es schmerzte, es schmerzte so sehr, meine Arme immernoch gefesselt – denn sonst würde ich auf die Knie fallen – während ich erdrohte an meinen eigenen Worten und Tränen zu ersticken.<br />
„Das ist wahr.“, flüsterte Zooé, zog sich wieder an und lies mich gefesselt im Geräteschuppen stehen.<br />
Sein Ausdruck im Gesicht hatte auch geschmerzt, und das er es zugegeben hat, noch mehr.</p>
<p>Die Feier hatte ihren Höhepunkt schon lange erreicht, als die Feuerwerksraketen kamen hörte ich alle jubeln denn die Türe ging auf.<br />
Odin stand da, sein Gesicht selber leidend, aber als er mich halbnackt und angebunden entdeckte rannte er zu mir und half mir sofort: „Odin-oniichan&#8230;“, flüsterte ich und kuschelte mich an ihn. Ih hatte es gesehen. Odin hatte auch Tränen in den Augen&#8230;<br />
Seine Arme um mich beschützend schenkten wir uns gegenseitig Trost.<br />
Wenn es denn sein muss&#8230; Odins Sichtweise des Festes (21. Dezember Freitag)</p>
<p>Nachdem ich wieder auf Zoé ihr verführerisches Angebot &#8211; das ich ihre Kreditkarte verwenden darf wenn ich mit ihr Sex habe – eingegangen war ging ich mein Kostüm kaufen.<br />
Ich wusste das Lizz sich bestimmt als Prinzessin verkleiden würde, so musste ich wohl als Prinzen gehen.</p>
<p>Es war Abend als ich mit Mike zusammen auf das Fest ging, wir hatten einen Streit wegen den unsensiblen Kostüm das er anhatte und so schwiegen wir den ganzen Weg bis in den Sportsaal.<br />
Dort standen auch schon Zoé und Lisa, zusammen lachend und an den Knabbereien am Büffet zu naschen. Lisa war in ihren Viktorianischen Kleid – das sie auch in Zivil trug, solange ich oder Zoé sie nicht aufhalten konnten – und Zoé ein Cosplay von einen alten Spiel (Schlagt mich ich spiele selten Beat&#8217;em&#8217;Up Games).<br />
„Hey Lizzi ♥. Wo ist denn dein Kostüm?“, Mike nahm ihre Hand und gab ihr einen Kuss darauf: „Ich gehe als Prinzessin, sieht man das nicht?“, sie rümpfte stolz die Nase und zeigte ihre Haarschleife die statt Lila in Goldener Seide war.<br />
Mike konnte sich einen Lachkrampf nicht verkneifen und ich lächelte Lizz an.<br />
Zoé sah abwechselnd mich dann sie an: „Ihr beide habt ja ein Partnerkostüm, geht doch zusammen tanzen! ♥“, sie sah erst fragend Mike an, aber da dieser immer noch lachte – natürlich entschuldigte er sich auch gleichzeitig dabei – lies sie einen seufzer und nahm meine Hand: „Wenn es denn sein muss, los Odin.“</p>
<p>Wenn es denn sein muss.<br />
Es fühlte sich an, wie eine heisse Messerklinge, die sich im Kreis dreht in meiner Brust.<br />
„Keine Sorge, ich werde dich nicht entäuschen.“, murmelte ich vor mich hin, etwas blass wegen Lizz ihrer Bemerkung.<br />
Der Walzer ging los, und ich der alle Gesellschaftstänze kann, und Lizz die es wohl erfunden hatte diesen Tanz, dauerte es wirklich nicht lange und alle Blicke waren auf uns beide gerichtet.<br />
Sie sah so unglaublich aus, sie hatte zwar nur eine andere Schleife in den Haaren, aber der Hauch von Make-up der Zoé&#8217;s Handschrift trug lies sie noch schöner erscheinen: „Du siehst toll aus Lizz.“, flüsterte ich ihr ins Ohr, sie lächelte mich an: „Ach Odin, lass das doch endlich. Ich brauche kein Mitleid&#8230;“.<br />
Mitleid? Wieso Mitleid?<br />
Wir tanzten einige Lieder lang miteinander, den die Blicke der ganzen Schuler auf der Tanzfläche drängten uns regelrecht dazu. Mir war es persönlich nur recht, denn so konnte ich ihr dabei so nah sein, ihren Duft einatmen und ihre Wärme spüren.<br />
Schließlich wurde die Musik leiser und abgestellt, Zooé stoß mich und Lizz auseinander als er weiter Richtung Umkleidekabine ging.</p>
<p>Einige Raketen flogen zum Himmel, weder von Mike, oder Ceres noch von Zoé irgendeine Spur.<br />
Ich hielt immer noch Lizz ihre Hand und betrachtete ihr strahlendes und fasziniertes Gesicht: „Ist das Herzig! Aww hast du das gesehen? Und das?? Und: Bei den Göttern!“, kommentierte sie jede 2 Rakete, ich drückte ihre Hand und drehte sie zu mir: „Was meintest du vorhin mit Mitleid? Du bist doch kein Typ Mensch der irgendwelche Komplexe wegen seinen Körper hat&#8230;“.<br />
Sie betrachtete erst ihre Hand dann mich: „Na dein mitleid da Mike nicht mit mir tanzen wollte.“, sie sah mir dabei in die Augen.<br />
Ich lies ihre Hand los, ich fühlte mich als hätte sie mir mein Herz aus den Brustkorb gerissen und sooft draufgetreten bis nichts mehr übrig war.<br />
„Verstehe.“, würgte ich heraus und ging weg.<br />
Meine Augen brannten und Lizz ihre Rufe nach mir ignorierend, stolperte ich irgendwann in den Geräteschuppen.<br />
Ceres stand weinend vor mir. Gefesselt und ihr Playboy Bunny Kostüm ausgezogen bis auf die Knien.<br />
Ich war nicht in der Lage irgendwas zu sagen, schloss die Türe, löste ihre Fesseln und drückte sie an mich.<br />
Sie fing an was zu schreien, ihre Stimme überschlug sich sooft das ich nur hören konnte das dieser Zooé was zutun hatte&#8230; und in dem Moment platzte Tatsuhiro in den Geräteschuppen.<br />
Ich will ihn küssen&#8230; Zoés Sichtweise des Festes (21. Dezember Freitag)</p>
<p>Mensch bin ich gut.<br />
