Charakter Woche: Odin

22. April 2010, 02:43
Minzi und Gungnir

Ich betrachtete die Decke, das dunkle Holz und höre das gestreite der hässlichen, gelben Trolle im Gang, immer wieder streitend um dasselbe Thema.
In meiner Hand ein dunkelroter glänzender Apfel den ich immer wieder in die Luft werfe, nur um ihn dann wieder zu fangen und wieder hochzuwerfen, wie ich es schon seit 3 Stunden mache.
Erneut hochgeworfen starrte ich die Seitenwände an die überzogen sind mit Spiegel Mosaik, vergessend auf den Apfel der mir unsanft da hinflog wo es wehtat.
„Odin, Odin!“, rief Lizzis Stimme mich und sie öffnete die Zimmertüre ohne auch nur anzuklopfen, in ihren Arm ein Kätzchen: „Als ich wieder Seelen einsammelte hab ich IHN gefunden, ist er nicht niedlich? Ich nenne ihn ‘Gungnir’.“
Der Kater sah mich lange an, sprang von Lizzis Arme runter und rannte zu mir: „Wie es aussieht hat er dich lieb ~ man hat ihn in einer Regentonne ertrinken lassen… vielleicht werden Minzi und er ein Paar! ♥“, sie strahlte mich an und ging genauso schnell wie sie gekommen war, auf meinen Schoß ein weiteres Haustier in der Sammlung meines Vaters. Über 100 Babykätzchen und Kater haben wir dank ihren und des meines Vaters Ticks in unserem Haus, nicht dass das Haus des Todes so etwas wie Platzprobleme kennen würde, aber dennoch…
Ich streichelte Gungnir und nahm den Apfel wieder in die Hand. Endlich biss ich rein, wofür ich ihn ja eigentlich extra von der Erde geholt hatte…

Unwissend wie lange ich auf den Bett untätig rumsaß und Gungnir streichelte rappelte ich mich auf, strich mir die Katzenhaare von meiner Jeans und ging raus, an den streitenden Trollen vorbei, durch den Gang der Zeit, vollgepflastert mit alten Uhren zu einer speziellen Uhr.
Dort die Kerze daneben angezündet wurde ich in das Labor meines Vaters gebracht, unterbelichtet, alles in unheimlichen grässlichen Lilablau getaucht.
„MUAHAHAHAHA.“, ertönte seine wahnsinnige Lache, vor ohm stieg Rauch auf, schillernd in allen Farben und er strich über den schwarzen, gusseisernen Topfrand zufrieden mit seinen Skelettfinger.
Er blickte zu mir grinsend und breitete seine Arme dramatisch aus: „Ich hab den ultimativen Zauber erschaffen… der mir hilft mich zu erinnern wo ich meine neuste Notiz hingelegt habe!“, ich zog eine Augenbraue hoch und ging ein paar Schritte auf den Topf zu: „In der Wäsche in deinen dreckigen Kittel.“, zuckte mit den Schultern und er ignorierte das gesagte und trank einen Schluck seines Gebräu: „Ahhh… ich hab ihn in den alten Kittel der in der Wäsche ist!“

Klatschte kurz und sah ihn wieder fragend an: „Toll gemacht, wir sind stolz auf dich wirklich.“, er ging zu mir und tätschelte meine Schulter: „Mein Sohn, deine Zeit läuft ab, wenn du nicht bald für eine Berufung entscheidest werde ich dich wieder von Zuhause rauswerfen müssen.“, meine Arme verschränkend musterte ich den Steinplatten Boden, dann die Fackel in denen blaues Feuer brannte dann wieder ihn: „Ich lass es darauf ankommen.“, es war nicht das erstemal das er mich aus den Haus schmiss, früher oder später würde er es aufgeben, ob es Midgard die Erde oder Utgard war, war im Endeffekt egal.
Nur diesmal müsste Lizzi mit gehen… sie hatte es versprochen ♥.

