Cecils Alptraum (FSK: 18)
„Hallo Cecil, heute ist es ein halbes Jahr her seit du Wöchentlich zu mir in Therapie gehst.“, ertönte die Stimme des Psychiaters Walther hervor: „So ein braver Junge, du bist erst 10, aber kommst alleine zu mir mit dem Bus.“, er strich über die Wange des kleinen Junge.
„Papa konnte heute nicht…“, flüsterte Cecil und sah weg, die Hände von Walther schienen größer wie das Gesicht des kleinen Jungen: „Und isst du auch brav jeden Tag brav deine Portionen? Oder müssen wir dich wieder ins Ernährungscamp schicken?“
Spontane Blässe unterstrich den geschockten Ausdruck von Cecil: „Nein! Ich esse jeden Tag ganz brav und doll viel.“, stotterte er nach mehreren Versuchen hervor.
Walthers Hände ergriffen seine Hose und zogen Sie runter bis zu seinen Knien, ein erschreckter Laut entwich der Kehle des Kleinen, während er seinen Psychiater beängstigt ansah: „Du bist so süß und zart, fast wie ein Mädchen… mit einem Unterschied.“, er nahm Cecils Hand und führte die in seine Shorts: „Spürst du das?“, hauchte er in sein Ohr.
Die Blässe des Jungen wurde langsam ungesund, er versuchte seine Hand zurückzuziehen aber der Griff von Walther war bestimmend: „Tu jetzt genau was ich dir sage.“, sein großer Mund summte ein schönes Lied, dass er nun jedesmal sang, während er diesen Blick Cecil schenkte.
Und es schien als ob alles um das Kind und seiner Vertrauensperson schwarz wurde…
Zeitgefühl hatte der Junge schon lange keines mehr, es war kalt um seine nackten Beine, und die Tränen in seinem Gesicht klebten fürchterlich.
Seine Tränen wegzuwischen war nicht möglich, denn Cecils Hände fühlten sich dreckig an: „Wasch dir die Hände und zieh dich an, ich fahr dich nach Hause.“, flüsterte Walther beruhigend dem Kind zu und strich seine Haare aus dem Gesicht.
Inzwischen war das Kind schon älter geworden, ganze 4 Jahre sind vergangen, doch an den Ereignissen hat sich nichts geändert.
Da stand er nun, seine Beine zitterten, obwohl der Heizofen auf der höchsten Stufe war… es war zu wenig um seine Seele zu wärmen.
Seine Augen blickten traurig, Tränen wollten schon lange keine mehr kommen.
Walthers Gesicht hatte sich auch verändert, der damalige Vollbart der Cecils Gesicht zu zerkratzen schien – wenn seine Lippen näher kamen – wurde abrasiert.
Als am Anfang nur die Augen von diesem Mann zu Cecil gerichtet waren, wurde im laufe der Zeit die Linse zu einer dazugehörigen Kamera hinzugefügt.
In seinen Händen ein dicker langer Gegenstand… Heute würde etwas neues wieder passieren.
„Es geht besser, wenn du ihn befeuchtest.“, hallten Walthers Worte in den Jungen.
Ich riss die Augen auf, befand mich in meinem großen Zimmer auf Kreta und mir war übel.
So einen Traum hatte ich schon lange nicht mehr.
Ich torkelte in die Küche um Wasser zu trinken.
Abwechselnd schüttete ich mir das eiskalte Wasser über meinen Kopf dann wieder in den Mund und die Augen dabei fest zugedrückt… aber die großen gierigen Schlücke wurden zuviel…
Und so wurde aus krampfhaften Husten, Übergeben, und aus dem Erbrechen wurden Zitteranfälle, welche mich auf die Knie zwangen.
Heute Nacht würde ich keinen Schlaf finden.
Tatsuhiro’s Alptraum
„Ich hab mich in dich verliebt, T-chan.“, flüsterte das schwarzhaarige Mädchen mit den roten Augen: „So was dummes… also wirklich… verliebst dich in den Schulschläger…“, stotterte der Student mit der Brille und den kurzen schwarz-blauen Haaren.
Und trotz dieser Aussage küsste er sie, der Kuss schenkte ihn eine noch nie dagewesene Befriedigung und er sollte niemals enden.