Dachte ich mir als Elisabeth und Odin auf der Tanzfläche jeden die Show stiehlten.<br />
Der Gigolo lachte immernoch und ich lies ihn so stehen.<br />
Als was sich wohl Andrej verkleidet hatte?</p>
<p>Auf den ganzen Gelände war er nicht zu finden, es bestand aber doch Anwesenheitspflicht.<br />
Nicht das irgendwer hier unfreiwillig hier wäre&#8230; dennoch.<br />
Nach der 4. Runde an alle Lieblingsrote von Andrej ging ich in die Umkleidekabine der Jungs, dort sah ich Zooé der zornig sich gerade umzog: „Na mein geliebter Zwillingsbruder?“, begrüßte ich ihn lachend und zog mich vor ihn aus.<br />
Wenn Andrej nicht hier ist, hatte es keinen Sinn noch hier zu bleiben.<br />
Gerade als ich meine Feinstrümpfe anziehen wollte packte mich Zooé am Hintern und zog mich zu sich:“Psst, schrei nicht, es wird dich keiner hören.“, dabei küsste er mich und zog meinen String runter.</p>
<p>Gerade als ich dachte er will mich vergewaltigen war er überraschend zärtlich, und im gegensatz zum ersten – und leider letzten mal – gab es nur eine (sehr lange!) Runde.<br />
Meine Haare durcheinander und schwer atmend saß ich auf der Bank, Zooé sich am anziehen.<br />
Zooé beugte sich noch einmal zu mir, hob mein Kinn, als Blut von seiner Wange auf mich tropfte: „&#8230;Zooé&#8212;?“, er fasste sich an den Hinterkopf, etwas Blut, eine Platzwunde, aber es sah dennoch nicht schön aus. Auf den Boden lag ein Stein und Andrej bei der Eingangstüre.<br />
Ich riss mich hoch und stellte mich schnell vor Andrej, beide Arme ausgestreckt beschützend.<br />
Denn sein Blick, Zooé&#8217;s Blick, es sprach mehr als ein Tagebuch eines Serienmörders: „Wenn du ihn nur ein Haar krümmst wirst du es bereuen!“, es war lächerlich.<br />
Ich? Gegen Zooé? Ich hatte keine Angst wenn ich gegen zwei, drei, sogar vier Jungs kämpfen musste, aber wenn es nur einer war. Bekam ich es mit der Angst zutun, erst recht wenn es Zooé war: „Andrej, geh BITTE.“, doch er blieb stehen, sein Gesichtsausdruck war so neutral, dass wenn noch andere im Raum wären, ich hätte wetten können ER hat den Stein nicht geworfen.</p>
<p>Es ging alles so schnell, ich hatte geschwollene Lippen, Andrej lag bewusstlos auf meinen Schoß und Zooé hatte auch Tatsuhiro &#8211; der vom Lärm der diesen Kampf verursachte hergerannt kam – einiges zugesetzt. Aber letzten endes ist Zooé wütend gegangen.</p>
<p>„Danke Tatsuhiro“, flüsterte ich während dieser Andrej verarzte. Ich gabs ja zu, ich sah in Tatsuhiro immer ein &#8216;Ceres-Besessener&#8217;, aber er war wirklich männlich, hatte mich und Andrej gerettet, und kannte sich auch noch mit den Verbandskasten unglaublich gut aus.<br />
„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.”, antwortete Tatsuhiro und schmierte meine Lippen mit einer Salbe ein.<br />
Es war schon immer seine Art gewesen, wenn es nichts zu sagen hab, einfach was zu zitieren:<br />
Draussen hörte man die ersten Raketen schießen, und so konnte man das Echo meines schweren Atems hören:„Stimmt, von wem ist das?“, ich strich dabei über Andrejs Haar.<br />
„Bertolt Brecht, Dramatiker und Lyriker. Ein Deutscher. Starb 1956.“, als er fertig war schloss er den erste Hilfe Kasten und sah mich lange an: „Ich werde nun die Mittel die wir verbraucht haben protokollieren, wo habt ihr denn das Clipboard dazu?“, ich zeigte in die Richtung des Geräteschuppens: „Sollte ich nicht&#8230; einen Krankenwagen rufen?“<br />
Tatsuhiro schüttelte den Kopf und beruhigte mich mit der Tatsache das Andrej nichts weiter braucht als aufzuwachen und ein paar Stunden Kopfweh zu ertragen.</p>
<p>Ich starrte fast eine Stunde lang Andrej&#8217;s schlafendes Gesicht an. War er eifersüchtig? Oder dachte er vielleicht Zooé vergewaltigt mich? Oder&#8230;<br />
Seine Lippen waren ebenfalls geschwollen und ich will ihn küssen.<br />
Oh Gott steh mir bei ich will es so sehr.<br />
Mein Herzklopfen ging immer schneller, nichts hörte ich mehr, weder die Schüler, noch die Raketen, noch die Musik die wieder anging, nur mein Herzklopfen und Andrej&#8217;s stiller Atem.<br />
Ich durfte das nicht, ich erinnerte mich noch an letztes mal da&#8230;<br />
aber ehe der Gedanke fertig war bemerkte ich das ich ihn berreits am küssen war&#8230;<br />
Ich will ihn küssen&#8230; Tatsus Sichtweise des Festes (21. Dezember Freitag) </p>
<p>Ceres ihr Vater, Alexandro, hatte mich gebeten Ceres abzuholen.<br />
So bin ich also &#8211; gleich nachdem die Vorlesung zuende war &#8211; auf Board gegangen um mich zu der Insel schiffen zu lassen.</p>
<p>Es war schon fast dunkel, als ich endlich ankam und die Sporthalle fand, von der Ceres gesprochen hatte.<br />
Ich lief Michael entgegen und warf ihn einen entnervten Blick zu: „Hallo Takimoto, keine Begleitung?“, grinste er mich an.<br />
„Ich bin nicht zur Unterhaltung hier.“, antwortete ich aber er kicherte und kratzte sich an der Wange: „Ich fand Lizz heute echt wahnsinnig süß, ich wollte sie sogar einladen zum tanzen, doch ehe ich mich versah wurde sie von Zoé mit Odin auf die Tanzfläche gejagt.“, er sah hoch zu mir und ich saß mich neben ihn.<br />