Kindheit…

Ich erinnere mich noch, es waren nur 2-3 Jahre nachdem ich Lizzi das erstemal gesehen habe.
Damals war ich noch klein und schwach, wurde in mein Zimmer gejagt von den Trollen die für meinen Dad schon ewig arbeiten, im Austausch für das ewige Leben.
Kein Lärm machen, keine Zeichen geben das du im Haus bist, dann waren sie zufrieden.
Schelte gab es schon wenn ich meine kleine Lokomotive zulaut über Gleisen fahren lies.
Irgendwann hatte ich es aufgegeben zu spielen mit meinen Geschenken die mir mein Vater immer von seinen Reisen brachte.
Dieses ‘irgendwann’ war mit 12 Jahren…
Lizzi und mein Vater waren wieder weg, sie musste erst eingelernt werden und so war ich noch öfters alleine mit diesen Wesen die am liebsten meine Existenz verleumdeten.
Ich war so Müde, kuschelte mit meinen plüschtier das in der Form eines Wesen war das ich noch nie gesehen habe…
Obwohl ich Zuhause im Bett lag, hatte ich Heimweh, ich hatte wirklich großes, großes Heimweh, und weinte mich in einen unruhigen Schlaf.
Ein etwas lauteres Gerräusch riss mich aus meinen Träumen, ließen mich im dunklen Zimmer suchend nach den Grund erfolglos scheitern und erinnerten mich schließlich in welcher Situation ich mich befand.
Hoffend das es Lizzi oder mein Vater sein würden tappste ich leise durch das Zimmer Richtung Türe, stolperte über meine Eisenbahngleise und verletzte mich etwas am Knie.
Große Sorge übermannte mich, eine mir selbst überraschende und große Welle der puren Angst, soviel Lärm, ich hatte soviel Lärm gemacht. Bestimmt würden nun die Arbeiter kommen, die nackte und pure Panik erneut angeschrienen und getadelt zu werden. Zu hören das meine Mutter mich nur verlassen hat weil ich so ein unartiger Junge war…
Und tatsächlich, wie befürchtet wurde die Türe aufgerissen, grelles Licht von draussen schien in meine kleinen nassen Äuglein, blendeten mich und die Silhuette des Ältesten der Trolle lies mich noch mehr wehklagen.
„Was flennst du so rum?! Wir haben dir doch gesagt das wir ruhe beim arbeiten brauchen! Ilim kann nun von neu die Bücher ordnen, bist du nun zufrieden? Bei den allmächtigen Göttern, warum muss dein Vater jemanden wie dich zum Sohn haben. Kein Wunder das die Mutter-“, er verstummte abrupt als eine weitere Silhuette sich dazugesellte: „Du bist mir noch nie wirklich als guten Babysitter erschienen.“, ertönte Lizzis Stimme die den Troll unsanft an seiner Glatze packte und zu sich drehte, sie ging in die Knie so das sie Augenkontakt hatten: „Ich fürchte wir beide haben etwas zu besprechen…“
Zeitgefühl hatte ich verloren seit die Türe aufgerissen wurde, aber als sie wieder kam – alleine, betätigte sie den Lichtschalter und saß sich zu mir auf den Boden: „Keine Sorge, er wurde… gekündigt… er wird dich nie nie mehr anschreien, ja?“, sie strich über meine Schürfwunde und gab erst ein Kuss darauf und dann auf meine Lippen.
„Das ist ein ‘Alles wird gut’ Zauber.“, Lizzi lächelte mich endlos lieb an, drückte mich an sich und strich mir über den Rücken beruhigend.
„Du bist kein unartiger Junge, du bist der beste Sohn der sich eine Mutter wünschen kann, er war nur neidisch, weil er nicht auch so einen tollen Sohn hat wie dich.“, wurde mir beruhigend ins Ohr geflüstert, immer und immer wieder, bis meine Tränen trockneten und mein zittern aufhörten.
Kurz bevor ich erschöpft und mit brennenden Augen einschlief hörte ich sie flüstern: „Ich hab dich lieb.“
Ich hab dich auch lieb… so doll lieb…