Genauso wie damals, vor 3 Jahren, küsste dieser T-chan das Mädchen, diesmal war er in einen Anzug mit Nadelstreifen, das Mädchen selbst trug nichts besonders, dass man nicht auch so im Alltag anhaben könnte: „Ich lebe nur, um dir zu sagen das ich dich liebe.“
Sein Gesicht wurde rot, Miharu sah ihn mit geweiteten Augen an, ihr Lächeln wurde strahlender als er an ihren Finger einen Ring steckte: „T-chan…“, hauchte sie seinen Namen bevor sie ihre Arme um ihn legte: „Wie kann eine Frau da nur ‘Nein’ sagen?“, der Junge sah sie schmollend an: „Würdest du etwa sonst ‘Nein’ sagen?“.
Die Arme um ihre Hüfte zog er sie zu sich: „Jetzt bist du verpflichtet mich bis an dein Lebensende zu ertragen.“, lächelte er glücklich: „Und du musst mich lieben wenn ich Falten habe, dick bin und deinen Namen alle 10 Minuten vergesse…“, sie kicherte und begann ihn zu küssen bevor er etwas erwidern konnte.
Nach diesen innigen Kuss, zog Miharu ihr Handy raus und wählte die Nummer von der Mutter des Studenten: „Hallo ~ er hat mich endlich gefragt! Es soll roten Reis geben, wir sind in 20 Minuten zuhause.“, T-chan starrte sie erschrocken an und ihm entwich ein etwas zu lautes: „DU WUSSTEST WAS ICH VORHABE..?“, sie tippte auf seinen Anzug: „Also ich bitte dich, so dumm bin ich nicht.“ beide standen auf von der Stiege, auf der sie die ganze Zeit saßen.
Es war die Stiege vor den Haus, am dem sie sich das erstemal getroffen hatten.
Sie schenkte ihm dieses besonderes lächeln, dass er noch nie entdeckt hatte das sie es irgendwem anderen als ihm schenkte.
Auf seinem Motorad steigend, ihre Arme fest um ihm und dann ging alles schneller als gedacht.
Ein Krach, ein Hupen, explosionsartiger Schmerz durch den gesammten Körper des Studenten. Sein Motorradhelm lag vor ihm, DER Motorradhelm dem er Miharu immer gab zum Schutz.
Nun war dieser kaputt, und Miharu lag regungslos vor ihm, mit den Gesicht nach unten, Schnee fiel vom Himmel und er selber, der auf der Schnauze des Lieferwagens lag, konnte garnicht so schnell aufstehen wie sein Gehirn reagierte.
Ein Schrei ihres Namen, es kamen keinen Tränen, es sind nie Tränen gekommen.
Ihr Genick gebrochen, ihr wunderschönes Gesicht entstellt von den Splittern des Helmes.
Und ihm? Ihm ist bis auf ein paar Schürfwunden nichts passiert, nichts… garnichts… selbst seine Brille war noch ganz…
Ich starre auf einmal an die Decke meines Zimmers, in dem ich war.
Neben mir lag ein Umschlag mit Geld, ein gebrauchtes Kondom und der Freier der sich gerade am Anziehen war.
Meine Hand hielt automatisch zu den Verlobungsring den ich an einer Goldkette um den Hals hatte.
Wieso konnten diesen Träume nicht aufhören…
Miharu…
Der Freier ging, und meine Hand griff unters Bett. Eine einfache Handfeuerwaffe.
Ich führte sie an meine Schläfe und drückte mit der freien Hand den Verlobungsring.
„Ich wurde geboren um dir zu sagen das ich dich Liebe, aber… jetzt… bist du nicht mehr da.“, hauchte ich und drückte ab. Wieder nichts, der Schuss ging nicht ab, sie war gefüllt, immer und immer wieder drückte ich.
Tränen kamen immer noch keine genau wie keine Kugel aus der Pistole.
Als ich auf die Nachtischlampe zielte ging ein Schuss los. Wie immer.
Ich sollte nicht sterben.
Jedenfalls nicht heute… morgen würde ich es wieder probieren…
Zooé’s Alptraum
Auf den Gesicht des Kindes waren Tränen zu sehen, sein rechter Handrücken blutete und zitterte stark, denn davor wurde eine Gabel zufest reingestochen.
Die Wange geschwollen, Lippen leicht aufgerissen, hochstarrend zu seiner Mutter deren Handrücken ebenfalls blutete.
Er war nie der Sohn gewesen, der seine Strafen akzeptierte, zeitgleich wie seine eigene Mutter stoch er mit einer anderen Gabel in die Hand seiner Mutter.