Reinplatzen wollte ich auch wieder nicht, vielleicht hatte Ceres gerade ihren Spaß. Also saß ich draussen:<br />
„Hast du getrunken?“<br />
„Ja.“<br />
„Du könntest deswegen fliegen.“<br />
„Könnte ich nicht, mein Vater hat hier Mitspracherecht.“<br />
„Wieso willst du mit Elisabeth tanzen? Wird sie deine neue Herzensdame?“<br />
Michael schwieg lange und stützte dann sein Gesicht in die Hände während er die Beine anzog: „Darüber hab ich eigentlich nie nachgedacht. Ich und Lizzi ein Paar?“, anscheinend ratterte etwas in seinen Erbsenhirn: „Und wieso tanzt du nicht drinnen?“.<br />
Nicht das ich es wissen wollte, aber vielleicht würde die Zeit schneller vergehen.<br />
„Ich hab gesehen wie Ceres kurz vorm weinen war wegen meinen Kostüm. So warte ich einfach hier auf Andrej – ich teil ja mit ihn mein Wohnhaus.“<br />
Andrej, dieser schweigsame Junge auf den Zoé so abfährt: „Warum wo ist er denn?“, wenn Michael sein schlechtes Ikarus Kostüm wirklich Ceres zum weinen bringt soll er gefälligst verschwinden: „Ich weiss nicht, er wollte irgendwas in der Umkleide holen.“</p>
<p>Nach langen warten, beschloss ich für Michael nachzusehen was Andrej so macht.<br />
Um so mehr war ich überrascht, als ich Zooé sah der auf Andrej eintretete: „WAS BIST DENN DU FÜR EIN FREAK?!“, entwich es meiner Kehle und ich schlug ihn weg.<br />
„SIE IST KEINE ALTERNATIV LÖSUNG!“, brüllte Zooé mich an.<br />
Zoé zog Andrej schnell weg und hatte selber anscheinend einen Schlag abbekommen: „Ach verdammte Scheisse&#8230;“, murmelte Zooé und rannte weg.</p>
<p>Nachdem ich Andrej und Zoé verarztet hatte mit den Erstehilfe Kasten, sie etwas abgelenkt habe von dem was passiert ist, und sie sogar beruhigen konnte keinen Krankenwagen zu rufen, ging ich mit den Verbandskasten zum Geräteschuppen für das protokollieren der verbrauchten Materialien.<br />
Doch als ich die Tür öffnete sah ich Odin, der Ceres fest an sich drückte.<br />
Sie weinte, ihr Kostüm war ausgezogen und sie trommelte wild auf Odins Brust.<br />
“Tatsuhiro?“, flüsterte Odin erschrocken, seine Augen waren rot als hätte er nie geschlafen oder genau wie Michael zuviel getrunken. Ceres schrie ihn an und versuchte sich weiter aus seinen Armen zu befreien.<br />
Ich hatte das Odin niemals zugetraut aber: „DU MIESER BASTARD HAST CERES VERGEWALTIGT!“, einige Schläge wurden ausgetauscht, starke, sehr starke Schläge, bis Odin und ich uns gegenseitig k.o schlugen.</p>
<p>Das Letzte was ich mitbekommen hatte war das Ceres noch mehr weinte, Zoé und Andrej kamen und selbst Michael seinen Weg herfand.<br />
„Diese Schule, und dessen Schüler waren doch nicht mehr ganz &#8216;bache&#8217;.“, dachte ich mir als schließlich alles vor meinen Auge verschwamm&#8230;</p>
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		<title>Schach und Matt &#8211; Letzter Part (5)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 13:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ceres' Sicht]]></category>
		<category><![CDATA[Schach UND Matt]]></category>
		<category><![CDATA[Tatsuhiros Sicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Anm.: Diese Geschichte wechselt mehrmals die erzählsichten der Geschichten. Deswegen solltet ihr es aufmerksam lesen um nicht durcheinander zu kommen ^__^
„Hey, Hiro-san, hast du Zooé gesehen? Oder Andrej? Unglaublich das die beiden einfach verschwinden.“, ertönte Ceres ihre Stimme.
Auf Wunsch der anderen sind ich und sie im Hotel geblieben während die anderen suchen gegangen sind, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Anm.: Diese Geschichte wechselt mehrmals die erzählsichten der Geschichten. Deswegen solltet ihr es aufmerksam lesen um nicht durcheinander zu kommen ^__^</strong></em></p>
<p>„Hey, Hiro-san, hast du Zooé gesehen? Oder Andrej? Unglaublich das die beiden einfach verschwinden.“, ertönte Ceres ihre Stimme.<br />
Auf Wunsch der anderen sind ich und sie im Hotel geblieben während die anderen suchen gegangen sind, doch nutzlos rumsitzen konnten wir nicht, so haben wir sie nochmal im Hotel gesucht.</p>
<p>Wir saßen auf mein Bett, Stockbetten, <em>wie kindisch,</em> aber dennoch, wir saßen also da unten auf meinen Bett, starrten die Holzwände gegenüber an: „Bist du glücklich wie es ist?“, fragte ich leise und strich mir durch die Haare.<br />
Wider erwarten kicherte Ceres garnicht verlegen oder tat sonst irgendetwas in dieser Art, nein, sie legte beide Handflächen auf ihre Knien und starrte die Holzwand an: „Mir wurde bewusst, das ich Mickey nur noch hinterherrannte, <strong>weil ich nichts anderes gewöhnt war.</strong> Seltsam oder? Und dann taucht dieser rothaarige Egomane auf und&#8230;“</p>
<p>Ich zog mir meine Brille ab und begann das Glas sauber zu polieren mit meinen Shirt: „Soso“, gab ich von mir.<br />
So war es nun, unabwendbar. Sie gaben wider allen was in mir schlummerte, wirklich ein schönes Paar ab: „Doch nicht so! So zerkratzt du deine Brille!“, gab Ceres von sich, <em>ergriff meine Hand und nahm die Brille weg:</em> „Moment, ich hab mein Brillenpoliertuch&#8230; ach verdammt Zoé hat ja meinen Koffer auf dem Gewissen, GOTT“, fing sie an zu fluchen, und obwohl ich so kurzsichtig wie ich gerade war, nur einen farbigen Matsch vor mir sah, konnte ich in meinen Inneren Auge ihren Schmollmund und die aufgeblusternden Wangen sehen die sie von sich gab.</p>