Odins Mutter

Sohn des Todes hin oder her, da ich nach den Regeln und Methoden Midgards erzogen wurde musste ich mit 13 Jahren auch den Test machen der jeder Junge machen musste.
In nur einen Jahr den Weg zurück nachhause finden und dabei Midgard bereisen.
Dadurch das ich aber theoretisch mich nur nachhause Zaubern kann, und nicht hinreisen wie an jeden Ort, musste ich die Prüfung machen wo die Mädchen machen. Und zwar ein Jahr lang in Midgard überleben ohne Hilfe von Verwandten oder Freunden.
Es war schwer aber ich hatte es geschafft, und wirklich wirklich viel gelernt. Ausserdem hatte ich mein erstesmal auf dieser Reise verloren. Es war eine nette reife Elfe um die 34 Jahren. Sie kannte meinen Körper wie nicht einmal ich es wusste…
Auf die Sekunde genau kamen mein Vater und Lizzi mich abholen, damals wurde ich das erstemal von meinen Vater gelobt, und er schenkte mir einen Ring das befestigt war an ein Lederband: „Dieser Ring gehörte einst deiner Mutter, sie wäre sehr stolz auf dich jetzt.“, unwissend das Lizzi ihn dazu dressiert hatte das zu sagen war ich total froh, etwas ähnliches wie Liebe, von meinen eigenen Vater zu bekommen. Und der Ring, der Ring meiner Mutter, es vergehen kaum Tage und Nächte wo ich mich nicht frage was für eine Frau sie wohl war. Ob sie entäuscht von mir ist, oder mich sogar verstoßen würde, vielleicht würde sie mich lieb haben, oder einfach nur ignorieren… ob sie mich als ihren Sohn überhaupt erkennen würde?
All diese Fragen gehen mir immer und immer wieder durch den Kopf.

Ich betrachtete den Ring in meiner Hand, drehte ihn zwischen Zeigefinger und Daumen hin und her, wen auch immer ich diesen Ring geben würde, wäre im Schutz vom Tod, und könnte niemals sterbenskrank oder allgemein sterben.
Aber mich jemals von diesen Ring zu trennen, das einzige verbindungsglied zwischen mir und meiner Mutter, ging mir einfach nicht in den Sinn.

„Odin-oniichan?“, ertönte Ceres ihre Stimme neben mir, wir befanden uns in unseren Wohnhaus auf der Couch sitzend, ganz vergessend das ich ihr gerade eine Rede halten wollte.
Sie wirkte immernoch schmollend auf ihre Mutter, ich tätschelte ihren Kopf und wuschelte so ihre Haare: „Ich finde du solltest dich dennoch mit deiner Mutter vertragen.“, sie drehte ihr Gesicht beleidigt weg und ich zog sie in meine Arme: „Wenn man eine Mutter besitzt, und mit ihr streitet, sollte man die Chance nützen um mit ihr zu reden.“
Ceres lehnte sich an mich und schloss die Augen: „Denkst du wieder an deine Mutter, Odin-oniichan?“, ein schwaches Nicken meinerseits lies sie aufseufzen: „Ich wette sie hat dich geliebt… ich bin mir wirklich sehr, sehr sicher, das sie dich geliebt hat. Naja sie wäre zwar etwas entäuscht von deiner…“, sie fing an zu kichern und ich begann meine Finger ihr in die Wange zu bohren: „Sprich es ruhig aus, was für ein böses Kommentar kommt jetzt aus deinen Mund?“, sie wedelte mit ihren Armen wild als ich ihre Wangen begann auseinander zu ziehen: „Das tut weeeeh AU-auau-au-auau-au-auau-AU!!!!!“, rief sie verzweifelt und versuchte sich zu befreien, strampelte mit den Beinen und ich fing an zu lachen, warf mich auf sie nahm meine Finger raus und legte meine Stirn auf ihre Schulter, während sie luft holte: „Odin setz dich einfach mal mit deiner latenter Homosexualität auseinander…“, meine Finger glitten unter ihren Pullunder zu ihren Achseln und begannen sie zu kitzeln: „Wer ist hier Homosexuell!? Also wirklich! Das Gericht verurteilt dich wegen Falschaussage auf 2 Minuten Kitzeln!“, sie fing an zu lachen laut und versuchte sich wieder zu wehren während sie schrie: „EINSPRUCH EUER EHREN!!“

Ceres ihre Mutter war wirklich eine anstrengende Frau… aber nur weil jemand anstrengend ist kann man ihn doch nicht einfach ignorieren… oder etwa doch?
Vielleicht war ich anstrengend für meine eigene Mutter, und sie ist desshalb verschwunden.
Ich wüsste gerne ob sie gestorben ist, oder lebt, denn nichts und niemand gibt mir Auskunft darüber…
Und… wieso kann ich nicht aufhörn mich an die Tatsache zu klammern, das sie mich vielleicht geliebt hat?
„Ganz schön ungesund, was ich hier mache…“, flüsterte ich leise zu mir selbst…