Manieren beibringen schien bei ihn hoffnungslos.
Sein Vater hielt die Mutter zurück die auf ihren kleinen 6 jährigen Sohn losgehen wollte.
Ihre Schreie hörte er schon lange nicht mehr, die Worte die besagten das die Welt besser wäre ohne ihn.
Eine Welt ohne diesen Jungen wäre eine glückliche Welt.
Und wie jeden Tag, begleitete sein Vater ihn in sein großes leeres Zimmer, das in den großen Gartenhaus einige 100 Meter weg von der Familienvilla war.
Dabei war er abgeschottet von den Bediensteten und jeglichen anderen Menschenkontakt. Sein Vater versuchte ihn zu beruhigen und die Worte seiner Mutter aus seinem Kopf zu bekommen.
Doch sie hatten sich eingebrannt, und hinterliesen in ihn eine große Leere.
Immer wenn sein Vater ging, dauerte es nicht lange und sein großer Bruder schlich sich rein. Er war schon 13 Jahre, und im gegensatz zu den Jüngeren der Liebling seiner Mutter.
Selbst sein Vater, war ihn nicht halb so wichtig wie dieser Mensch vor ihn…
Ein Jahr später schlug sich die wichtigste Person in dem Leben des kleinen Jungen sich gefährlich den Kopf an. Sein Charakter änderte sich, sein auftreten.
Und nur wenige Jahre danach, nach dem er Hausarrest für eine ganzen Woche erhielt, kam sein großer Bruder ihn besuchen. Schon 150 Kilo schwer seit den damaligen Vorfall. Es war ein heisser Tag, und so liefen beide nur mit Badeshorts schon seit mehreren Tagen herum.
Der Atem seines Bruders ging unwahrscheinlich schnell und schwer, sein Blick hatte was animalisches und seine Hände – wovon eine davon eine Pistole enthielt – zitterten während er auf seinen kleinen 12 Jährigen Bruder zuging.
Ihm sind schon mehrmals die Sinne entschwunden während sein Bruder ihn schändete.
Durch die vielen momente wo alles vor seinen Augen verschwamm vor Schmerzen und Luftmangel – denn Tränen und seine dadurch verstopfte Nase, ließen nur zu das er durch den Mund atmet.
Aber selbst das war ihm nicht vergönnt, denn in dem Mund des Jungen war der Lauf von der Handfeuerwaffe gerichtet.
Seine Kehle schmerzte, jauchzend und sogar winselnd nahm er seine letzte Kräfte + Mut und riss seinen Bruder eine handvoll Haare aus.
Er beruhigte sich schlagartig, starrte hinab zu seinen kleinen Bruder, blaue Flecken, die Tränen und der Ausdruck in seinem Gesicht waren erschreckend. Er konnte sich selber in den großen Augen des Kleinen spiegeln.
Alles war still – selbst die Grillen im Garten weigerten sich zu zirpen, als der Lauf der Waffe in den Mund des Besitzers selbst gedrückt wurde. Selbstmord, vor seinen kleinen Bruder, auf seinen kleinen Bruder!
Er war zu schwer als das sich der kleine Junge selbst befreien konnte, und so verharrte er.
Und in diesen moment schwor sich der kleine Junge, das er nie wieder zulassen wird das seine Seele wieder stirbt.
Nie mehr… soll ein Mensch ihn je wieder so nahe stehen können… um ihn so dermaßen schwer zu verletzen.
Bedienstete die den Schuss gehört hatten kamen hergerannt, und retteten den kleinen Jungen… zumindest das… was von ihn übrig geblieben war.
Ich öffnete meine Augen, die Sonne schien in die Glasfassaden hinter mir und liesen mich blenden.
An den Armen abstützend sah ich mich um, ich war Zuhause, in meinen eigenen 4 Wänden.
Ganz alleine in den großen Bett.
Nirgendwo eine Person die mir was bedeutet…
Genau so wie ich ins Bett gegangen bin…
Alptraum Michael
Es wurde nie ein Geheimniss daraus gemacht, das der kleine 5-jährige Junge nicht der Sohn seines Vaters war. Schelte gab es schon für jede Kleinigkeit, und so wurde er ein sehr depressives Kind.