<p><strong>„Macht nichts&#8230;“, gab ich leise von mir.</strong></p>
<p>Eine Zeitlang umarmte uns die Stille, dann tippte mich Ceres an der Seite an: „Und du? Mit Zoé am anpendeln? Ihr versteht euch ja verdäääächtig gut ~“, ihr Unterton in der Stimme war schon fast anrüchig: „Ich wette Andrej ist deswegen abgehauen, ihr beide wirkt wie ein verliebt-verlobtes Pärchen.“<br />
Erneutes Schweigen umgab uns, Ceres drückte ihre Finger weiter an meinen Oberarm und dann schließlich an meine Wange: „Beichte! Legen Sie Ihr Geständniss ab, das Gericht lässt Gnade walten wenn Sie gestehen.“, <strong>sie klatschte kurz begeistert in die Hände,</strong> doch das Klatschen wirde von mir abrupt beendet, packte ihr Handgelenk.</p>
<p>Glück im Unglück, dass ich in diesen schweren Umrissen die ich nur erkennen konnte, ihr Handgelenk geschafft hatte zu packen.<br />
Ich liebe dich Ceres. Seit 24 Monaten schwärme ich unterbewusst, seit 14 Monaten liebe ich dich, seit neun Monaten will ich dich berühren. Seit fünf Monaten will ich es dir sagen, seit zwei Monaten ist meine Mutter tot und du dabei mit Zooé zusammen und seit sieben Sekunden weiss ich das ich keine Ruhe finden werde ohne einmal&#8230;<br />
<em>Nun war sie nah genug das ich sie anblicken konnte</em>, ihr Blick war fragend.<br />
Meine Lippen trafen ihre, mit sanfter Gewalt fand meine Zunge ihren Weg, es war wirklich kurz dieser Moment. Kaum der großen Rede wert, <strong>lang genug aber um mein Verlangen zu schüren.</strong><br />
Ließ von ihren Lippen los.<br />
Wartete noch etwas.</p>
<p><img alt="&quot;Ich wollte das du es noch erfährst.&quot;" src="http://img534.yfrog.com/img534/9711/blz.png" width="660" height="307" /><br />
<em>Anm.: Ich weiss auf den Bild hat er seinen pullover an ~ war zufaul das zu fixen x&#8217;D</em></p>
<p>Sah ihr tief in die Kirschroten Augen: „Die einzige Person die ich liebe, bist du. Ich liebe dich, Ceres.“, noch hielt ich ihr Handgelenk fest, sanft nehme ich meine Brille aus ihren Griff und zog sie wieder an: „Ich wollte dass du das noch erfährst.“, ging vom Bett runter und zog mir meine Schuhe an.<br />
„Warte! Was heisst das? <em>Das ich es &#8216;noch&#8217; erfahre?</em>“, ich blieb am Türrahmen stehen, lachte und ging ein gemütlichen Schrittes aus den Hotel.</p>
<p>Vor der Fahrt hatte ich mir einen Schuss Heroin gegönnt. <strong>Es war der letzte Schuss.</strong> Denn sobald die Wirkung nachlässt, sehe ich SIE wieder.</p>
<p>Ich weiss nicht wie weit ich schon in den Wald lief, aber ich hörte Ceres ihre Stimme die nach mir rief.<br />
Und erneut konnte ich mir vorstellen wie sie in ihren weissen Sommerkleid durch den Wald lief, auf diesen passenden Schuhen die einen Absatz haben, Probleme mit den Ästen hat, schließlich fluchend diese Schuhe ausziehen würde und dann richtig losrennen.<br />
<em>Wenn ich mir recht überlege.</em><br />
Wusste ich selber nicht genau wie ich es vorhatte.<br />
<strong>Alles anders gekommen wie geplant.</strong><br />
Anscheinend kam mir Andrej vor&#8230; vielleicht&#8230; wer weiss&#8230;<br />
Musste es vorher machen.<br />
<em>Vor ihn.</em><br />
Das heisst wenn Miharu mich endlich gehen ließ.</p>
<p>Es war ein wunderschöner Sonnenuntergang der diese Klippe hineingetaucht wurde.<br />
<strong>Stürzen von einer Klippe. Sterben. Verschwinden.</strong><br />
Der Gedanke ans Sterben hat mir noch nie Angst gemacht, ehrlich, noch nie hatte Angst, aber aus irgendeinen Grund bekam ich es langsam.<br />
<em>Keinen Rückzieher.</em><br />
Sollte erstmal zusammenfassen wieso ich es mache.</p>
<p>Mein Vater lässt mich und meine Mutter fallen für seine heimliche Zweitfamilie.<br />
Miharu – meine Verlobte stirbt kaum eine Stunde nach der Verlobung.<br />
<strong>Ersticke meine Schmerzen in Drogen, bin ein Junkie.</strong><br />
Kann es mir auf Dauer nicht mehr leisten, geh auf den Strich.<br />
<em>Kann meine Mutter endlich retten.</em><br />
Starb genau an dem Tag wo ich es konnte.<br />
Meine neue Liebe hat einen neuen Freund.</p>
<p>Nein, ich will eigentlich nicht sterben.<br />
Aber die Schmerzen zwingen mich. Die Sucht. Diese Verurteilung auf lebenszeit dem ich diene.<br />
Wovon ich aber jedes bisschen verdient habe.<br />
Ich dachte ich fände Gnade&#8230; denn die geht nicht nach Gerechtigkeit.<br />
Aber es gab keine.</p>
<p>Ich drehte mich um und wurde auf einmal umgeworfen: „HIRO-SAN!!“, Ceres lag in meinen Armen, Tränen zierten ihr süßes pausbäckchen Gesicht. Von feinem silberblauen Haare umrahmt.<br />
<em>Mir behagte der Gedanke zwar nicht nur ein Meter von einen über 50 Meter Sturz entfernt zu sein während Ceres mich umarmte, aber dennoch legte ich einen Arm um sie und lächelte: „Keine Sorge.“</em><br />
Ich hab den Abgrund im Gesicht geblickt, ich bin ganz unten.<br />
Und ich lebe noch.<br />