Der Tag an dem ich Ceres traf

Erneut auf die Erde verbannt, bis ich endlich mal ene Berufung eingehe, oder zumindest einen Wille zeigen mich zu ändern, stehen Lizzi und ich in Griechenland – Kreta.
Wir sollen dort eine Kinderseele abholen, persönlich, passiert nicht oft das wir Seelen persönlich abholen.
Da standen wir also, unsichtbar in dem Haus des kleines Mädchen, noch lebte sie, aber bald sollte sie sterben.
Lizzi schien nicht sehr begeistert davon sein auch noch zuzusehen müssen wie ein Kind stirbt, einige ihrer wenigen Gefühlsreaktionen die sich noch leisten konnte.
Laut Informationen hatte das Mädchen erst vor wenigen Monaten 2 erwachsene Männer erschossen, reine Notwehr.
Und diese sah sich nun im Fernsehn einen Thriller an, beobachtete wie der Mörder zweier Frauen um sein Seelenheil bettelt, und denkt das ‘Gott’ ihn in den Himmel lässt wenn er sich selbst das Leben nimmt.
Was haben diese Sterblichen nur mit dieser Vorstellung von Gott, wenn sie wüssten das wir ihre Seele entweder recyceln zu einer neuen Seele in einen neuen Leben, euch die Hölle erwartet oder einfach ins Nichts aufgelöst wird. Was würdet ihr dann machen?
Würdet ihr euer Leben endlich zu schätzen wissen? Dieses Privileg sowohl Freude als auch Leid zu erfahren?
Ich rieb mir schmerzhaft die Schläfe, so sehr ich diese zurückgebliebene Rasse bewunderte, umso mehr schien ich sie langsam zu verachten.
Das Mädchen ging kleine Schritte knapp an uns vorbei, einen leeren Blick zierte ihr unschuldiges Gesicht und sie warf die Decke um ihren schlafenden Vater, der am Küchentisch in seiner Arbeit eingeschlafen war.
Keine Spur von einer Mutter… um die Zeit sollten Kinder doch ins Bett gehen?
Lizzi begann wie wild an meinen Ärmel zu zupfen, bis ich bemerkte das sie die Dienstwaffe ihres Vaters auf den Tisch nahm.
Ihre kleinen Babyspeckfinger griffen sich um den Auslöser, entsicherten die Waffe und der Lauf fand den Weg in ihren Mund.
Sohn des Todes hin oder her, Auftrag hin oder her, sowas kann ich nicht zulassen, ein 6 jähriges Mädchen das sich umbringen will?
In welcher Geschichte stecken wir denn hier? Ich ließ mich und Lizzi sichtbar werden und zog ihr die Waffe aus der Hand bevor sie was machen konnte. Große Kirschrote Äuglein musterten mich und sie erschrocken: „Was seit ihr?“, erschrocken das sie nicht fragt WER übernahm Lizzi das sprechen: „Wir sind… Engel, und wir sind da um dir zu sagen das du noch nicht sterben darfst…“
Engel… wir sind Engel… Todesengel vielleicht… tun nichts weiter als unsere Pflicht, weil es sonst niemand tun würde.
„Mein Name ist Odin, und das neben mir ist Elisabeth.“, flüsterte ich so, dass wir ihren Vater nicht aufweckten, Lizzi strich ihr über die Haare beruhigend: „Du kannst mich Lisa nennen, ja?“, die Kleine nickte und sah uns abwechselnd an: „Ich bin Ceres.“.
Kinderglaube, so Naiv, sie schien es uns zu glauben. Wir hätten auch Mörder sein können, oder Kidnapper… aber anscheinend, wusste sie wie Kidnapper handeln.
„Keine Sorge, es wird dir nichts mehr passieren, wir beschützen dich.“, flüsterte sie ihr erneut ins Ohr und klackte kurz mit ihren Schuhen – Ceres flog in Lizzis Arme schlafend.
Ich strich mir entnervt meine Haare zurück, legte die Waffe wieder zurück an ihren Platz und hob Ceres auf meine Arme: „Wir bekommen mächtig Ärger das weisst du schon? Wir dürfen auf der Erde nicht ohne heftigen Grund zaubern.“ Sie nickte nur, schaltete den Fernsehr aus, das Licht in der Küche und begleitete mich auf der Suche des Kinderzimmers: „Lass das ruhig meine Sorge sein.“, waren ihre einzigen Worte als wir Ceres in ihr Bett legten.