Auf den Wunsch seiner älteren Brüder hin, wurde er in einen öffentlichen Kindergarten gesteckt. Dort traf er einen kleinen Jungen der über alles schlechte immer nur mit einen lächeln stand. Ceres, so der Name des kleinen Jungen, zeigte ihn wie schön das Leben sein kann wenn man über alles einfach mit einen Lächeln stand.
Als sein Vater ihn wieder schlug rannte er von Zuhause weg, er wollte einfach nur weg, weg von den beschuldigen, weg von schmerzen, weg von den Blicken seines Vaters die ihn sogar in seine Träumen verfolgte.
Doch er kam nur bis zur anderen Straßenseite bevor ihn die Bediensteten einfangen, sein Vater zog ihn diesmal garnicht in den Keller – wie er es sonst immer tat – diesmal zog er die Hose des Jungen vor den Bediensteten, seinen Brüdern und seiner Mutter runter, und zog im Eifer des Gefechts – denn der Kleine wehrte sich diesmal – seinen Nietengürtel.
Ein Schlag, der zweite, der Dritte… der nächste Schlag traf ihn fast zu tief und lies ihn vor schmerzen aufschreien. Sein ältester Bruder – Juanes, stürtzte sich auf seinen Vater und schlug ihn bewusstlos.
Juanes wurde enterbt und von der Familie ausgestoßen… jeglichen finanziellen Mitteln musste er sich erkämpfen. Und das nur weil der kleine Junge von zuhause weg gerannt war.
Es vergingen nur wenige Monate, nach seinen 7. Geburtstag als das nächste schreckliche in den Leben des ‘Bastards’ passieren sollte.
Zu Ceres zuhause, wenige Tage vor Weihnachten, spielten beide unbekümmert ‘Verstecken’.
Doch als er ihn suchte im Garten wurde er von zwei Männern gepackt.
Der Tag seiner Entführung.
Ceres hatte sich immer noch versteckt und wartete sicher das er kam. Aber er kam nicht.
Er wehrte sich, tritt mit Händen und füßen, biss den alten Mann der ihn festhielt in den Unterarm. Immer und immer wieder. Die großen, groben Hände des Entführers griffen um seinen Hals und drückten zu, gerade als sein Genick wie ein trockener verstaubter Ast abknicken wollte, hörte er einen Schuss.
Warmes Blut landete in seinen Gesicht, und lies seine eigene Schmerzen vergessen. Der Marmorboden gab nur den laut von Blut das auf ihn herabtropfte von sich. Unter hinter ihn stand Ceres, mit der Dienstwaffe seines Dads.
Ceres sein Blick war seltsam, fremd, als hätte er gefallen daran. Der zweite Mann stürtzte sich mit einen gellenden Schrei der in den ohren des Jungen etwas zu explodieren schien auf Ceres.
Doch nur ein zweiter Schuss ertönte, mit letzter Kraft griff der erstere von beiden den Fuß des Jungen, und ein dritter Schuss ertönte.
„So kräftige Menschen, erwachsene… die durch einen kleinen Druck auf einer Waffe zu boden fallen…“, flüsterte Ceres mit einen seltsamen Kichern, bevor sie die Waffe fallen lies.
Das Bild verschwamm vor seinen Augen, Tränen blockierten jeglichen gedanken in ihm.
Es ging alles so schnell, eben erst wollte er Ceres hinter den großen Eichenbaum suchen, und schon lagen zwei Menschen vor ihn auf den Boden, er selber getränkt im Blut der Opfer.
Das war der Tag, an dem er ein 2. Ich bekam.
Der Tag, an dem Umbra geboren war.
Nur schwer öffnete ich meine Augen, stemmte mich hoch und betrachtete das vollgeschwitzte Bett, mein Körper glänzte in der Morgensonne und mein Gesicht war schon rot durch das schwere Atmen.
Diesen Traum hatte ich schon lange nicht mehr… aber es tat umso mehr…
Alptraum Ceres
„MICKEY MICKEY!“, rief das 10 Jährige Mädchen und rannte zu den Jungen der vom Dach des Einfamilienhauses gestürzt war. Der Junge stand vorsichtig auf, seine Knie waren aufgeschorft, sein Arm ausgerenkt, vor ihm lagen seine selbstgemachten Flügel aus echten Taubenfedern.
„Mir ist nichts passiert.“, sagte Mickey, steckte sich seine Ledertasche in den Mund um draufzubeissen während er sich selber den Arm wieder einrenkte.