Wieder der Natur lebe ich noch.<br />
In meinen Computerspielen, und den ganzen Filmen die ich kenne, müssen die Männer selten lange ohne ihr Mädchen oder ihre Familie auskommen.<br />
<strong>Zum Schluss stirbt der Held immer.</strong><br />
Nicht das ich der Held bin.<br />
Nur die Hauptrolle in meinen eigenen kleinen Leben.</p>
<p>„Bitte mach mir nie mehr so Angst, ich schaff das nicht, bitte.“, ihren Kopf drückte sie auf meine Brust, meine Hand liegt auf ihre die in meinen T-Shirt gekrallt ist.<br />
„Es tut mir leid, weisst du, um die Wahrheit zu sagen&#8230;“, mein Blick wurde Melancholisch: „Versuche ich mich seit Miharu tot ist jeden Tag das Leben zu nehmen. Jeden Morgen das Lauf der Waffe im Mund, sie ging aber nie ab, nur wenn ich auf was anderes zielte.<br />
<em>Ich bin mir sicher das Miharu irgendetwas wollte das ich erledige bevor ich sterbe.</em>“, Ceres war nicht der Typ Mensch die mich auslachen würde bei diesen Gedanken oder gar sagen würde ich bin verrückt.<br />
„Und deswegen habe ich eine Bitte an dich. Ich wüsste gerne ob es mir bestimmt ist JETZT zu sterben, oder weiter zu leben.“, hob ihr Kinn hoch und sah ihr in die großen Kulleräuglein.<br />
„Du hast doch sicher deine Pistole am Oberschenkel angeschnallt, <strong>kannst du auf mich schießen?</strong>“, wäre Ceres nicht schon dieser blasse Typ Mensch, würde ich sagen sie ist noch blässer geworden.</p>
<p>Da standen wir nun, an der Klippe, Ceres hob ihr Kleid an, hochgenug das ich sehen konnte das sie Unterwäsche Dessous trägt, erschrocken drehte ich meinen Kopf weg: „Also wirklich!!“, gab ich von mir und legte meine Hände vors Gesicht.<br />
Leichter Blush, entnervter Blick, etwas dass vage an ein Schmollmund erinnert.<br />
So wartete ich ab bis Ceres ihre Pistole von den Platz löste an dem er war, ich könnte kaum soviele Jungs aufzählen das ich heute noch fertig wäre, wer alles gerne diese Pistole wäre.<br />
<em>„Tatsu-chan&#8230;“, ertönte Miharu ihre Stimme.</em><br />
Erneut sehe ich sie neben mir stehen. Der Grund warum ich schließlich Heroin nahm.<br />
Dieser Geist Miharus der ständig an meiner Seite stand.<br />
Sätze, Erinnerungsfetzen aus diesen kurzen aber schönen Leben die dieser Geist mir immer wieder abspielte.</p>
<p><em>„Komm Tatsu-chan, lass uns baden gehen.“, „Jetzt hör auf zu schmollen.“, „Ich liebe dich.“, „Du bist sooo süüüüß!!“, „Ich wusste du machst mir einen Heiratsantrag.“, „Ich möchte nicht in weiss heiraten, das tun alle, wie wäre es mit Neongrün und gelb gesprenkelt?“, „TATSU-CHAN PASS AUF!“</em></p>
<p>Die Bilder des Unfalls, der schmerz als ihre Leiche das Kopfsteinpflaster zierte.<br />
Alles schoss in meinen Kopf.<br />
Die ganzen Erinnerungen&#8230;</p>
<p>„Tatsuhiro, mein Sohn.“, ertönte eine neue Stimme. Eine Stimme die ich immer wieder erkennen würde: „Mama?“, flüsterte ich leise vor mir.<br />
Fiel auf die Knie zusammengekauert, hielt mir die Ohren zu, konnte ihre Geister sehen.<br />
In meinen Kopf, ihre Stimmen hören, in meinen Kopf, <strong>es wäre egal wenn ich mir die Augen aussteche oder Taub werde.</strong> Ich würde sie sehen und hören.<br />
Auf ewig&#8230;<br />
Nichts konnte diese Gedanken aufhalten.<br />
<em>Nur das Heroin in meinen Blut.</em></p>
<p>„MACH ENDLICH!“, schrie ich Ceres an, es tat weh sie anzuschreien, aber ich bemerkte nicht das ich auf japanisch mit ihr sprach.<br />
Bemerkte es nicht was mit mir geschah.<br />
„Bitte!!“, flüsterte ich, den Tränen nahe, Ceres lies die Pistole fallen: „WIE KANNST DU SOWAS VON MIR VERLANGEN?!“, schrie sie, ebenfalls in meiner Sprache.</p>
<p><em>Filmriss</em></p>
<p>Unter mir lag Miharu die ich gerade am erwürgen war.<br />
Miharu&#8230;<br />
Ich würde dich niemals erwürgen&#8230;<br />
<strong>Sie hatte Ceres ihr Kleid an&#8230; und auch ihre Stimme&#8230;</strong><br />
Ein Tritt in die Seite schmiss mich einen Meter weg.<br />
Vor mir stand Matthew.<br />
Matthew und Miharu?<br />
Nein&#8230;<br />
Doch?<br />
<strong>Nein&#8230; das sind Halluzinationen&#8230; ganz bestimmt&#8230;</strong></p>
<p><em>Ein Filmriss.</em></p>
<p>Sitze auf einmal auf Mike. Hab meine eigene Pistole – falls es Ceres nicht machen würde und ich Zoé fragen müsste, und deswegen mitgenommen habe – an Mikes Mund gerichtet.<br />
<strong>Ceres selbst hatte nun ihre Waffe auf mich gerichtet.</strong></p>
<p><em>Erneuter Filmriss.</em></p>
<p>Mein Kopf schmerzt.<br />
Ich sitze am Rand einer Klippe.<br />
Blut schießt nur aus meiner Schulter raus, mein Körper prickelt.<br />
Es fühlt sich an als würde man langsam einschlafen.<br />
<em>Bemerkte wie Ceres die Rettung gerufen hatte.</em><br />
Für mich nicht mehr. Dafür war es zu spät. Seltsam das ich so sterbe.<br />
Erinnere mich nicht einmal mehr richtig daran was genau passiert ist in den letzten Minuten. Eine undefinierbare Leere steigt in mir auf.<br />
<strong>Drehe mich um so das ich die Klippe betrachten kann.</strong><br />
Gedanken sind benebelt.<br />
Handeln nicht möglich.</p>
<p><em><strong>Sterben dauert lange bemerke ich.</strong></em></p>