Und so wurden wir es ohne zu merken, in das Leben von einer Sterblichen gezogen…

Normaler Alltag auf der Erde

Schweiß sammelt sich an meinen Kinn, bildet einen tropfen und fällt auf den nackten Körper von Zoé unter mir. Ihren Rücken entlang und verschwindet in einer Pore.
„Zoé?“, aber sie war schon ohnmächtig, zum dritten mal. Mein Blick fiel auf die Glasfassade in ihrer Loft um mich. Die Sonne ging langsam im Horizont auf, und tauchte die Stadt in ein schönes Violett.
Meine Haare zurück streichend steh ich auf, greif in ihre schwarze Dreiviertel-Jeans die am Boden liegt und ziehe ihre schwarze Kreditkarte aus der Geldtasche: „Deal ist Deal, und mein Sex ist es wohl wert…“, grinste ich vor mich her.
„Sei…nicht so…selbstgefällig…“, hauchte Zoé, ihre Stimme schien ihr zu schmerzen, aber so wie sie geschrieen hat war es kaum verwunderlich. Umso mehr aber das sie wieder bei Bewusstsein war: „Sei froh das heute Samstag ist, schlaf dich ruhig aus, ich und deine Kreditkarte sind in 6 Stunden wieder da.“, so war der Deal, so war er immer, seit ich mal mit ihr Sex hatte nach ein paar schlücken zuviel Alkohol schien Zoé regelrecht besessen von meinen Sex zu sein. 6 Stunden alleine mit ihrer Kreditkarte, für 6 Stunden Sex. Sie warf mir einen unbeschreibaren Blick zu: „Bilde ich mir das nur ein, oder kommst du nie zum Höhepunkt?“, sie deutete auf mit ihren Zeigefinger auf die Wölbung unter der Decke in meinen Schoß: „Uff, ich brauch was zum trinken.“, ich reichte ihr die Wasserflasche die neben den Bett stand und sah zu ihren Spiegelschrank der vor mir stand hin: „Einen Orgasmus zu haben, ohne ein Kind zu wollen, ist ein schwere Sünde.“, ich blickte sie wieder an, die Sonne schien auf ihren Schweißbedeckten Körper, ließen ihn glänzen, ihre Seegrünen Augen reflektierten das Licht auf eine seltsame Weiße. Sie lächelte mich unglaublich sexy an und gab nur ein: „Ahaa.“, von sich, drehte den Deckel der Flasche wieder fest darauf und stellte sie neben sich auf den Boden greifbar: „Aber so ist doch Sex nichts weiter als sehr anstrengende Arbeit.“, sie stützte ihren Kopf an das Knie ab von dem Bein das sie anzog.
Einer ihrer Finger strich über meinen Rücken, trietzend, sie lehnte sich an meinen Rücken so das ich ihre Brust spürte, ihr Kinn nun an meine Schulter gelehnt und so betrachteten wir uns beide im Spiegel: „Das ist doch falsch, findest du nicht? Du solltest das mit Elisabeth machen und ich mit Andrej.“, hauchte sie und schloss die Augen, ich holte tief Luft, streifte meine Hände ein paar mal über die Decke als wolle ich irgendwas großes damit bewirken: „Sex ist ein körperliches Bedürfniss, es ist absolut nichts falsches daran es auszuleben auch mit wem den man nicht liebt.“, sagte ich seufzend, zuckte mit der Schulter und stand auf so das Zoé sich wieder rückwärts ins Bett fielen lies: „Also dann, ich geh shoppen, Armani, Dolce Gabbana, Chanel Produkte und Gucci warten darauf von mir gekauft zu werden.“, Zoé rollte sich schmollend hin und her: „Wenn ich das Geschäft meiner Mutter aber erbe musst du mich unterstützen, ja? Nicht meine Konkurrenten.“, ein lachen erhalte während ich frische Kleidung zusammen suchte bevor ich duschen gehte: „Natürlich, ich kaufe DEINE Ware mit DEINER Kreditkarte.“
Ein letztes mal umgedreht sah ich das Zoé berreits erschöpft eingeschlafen war, die Decke über ihr vorsichtig gelegt ging ich in ihre Erlebniss Dusche.
Der Boden war aus schwarzen glänzenden Stein der schimmerte, durch Lichteinsätze wurde das wasser während man duschte in verschiedene Farben getaucht, und sobald man in dieser Dusche, die so groß war wie so manches Wohnzimmer eines normalen Hauses, ging das Wasser an.
Sowas ist falsch? Sex hat nichts mit Gefühlen zutun, so sind wir in Midgard erzogen worden.
Ganz anders als das küssen… Küssen ist intim, Küssen ist einzigartig.
Ich habe in den Äonen von Jahren die ich lebe, nur geküsst weil ich für Lizzi üben wollte, hatte nur Sex weil ich wollte das ihr estes mal schön wird…
Aber geküsst und aus Liebe Sex gehabt, hatte ich nur 2 mal seit ich geboren wurde…