Verzweifelt sah sie ihren besten Freund an. Die Orte von denen er sprang um fliegen zu können wurden immer gefährlicherer. Aus Steine wurden Fenster, aus Fenster wurden Bäume und nun ein Dach…
Mickey kroch wieder die Regenrinne hoch auf das Dach, gab ihr ein Zeichen es gleich zu machen und beide standen nun auf den Dach.
Der Himmel erstreckte sich, so schön und Blau, weisse Wolken zierten ihn und sahen aus wie riesengroße Zuckerwatte.
Ein Wind zersauste das Haar der Beiden, Mickey streckte seine Arme aus und das Mädchen legte ihren Arm etwas übers Gesicht damit die Sonne sie nicht so blendete: „Ich liebe den Himmel, ich liebe die Wolken, ich liebe es wie er aussieht am Morgen, am Abend, ich liebe es wenn er Dunkel ist oder wenn er Klar ist. Der Himmel ist meine Heimat, Ceres, ich will fliegen, fliegen wie Ikarus selbst wenn es denselben Preis fordern wird.“
Sie verstand damals nicht, was er meinte, und flüsterte lächelnd nur: „Ich liebe auch den Himmel, und den Wind.“
Nur ein Jahr danach durfte sie erfahren was er meinte.
Beide hatten von der Schule einen Ausflug in die Berge… Mickey hatte sich wieder flügel gebastelt und stah am Rand der Klippe, ein starker Wind ging.
„TUS NICHT! MICKEY TUS NIIIIICHT!“, sie schrie und tobte, rannte auf ihn zu, wollte ihn aufhalten, die Sonne im Hintergrund liesen nur seine Silhuette erkennen, und das er sie anlächelte bevor er sprang.
Ikarus… Mickey war Ikarus… Mickey war berreit zu sterben um zu fliegen.
Dieser Junge liebte die Freiheit, liebte den Wind, den Himmel und die Wolken.
Er war ein Vogel, geboren im falschen Körper.
Tränen zierten ihr Gesicht als sie an dem Rand der Klippe nach unten sah.
Regungslos lag er da, mindestens 65 Meter in die tiefe gestürtzt. Immer wieder an verschiedenen Steinen, Äste aufgeschlagen bis er unten lag. Blut, eine Blutspur war zu verfolgen wo er hinflog. Sie zitterte am ganzen Leib, konnte es nicht verstehen, konnte nicht verstehen warum Gott Mickey nicht als Vogel leben lies, konnte nicht verstehen warum er sterben musste.
Verstand nicht warum er lächelte, so glücklich hatte er noch nie ausgesehen. Sie liebte den Wind doch auch, sie liebte den Himmel doch auch, SIE WILL AUCH FLIEGEN.
Ihren Kopf hin und her wild schüttelnd, zitteranfälle verschwanden als aus den Druck, der Situation und den Stress sie übergeben ließen.
Ihre Haare wurden liebevoll zurück gestreichelt, hinter ihr stand der Grünhaarige Todesengel und seine Freundin. Sie krallte sich in sein Oberteil und schrie noch mehr.
Sie hatte zugesehen, hatte nicht gehandelt, sie war nichts Wert, unnützer Abfall, unmöglich jemand wie sie als Freundin zu haben.
Das war es was sie schreien wollte. Aber stattdessen schrie sie die beiden an ihn wieder lebendig zu machen, bettelte das er wieder leben soll, und ehe sie sich bewusst war was sie schrie verhalte es an den Klippen und scheuchte ein paar Raben aus ihren Versteck.
Odin, so der Name des Engels, obwohl sie sich schon langsam bewusst war das die beiden keine Engeln sind, irgendetwas anderes, aber sie hatten Magie, waren mächtig und hatten mit den Tod zu schaffen.
Genug um Mickey wieder zurück ins leben zu holen. Und sie taten es.
Danach war Mickey für ein halbes im Krankenhaus, vernarbter Körper, und ein Versprechen.
Nie mehr versuchen zu fliegen – für sie.
Ich starrte Mickey an der in seinen Ikarus Kostüm vor mir stand, das Weihnachtsfest wird ein Disaster werden… ich schlug mit meiner Faust in sein Gesicht und rannte weg.
Musste mich übergeben, wollte sterben…
Hielt den Anblick nicht aus, doch da spürte ich Zooés Hände die mich beruhigend streichelten.