<p>Ein Schrei ertönt im Hintergrund, beobachte wie Ceres ihre Hand ausstreckt nach den Beiden die sich wohl im Eifer des Gefechts von der Klippe rollten.<br />
<em>Beide schnappten ihre Hand, Ceres wurde dabei mitgerissen in die tiefe&#8230; während vor mir nun Rettungsleute waren&#8230;</em></p>
<p>Fiel von der Klippe.<br />
Zooé hielt immernoch meine Hand, seine Finger in meine verschränkt.<br />
Ich bin mir nicht sicher wie lange dieser Sturz wirklich dauern kann.<br />
Aber er kam für mich persönlich wie eine kleine Ewigkeit vor.<br />
Mickey war wieder bewusstlos. Umbra hat ihn in Frieden gelassen.<br />
Unter uns erstreckte sich ein dichter Wald mit See.<br />
Ließ mich im Flug von Zooé an sich pressen, meinen Kopf auf seiner Brust, er nach unten gerichtet: <em>„Vertrau mir.“</em>, hörte ich ihn flüstern.<br />
Der Wind peitscht mir ins Gesicht, habe das Gefühl das meine Tränen sich in meine Haut einschneiden.<br />
Mickey öffnete die Augen schneller wie sonst nachdem Umbra ihn&#8230; er streckte die Arme aus.<br />
<em>Fliegst du nun, Mickey?</em><br />
Hast du keine Angst?<br />
<strong>Bemerkt er überhaupt das wir stürtzen&#8230;</strong><br />
Das laute platschen von Wasser zu hören.<br />
Zooé und ich waren es nicht die in den See gestürtzt sind.<br />
Durch die Baumkronen, knallte Zooé unsanft gegen die Äste so das einige dieser Äste unter der Wucht abgebrochen sind aber er ließ mich nicht los.</p>
<p><em>Unten angekommen.</em><br />
Schwere verletzungen.<br />
<strong>Ich nur an meinen Oberschenkel.</strong><br />
Drahtgestell war zu sehen an Zooé statt Fleischwunden oder eine gebrochene Wirbelsäule.<br />
Klar eine Drahtpuppe hatte keine Wirbelsäule&#8230;<br />
Deswegen lebte er noch&#8230;<br />
<em>Erst jetzt wurde mir bewusst, was Zooé ist.</em><br />
Eine Drahtpuppe.<br />
Eine Drahtpuppe die ich liebe.<br />
Zooé setzte sich auf, strich mir die Haare aus den Gesicht und die Tränen weg: „Siehst du. Ich hab es dir doch gesagt. Alles was du tun musst, ist mich zu lieben, so sehr und intensiv, das du es nicht aushälst eine Sekunde weg von mir zu sein. <em>Den Rest überlässt du mir.</em>“, hauchte er in mein Ohr&#8230;</p>
<p>Ich riss meine Augen auf, starrte neben Miharu die neben mir lag im Bett.<br />
<em>Ein Alptraum, ein böser, böser Alptraum.</em><br />
Sie sieht mich fragend an: „Was hast du denn geträumt, das du so aus den Wind bist?“, nach dieser Frage zog ich sie fest in die Arme, kämpfte mit meinen Tränen und zittertete: <strong>„Wir hatten einen Verkehrsunfall&#8230; und du warst Tot&#8230; dann wurde ich Drogensüchtig und irgendwie bin ich nach Griechenland gelandet&#8230; ich erinnere mich kaum mehr aber da war auch ein Mädchen das dir ähnlich war. Und Mama ist gestorben. Und irgendwie bin ich zum Schluss dann gestorben weil ich Geisteskrank wurde&#8230;“</strong><br />
Miharu lachte und umarmte mich auch: <em>„Gut dass das nur ein Traum war ♥“</em>, ich spürte ihre Wärme, roch ihren Duft, hörte ihre Stimme. Nahm alles so wahnsinnig intensiv war.<br />
Legte sie zurück und auf sie: „Auf diesen Schock brauch ich eine Ablenkung.“, hauchte ich auf ihren Hals während ihre Hände von meinen Rücken zu meiner nackter Brust strichen: „Ab und zu bist du soooo pervers, dann wieder so normal&#8230;“<br />
<strong>Ich nahm sie mit jeden meiner Fünf Sinne war.</strong><br />
Miharu&#8230; ich liebe dich&#8230; Miharu&#8230; ich liebe dich&#8230;<br />
Meine Arme legten sich wieder um sie, einfach nur im Arm halten, <em>nie mehr loslassen, nie nie mehr&#8230;</em><br />
„Entscheid dich mal, also wirklich&#8230; <em>awww du bist</em>-“</p>
<p>„-<em>so süüüß</em>&#8216;, antwortet Miharu und drückt dich ebenfalls fest.“, hauchte ich in Hiro-sans Ohr, strich seine Haare aus den Gesicht und betrachtete wie er angeschlossen dalag.<br />
Im Koma, kaum eine die Chance das er jemals aufwachte lag unter einen Prozent.<br />
<strong>Und nur ich durfte entscheiden was nun geschehen soll.<br />
Ich. Ceres Ira Minerva, soll über das Leben eines sehr engen Freundes entscheiden.</strong><br />
Aber als ich bemerkte das seine Gesichtszüge nach meiner Geschichte entspannter waren, schluckte ich ein letztes mal laut und umgriff den Stecker.<br />
Rausgezogen, kurz und schmerzlos.<br />
Heisse Tränen zierten mein Gesicht während der unaufhaltsame Ton der Maschinen langsam zu verstummen begann.</p>
<p><em>„Ich hab dich so lieb.“, hauchte ich während ich in seine Hand krallte und nur noch anfing zu weinen.</em></p>
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		<title>Schach UND Matt Teil 4</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 20:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schach UND Matt]]></category>
		<category><![CDATA[Zooés Sicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Anm.: Wer den 3. Teil nicht gelesen hat sollte es schnell ~ =)
„Was? Du gehst eine Woche in die Berge? Mit Mike und Tatsuhiro?“, fragte ich recht ungläubig damals als es mir Ceres erzählte. Wir beide saßen dabei auf ihren Bett und betrachteten die Decke gelangweilt.