Der erste Tag an der AK Universität

Die Schule von Michael und Ceres war Jenseits jeder Vorstellung, sie wirkte wie aus einen abstrakten Zukunftsroman.
Eigentlich… hätte es die Magierschule aus Midgard sein können… Marmor, Glas, Chrome wo man auch hinsah, teure aufwendige Schuluniform, auf einer eigenen kleinen Insel wie ein privater Staat.
Und das schlimme war auch noch, meine Verwandten mussten hier arbeiten.
Ich starrte Erén der in der Lehrermenge stand erschrocken an, direkt neben Thisseas, dann der Hausmeister Shur.
Ein nervöses Schlucken meinerseits kam. Die Professoren stellten sich vor, die Klassen wurden eingeteilt und es wurde in Gruppen der Schulcampus gezeigt.
So langsam wie es ging lief ich, bis ich auf Erén und Thisseas im gleichschritt ging: „Was zum Teufel habt IHR hier verloren?“, Thisseas schob seine Brille zurecht und grinste: „Du hast es so schön formuliert…“, Erén pattete meine Haare so das ich etwas auswich: „Beantworte enjdlich meine Frage!“, dieser Satz wurde schließlich von Erén registriert und er tippte mit seinen zeigefinger auf seine oberlippe: „Thisseas war es langweilig, also dachten wir uns wir erlauben einen Spaß…♥ Freu dich doch das deine Onkels hier sind ♥“
Am Kragen gepackt wurde ich von Shur der am Ende der Gruppe lief, er sah mich ETWAS böse an, was wohl einen normal sterblichen einen Herzinfakt beschehrte: „Ich hoffe dir ist bewusst das du die Klappe halten sollst.“
Und wieder in die Menge geworfen von diesen Grobian an Cousin rannte ich schnell zu Lizzi die auf Auskunft wartete.
Bei den allmächtigen Göttern… oder so etwas in der Art…
WARUM IHR UND WARUM HIER?
Rief ich in Gedanken dramatisch in den Himmel.

„Eh?“, entglitt es mir fragend als ich Zeuge wurde wie Mike sich ins nichts auflöste als er in ein Klassenzimmer ging.
Thisseas war langweilig… Thisseas war langweilig… WAS ZUR HENKERSMAHLZEIT—
Ich rannte durch den Gang, vorbei an den Schülern, stoß hier und da einen sogar unsanft zu Boden bis ich in den Schuldigen Lehrer reinrannte: „WAS HAST DU GETAN?!“, brüllte ich laut genug das einige Schüler sich umdrehten um zu sehen was da los ist.
Thisseas der gerade seinen Geigenkoffer in der Hand hatte und nachsah ob ich beim zusammenstoß nichts kaputt machte, griff sich dann erleichtert an die Stirn und antwortete: „Nichts. Nichts das dich anginge…“

Nichts… nichts… kurz vor der letzten Stunde stieß ich mit Mike wieder zusammen, er starrte mich an als wäre ich ein Gespennst: „Odina?“, stieß ihn erschrocken aus den Mund.
„Wen nennst du hier Odina?!“, genervt und immer noch etwas agressiv wegen Thisseas und seinen bösen Humor und Erén der wirklich nicht besser war, schüttelte ich den Kopf und nahm Mikes Hand die sich mehr entgegenstreckte um mir aufzuhelfen.

Der erste Schultag im ersten Schuljahr fing wunderbar an…



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