„Tatsuhiro&#8230; ist Tatsuko ja?“, diese Stalkerin die Cecil seine Boxershorts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anm.: Wer den 3. Teil nicht gelesen hat sollte es schnell ~ =)</em></p>
<p>„Was? Du gehst eine Woche in die Berge? Mit Mike und Tatsuhiro?“, fragte ich recht ungläubig damals als es mir Ceres erzählte. Wir beide saßen dabei auf ihren Bett und betrachteten die Decke gelangweilt.<br />
„Tatsuhiro&#8230; ist Tatsuko ja?“, diese Stalkerin die Cecil seine Boxershorts klaut, ihn fesselt und knebelt ihn regelmäßig vergewaltigen will ihn zur Heirat zwingen und&#8230; : <strong>„Ich geh mit.“</strong><br />
Ein Blick nach links zu ihr, dann rollte ich mich so das ich über ihr lag: „Irgendwelche Einwände?“, natürlich hatte sie keine.<br />
Hehe.</p>
<p>„Ceres und ich schlafen in diesen Zimmer! Ihr Jungs in den größeren da.“, gab Zoé freudestrahlend bekannt, streckte dabei die Arme präsentierend auseinander und zog Ceres zu sich.<br />
„Vergiss es!“, riss ihr Ceres wieder aus der Hand und zog sie zu mir, sie warf mir einen stechenden Blick zu und zerrte nun am freien Arm von Ceres.<br />
„Lasst das!! Sofort!!“, gab Ceres verzweifelnd von sich während ich und Zoé begannen an ihr zu zerren.<br />
Odin und Mike begannen zu lachen als sie das sahen: „Das ist ja wie beim &#8216;Kaukasischer Kreidekreis&#8217;.“, gab Odin von sich, als dieser Vergleich gestellt wurde liesen wir beide gleichzeitig los.<br />
<em>Und da begann sie, die Diskussion mit mir selbst.</em><br />
Meinen weiblichen Ich.<br />
Hat was erbärmliches.<br />
<strong>Wie ein Selbstgespräch.</strong><br />
Gott&#8230;</p>
<p>Beobachtete am Fenster wie Zoé in hohen Bogen Ceres ihren Koffer aus den Fenster schmiss, dabei hörte ich Tatsuhiro und Odin diskutieren was nach dem Tod passieren soll.<br />
„Es gibt keinen Himmel also in deiner Theorie?“, gab Tatsuhiro entnervt von sich, von Ceres hatte ich erfahren das er vor zwei Jahren seine Verlobte verloren hatte. Ausserdem nimmt er Heroin und verkauft seinen Körper um seine Sucht zu finanzieren.<br />
Alles im allen war er ein bemitleidendes Geschöpf.<br />
<em>Vor einigen Wochen ist auch seine Mutter gestorben.</em><br />
Ich sag sowas wirklich nicht gerne, aber Odin hätte etwas Rücksicht nehmen können auf das Thema.<br />
<strong>„Ja&#8230; Theorie&#8230; genau&#8230;“</strong>, er verzog sein Gesicht zu einer Grimasse und ging aus den Zimmer, Tatsuhiro stampfte ihn nach da er das nicht so stehen lassen konnte anscheinend.<br />
„Mich wundert es das du hier bist.“, ertönte Mikes Stimme hinter mir, Andrej der neben mir stand als der Koffer rausgeschmissen wurde von Ceres, war nun unten und sammelte alles zusammen: „Wie meinst du das? Glaubst du ernsthaft ich lasse dich mit Ceres alleine? Auch wenn du mit Cecil zusammen bist, das gibt dir nicht das Recht auch Ceres für dich zu beanspruchen.“, mit diesen Worten strich ich mir meine Haare etwas zurück und stützte mich an der Fensterbank ab.<br />
Mike selbst hatte nun fertig ausgepackt seine Sachen in den leeren Schrank und blickte mir kein einziges mal in die Augen: „Ich bin nicht mehr mit Cecil zusammen, ich hab Schluss gemacht.“, flüsterte er leise.<br />
Schweigen.<br />
Ging schnellen Schrittes an ihn vorbei, <em>würdigte ihn keines Blickes</em>, riss die Türe auf, wechselte dabei gekonnt zurück in meine Realität.<br />
Man muss es nur wollen, und nicht verzweifelt wünschen wie es Mike tat.</p>
<p>Es dauerte fast 2 Stunden der Weg zurück von den Bergen zu Cecil, dennoch war er zuhause.<br />
Wie immer.<br />
Eigentlich hab ich nie darüber nachgedacht, niemand von uns. Nichteinmal Cecil selbst.<br />
Cecil teilt auf der Insel sein Wohnhaus mit Odina, diese ist aber in der Nacht mit Elijah weg, am Tag sehen sie sich sowieso nicht.<br />
Zuhause ist er auch alleine, sein Vater kommt mit viel Glück alle zwei Wochen am Wochenende aber auch nur Samstags da er Sonntag schon wieder los muss.<br />
<em>Alles im allen.</em><br />
<strong>War Cecil einsam.</strong><br />
<em>Sehr einsam.</em></p>
<p><em><strong>Cecil war der einsamste Mensch, mit den ehrlichsten Lächeln das ich je gesehen hatte.</strong></em></p>
<p>Riss die Türe auf von seinen Familienhaus, hörte sein klimpern in der Küche und ging schnellen Schrittes dorthin.<br />
„WIESO HAST DU NICHTS GESAGT DU TROTTEL?!“, schrie ich zornig in die Küche, Cecil schnitt gerade etwas, hörte das Messer klacken gegen das Holzbrett.<br />
Drehte sich nicht um, hatte er mich überhaupt gehört?<br />
„Cecil!“, gab ich wieder von mir, stellte mich neben ihn und sah wie er auf etwas mit den Messer einhackte das wohl Gemüse war, <em>nun aber nur noch eine breiartige Masse:</em> „Hallo Zooé, wolltest du nicht bei Ceres sein für eine Woche?“, ich wusste nicht was schlimmer war.<br />
Diese Masse die er immernoch am zerhacken war, die Tatsache wie tief die Kerben in den Holzbrett waren, <strong>oder dieses aufrichtige Lächeln von ihm das er mir schenkte.</strong></p>
<p>„Cecil, es ist nicht so das die Welt untergeht weil Mike mit dir schluss gemacht hat.“, flüsterte ich und legte eine Hand auf seine Schulter, mit der anderen nahm ich ihm das Messer aus der Hand.<br />
Sein Gesichtsausdruck wurde traurig: „Ich bin kein Mensch&#8230; den man lieben kann oder? Nicht auf diese Weise&#8230; es ist weil ich nicht männlich bin oder? Oder ist es weil ich nicht zu weiblich bin? Wahrscheinlich weil ich garnichts bin! Weil ich Plüschhasen mag und schnell beleidigt bin. Und ganz bestimmt liegt es auch daran weil ich&#8211;“, konnte nicht mehr sehen wie Cecil Tränen runterkullerten, drückte ihn an mich: <em>„Ich hab dich geliebt Cecil.“</em>, hauchte ich in sein Ohr.<br />
„Jede Sekunde, bis ich Ceres getroffen habe, ehrlich Cecil.“, warum mir solche Worte so einfach von den Lippen gingen weiss ich nicht.<br />
Aber es tat gut sie auszusprechen.<br />
<strong>Ein wenig.</strong><br />
Wie ein Kapitel das geschlossen wird.<br />
Und ich mich nun auf Ceres konzentrieren kann.</p>
<p>Es hat lange gedauert, aber ich konnte ihn überzeugen das er falsch lag, ausserdem hatte ich Elijah und Odina dazu verdonnert sich um ihn gefälligst zu kümmern.<br />
<strong>War wieder zurück im Hotel.</strong></p>
<p>Unterwegs mit den Auto.<br />
Ob Mike wohl weiss das man Gegenstände mit transferieren kann?<br />
<em>Sicher nicht.</em><br />
Idiot.<br />
Alles Idioten.<br />
<strong>Ausser mir.</strong></p>
<p>Am Strassenrand sah ich Andrej und Zoé, Andrej am Boden sitzend gegen einen Baum gelehnt, Zoé etwas abseits neben ihn, so zu ihn gewunden das sie ihn küssen konnte.<br />
Ich glaube der wird bald von ihr gefressen: „Soll ich auch mitnehmen oder wollt ihr für die Waldtiere gleich eine Piepshow veranstalten?“, lehnte meinen Arm am Fenster raus und zog meine Sonnebrille aus.<br />
„Du solltest lieber schnell zurück Zooé, <em>sonst betrügt dich Ceres noch</em> ~ immerhin ist sie mit Odin – diesen Sexgott – und Tatsuhiro zusammen.“, lachte Zooé, Andrej wirkte unbeindruckt obwohl sein Gesicht voller Lippenstift war.<br />
„DU HAST CERES ALLEINE MIT DIESEN HEROINSÜCHTIGEN SELBSTMORDGEFÄHRDERTEN GELASSEN?!“, Zoé kramte ihr Handy aus ihrer engen Jeans und wählte eine Nummer.</p>
<p>„Hey Odin, na auch schon wach? Sag mal was Ceres heisses macht ~“<br />
<em>Heisses&#8230; macht?</em><br />
„Ach&#8230; seit wann? Und sie sind nicht zurück..? Ist der Gigolo wenigstens da?“<br />
<strong>Mike&#8230; ist..?</strong><br />
„Die drei sind also im Wald? Aha&#8230; ehe die werden bestimmt ~ nein ich denke nicht pervers!“<br />
<em>Hatte genug gehört.</em><br />
Autoschlüssel gezogen und losrennen.<br />
Konnte doch nicht weit sein.<br />
So groß war der Wald nicht&#8230; kaum Bäume, mehr Sträucher dafür aber dichtes Waldkronen die nur wenig Licht einließen.<br />
Und tatsächlich, es dauerte wirklich nicht lange und ich sah <strong>eine absolute bizarre Szene.</strong></p>
<p>Ceres hatte ihre Waffe in Tatsuhiros Richtung erstreckt, dieser hatte selbst eine Pistole in der Hand die er gegen Mike seine Lippen senkte. Ein Stein zu meinen Füßen erinnerte mich daran wie damals Andrej mir ~<br />
Es lohnte sich wirklich das ich verschiedene Sprachen seit meiner Kindheit lerne, denn Tatsu und Ceres sprachen in japanisch.<br />
Er sprach von einen Mädchen, Miharu. Das er sie nicht mehr hören kann.<br />
Und das Ceres es tun soll wenn sie seine Freundin ist. Das er will das sie es tut.</p>
<p>Ein schneller Wurf mit den Stein unterbrach seine Rede, aber nicht stark, wollte ihn keinen Schädeldecken Bruch geben, Tatsuhiro wurde nach diesen vorfall von Mike runtergetreten, dadurch seine Pistole los und traf ihn sehr knapp an Mikes Kronjuwelen.</p>
<p>„Hör auf Ceres in deine dreckige kleinkarierte Welt zu ziehen.“, natürlich auf japanisch. Tatsuhiro schaute kurz erstaunt das ich seine Muttersprache beherrsche: „Mir egal was Ceres für dich tun soll. Wenn du es so dringend willst das du bereit bist ihren besten Freund zu töten, <strong>dann werde ich das mit VERGNÜGEN erledigen.</strong>“<br />
Keine Sekunde sah ich weg von seinen Augen, doch ein lautes: „GOMEN NASAI!“, das Ceres von sich gab störte diese Wortlose konversation zwischen mir und ihn, ein Schuss in seine linke Schulter ließ ihn etwas zurückfallen, nun blutete nicht nur Mike – ich muss gerade sagen ehrlich – wie ein Schwein, sondern auch Tatsuhiro, <em>sein Blut schlug schon Luftblasen</em> und sein Blick hatte etwas erlösendes.<br />
Da war man einmal 6 Stunden nicht da, und schon sah man seine eigene Freundin ihren Bodyguard anschießen da dieser ihren Kindheitsfreund angeschossen hat.<br />
„Danke, Ceres.“, flüsterte Tatsuhiro, aus seiner Nase und seinen Mund floß nun ebenfalls Blut, die Hand die seine Waffe in der Hand hält geht langsam an seine Stirn.<br />
<strong>Hatte er etwa vor&#8230; er hatte doch nicht..?</strong></p>
<p>Mike der etwas bespritzt war von Tatsuhiros Blut begann wie wild zu kichern, direkt krampfhaft und schrill: „Das ist also das Ende dieses Aktes? Ein jämmerlicher Selbstmord?“, ein Tritt gegen Tatsuhiros Hand lies ein knirschendes Geräusch von sich geben.<br />
Das war ein Knochenbruch, ganz bestimmt hatte Mike mit diesen Tritt nun seine Hand gebrochen: „Bist du&#8230; Umbra?“, flüsterte Ceres.<br />
Endlich betrachtete ich Ceres genauer, sie trug ein weißes Wunderschönes Sommerkleid, auf ihren Kopf war ebenfalls ein weisser großer Hut mit einer Himmelblauen Schleife.<br />
„Das steht dir.“, ich lächelte sie sogar an und blickte wieder Mike an. Er schien nicht so begeistert sein von dem was ich von mir gab und <strong>Ceres mit ihren strahlenden Lächeln</strong> wegen meiner Aussage.</p>
<p>Dann sprang er mich an, <em>doch wir beide hörten Ceres&#8217; Schrei nicht</em> unter den gerangel und tritten die wir uns gegenseitig austauschten.<br />
Ein Tritt in den Magen, ein Zahn weg geschlagen.<br />
<em>Ein blaues Auge und das kurze Ringen nach luft.</em><br />
Aber erst als wir von der Klippe die sich vor uns erstreckte runterfielen wurde uns klar wo wir uns befanden, instinktiv streckten wir zeitgleich unsere Hand aus nach der Hand von Ceres die sie uns entgegenstreckte.</p>
<p><strong><em>Doch nur einer hatte es geschafft nicht zu stürzen&#8230;</em></strong></p>
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